Dienstag, 28. Juli 2015

Gelesen: "Ein Sommer in Tokio" von Brenda St. John Brown



-          Taschenbuch: 352 Seiten 
-          Verlag: Egmont LYX (7. Mai 2015) 
-          Sprache: Deutsch 
-          ISBN-10: 380259746X 
-          ISBN-13: 978-3802597466 
-          Originaltitel: Swimming to Tokyo

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EINE LIEBE WIE KIRSCHBLÜTEN
Die neunzehnjährige Zosia leidet sehr unter dem Tod ihrer Mutter. Als ihr Vater ihr verkündet, dass er einen Job in Japan angenommen hat, kommt ihr der Tapetenwechsel daher gerade recht. Dass sie ausgerechnet in Tokio auf Finn O‘Leary trifft, hat Zosia allerdings nicht erwartet. Finn ging auf ihre Highschool, wo er den Ruf als unnahbarer Einzelgänger hatte. Doch nun stellt Zosia fest, dass auch Finn eine Vergangenheit hat, vor der er davonläuft. Die beiden beschließen, gemeinsam die Stadt zu erkunden, und je mehr Zeit sie miteinander verbringen, desto näher kommen sie sich. Und spüren bald ganz deutlich, dass dieser Sommer unvergesslich werden könnte …
(Quelle: Egmont LYX)

Zosias Vater muss beruflich nach Japan gehen. Die 19-jährige muss den Sommer über mitgehen, bevor sie danach auf die Uni gehen wird. Allerdings ist in dem fremden Land alles ungewöhnlich für Zosia und sie gewöhnt sich auch nur langsam ein. Dann aber trifft sie Finn wieder. Ihn kennt sie aus der Schule. Dort war der Bad Boy jedoch ein Einzelgänger. Da es ihr an Alternativen fehlt unternimmt Zosia immer wieder etwas mit Finn. So kommen sich die beiden immer näher, doch Finns Vergangenheit drängt an die Oberfläche und steht dem Glück mit Zosia im Weg …

Der New Adult Roman „Ein Sommer in Tokio“ stammt aus der Feder der Autorin Brenda St. John Brown. Es ist das Debüt der Autorin und ich war sehr gespannt darauf wohin hier die Reise gehen würde.

Zosia, auch Zo oder Zoe genannt, war mir auf Anhieb sympathisch. Sie ist 19 Jahre alt und geht unheimlich gerne shoppen. Dabei ist Zoe aber keine Tussi, eher im Gegenteil. Sie freut sich auf ihr Studium. Ihre Mutter vermisst Zoe sehr. Besonders toll fand ich das Zoe sehr willensstark ist. Sie mag Finn sehr gerne, spricht aber nicht nur von ihm.
Finn ist ebenfalls eine Person, die ich auf Anhieb sehr gemocht hatte. Er sieht gut aus, hat aber viele Tattoos. Und er liebt Literatur, eigentlich ungewöhnlich für einen Bad Boy. Zu Beginn ist Finn eher verschlossen, taut aber mehr und mehr auf. Er flirtet sehr gerne mit Zoe, obwohl er in der Highschool eher unnahbar war. Die schlimme Vergangenheit von Finn steht ihm immer wieder im Weg.

Die Nebenfiguren, wie beispielsweise Zosias Vater, haben mir ebenso sehr gut gefallen. Sie passen ins Geschehen, wirken vorstellbar und gut beschrieben.

Der Schreibstil der Autorin ist locker, leicht und ließ sich wunderbar flüssig und angenehm lesen. Ich habe gar nicht bemerkt wie schnell die Seiten an mir vorbeigezogen sind und war schneller als gedacht am Ende angelangt.
Die Handlung ist eigentlich typisch New Adult und doch so anders. Sie beinhaltet ein bisschen Drama, ist nicht kitschig auch wenn es Klischees gibt. Die Dialoge haben mir besonders gefallen. Sie wirken erfrischend. Doch auch der Humor kommt nicht zu kurz.
Die Liebesgeschichte zwischen Zoe und Finn hat mir absolut gut gefallen. Sie wirkt authentisch und glaubhaft, erst ganz langsam entwickelt sich hier aus Freundschaft Liebe, kommen Gefühle auf. Dies liest sich richtig schön. Außerdem hat Brenda St. John Brown ein paar erotische Szenen eingebaut, die perfekt ins Geschehen passen.
Zudem spielt die Handlung vor einer tollen Kulisse, Japan Fans kommen hier voll auf ihre Kosten.

Das Ende wirkt ein wenig gehetzt, in meinen Augen wird alles ein wenig zu schnell abgehandelt. Es passt dennoch gut zum Gesamtgeschehen und stellt den Leser zufrieden.

Kurz gesagt ist „Ein Sommer in Tokio“ von Brenda St. John Brown ein großartiges Debüt vor toller Kulisse.
Authentische Charaktere, ein flüssiger locker leichter Stil der Autorin und eine Handlung mit einer richtig schönen Liebesgeschichte, ein wenig Drama und ein paar Klischees haben mich hier auf ganzer Linie überzeugt.
Absolut zu empfehlen!


Ich danke dem Verlag für das zugesandte Exemplar!

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