Dienstag, 21. Juli 2015

Gelesen: "Die Farben des Blutes, Band 1: Die rote Königin" von Victoria Aveyard



-          Gebundene Ausgabe: 512 Seiten 
-          Verlag: Carlsen (28. Mai 2015) 
-          Sprache: Deutsch 
-          ISBN-10: 3551583269 
-          ISBN-13: 978-3551583260 
-          Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
-          Originaltitel: Red Queen



*** Das Fantasy-Highlight aus den USA! ***
Rot oder Silber – Mares Welt wird von der Farbe des Blutes bestimmt. Sie selbst gehört zu den niederen Roten, deren Aufgabe es ist, der Silber-Elite zu dienen. Denn die – und nur die – besitzt übernatürliche Kräfte. Doch als Mare bei ihrer Arbeit in der Sommerresidenz des Königs in Gefahr gerät, geschieht das Unfassbare: Sie, eine Rote, rettet sich mit Hilfe besonderer Fähigkeiten! Um Aufruhr zu vermeiden, wird sie als verschollen geglaubte Silber-Adlige ausgegeben und mit dem jüngsten Prinzen verlobt. Dabei ist es dessen Bruder, der Thronfolger, der Mares Gefühle durcheinander bringt. Doch von jetzt an gelten die Regeln des Hofes, Mare darf sich keine Fehler erlauben. Trotzdem nutzt sie ihre Position, um die aufkeimende Rote Rebellion zu unterstützen. Sie riskiert dabei ihr Leben – und ihr Herz …
(Quelle: Carlsen)

Mare lebt in einer Welt die strikt in Rote und Silberne getrennt ist. Die Silbernen haben besondere Fähigkeiten während die Roten ohne jegliche Fähigkeiten sind. Mare ist eine Rote und steht nun kurz vor ihrer Einberufung in den Krieg. Dort werden alle Roten ab 18 Jahren hingeschickt, die keinen festen Job haben.
Plötzlich aber geschieht das Unerwartete, Mare erhält eine geregelte Arbeit in der Sommerresidenz des Königs. Als dort Gefahr droht zeichnen sich bei Mare plötzlich besondere Fähigkeiten ab. Um eine Rebellion zu verhindern wird Mare als verschollene Silberne ausgegeben, die von Roten aufgezogen wurde.
Doch die scharlachrote Garde wird immer stärker …

Der Jugendroman „Die Farben des Blutes: Die rote Königin“ stammt aus der Feder der Autorin Victoria Aveyard. Es ist der Auftaktband einer Reihe, die eine Mischung aus Fantasy und Dystopie darstellt.

Die Protagonistin Mare ist nicht unbedingt perfekt. Sie ist zum Teil stur, möchte mit dem Kopf durch die Wand. Sie ist aber auch leichtsinnig, kann wütend sein und auch verbittert. Mare vertraut den falschen oftmals zu schnell und Menschen, die es verdient haben, dass sie ihnen vertraut misstraut sie zu lange. Ich mochte sie aber dennoch, denn Mare hat das Herz am richtigen Fleck.
Maven ist der jüngere der beiden Silbernen Prinzen. Er war mir sympathisch. Maven ist intelligent und sehr offen. Er macht sich stark für die Unterdrückten.
Cal, sein älterer Bruder, ist eine Person, die ich als sehr zwiegespalten empfand. Er ist hin und hergerissen zwischen seinen Prinzipien und den Unterdrückten. Sie tun ihm leid aber er kann irgendwie nicht aus seiner Haut. Je weiter ich vorankam desto nachvollziehbarer wurden seine Beweggründe für mich.

Neben den drei genannten gibt es noch weitere Charaktere, wie beispielsweise Mares Jugendliebe Kylorn. Sie sind soweit auch recht gut beschrieben.

Der Schreibstil der Autorin ist zu Beginn ein wenig holprig und ungewöhnlich. Dies gibt sich aber mit der Zeit und dann kam ich flüssig voran.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Mare. Hierfür hat Victoria Aveyard die Ich-Perspektive verwendet. Dies fand ich hier passend gewählt.
Die Handlung an sich ist von der Grundidee originell. Allerdings hatte ich zu Anfang doch so meine Probleme. Irgendwie erschienen mir die Dinge unlogisch oder ganz glaubhaft. Dann aber folgt eine Sache, die mich komplett unerwartet traf. Dieser Moment hat alles verändert, plötzlich ergab alles vorher gelesene einen Sinn. Victoria Aveyard hat hier wirklich sehr gut agiert und mich als Leser vollkommen überrascht. Ab diesem Moment gefiel mir das Buch sehr gut.

Das Ende ist passend, auch wenn es ein Cliffhanger ist. So wird die Neugier auf den zweiten Teil geschürt und auch ich möchte ihn sehr gerne lesen.

Alles in Allem ist „Die Farben des Blutes: Die rote Königin“ von Victoria Aveyard ein sehr guter Auftakt der Jugendbuchreihe.
Die gut gestalteten Protagonisten, der nach holprigen Start doch noch flüssig lesbare Stil der Autorin und eine Handlung, die ein wenig gebraucht hat, dann aber spannend war, haben mir hier unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!


Ich danke Buchbotschafter und dem Verlag für das Rezensionsexemplar!

1 Kommentar:

  1. Hallo und guten Tag,

    ein Buch das ich auch schon gelesen habe und es zwar zum Teil ziemlich brutal/grausam fand. Aber es zeigt klar, wieso sich der und der letztendlich so verhalten hat oder muss.

    Ein guter Auftakt für ein weitere Geschichten dazu.

    LG..Karin...

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