Montag, 27. Juli 2015

Gelesen: "Summa cum Liebe" von Mara Winter



-          Broschiert: 240 Seiten 
-          Verlag: Sieben Verlag (1. Juni 2015) 
-          Sprache: Deutsch 
-          ISBN-10: 3864434823 
-          ISBN-13: 978-3864434822 

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Verliebt in einen Dozenten, wie peinlich ist das denn? Vor allem, weil Annika sich dem spröden, gutaussehenden Dr. Kühler eigentlich nur aus Berechnung nähern wollte. Doch kurz vor der Prüfung ist sie völlig verwirrt, denn der moralische Herr Dr. Kühler wehrt ihre Annäherungsversuche ab, dafür steht ihr promiskuitiver Exfreund Malte wieder auf der Matte. Auch ihre Mitbewohner, die männermordende Lara und der zahlenbesessene Basti, sind ihr keine große Hilfe.
(Quelle: Sieben Verlag)

Annika ist Anfang 20 und Studentin der Germanistik. Sie wohnt in einer ziemlich verrückten WG. Da kommt ihre Mitbewohnerin mit der Idee daher Annika solle sich doch an ihren Dozenten Alexander Kühler heranmachen und ihn verführen. Annika aber weiß nicht so wirklich was sie davon halten soll. Sie versucht es mehrfach, doch ihre Versuche scheitern kläglich. Da taucht dann plötzlich auch noch ihr Ex-Freund Malte auf und bringt alles durcheinander. Und als ob das noch nicht reicht entwickelt Annika auch noch Gefühle für ihren Dozenten …

Der Roman „Summa cum Liebe“ stammt aus der Feder der Autorin Mara Winter. Es ist das Debüt der Autorin. Mir gefiel hier das Cover sehr gut und auch der Klappentext macht neugierig und so war ich gespannt auf die Geschichte.

Annika ist Studentin der Germanistik und Anfang 20. Sie ist ziemlich normal geblieben, ihr Abiturschnitt war auch nicht das Wahre. Manchmal ist die doch eher unsicher und Annika ist ein Gefühlsmensch. Immer wieder gehen ihr die Gefühle durch. Trotzdem mochte ich sie sehr gerne, ihre Ecken und Kanten machen sie sympathisch.

Auch die anderen Charaktere, wie beispielsweise Annikas Mitbewohnerin, sind Mara Winter gut gelungen. Allerdings waren es mir doch zu viele, es wurde ein wenig unübersichtlich.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und leicht lesbar. Mara Winter schreibt witzig spritzig und ich hatte Spaß beim Lesen des Buches.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Annika. So ist man als Leser immer an ihr dran und erlebt alles mit ihr gemeinsam.
Die Handlung hat mir gut gefallen. Sie nimmt einen anderen Verlauf als ich es erwartet hatte. Es gibt eine Liebesgeschichte, die in meinen Augen allerdings ein wenig zu kurz kommt. Das fand ich ganz ehrlich ein wenig schade, denn sie ist an sich richtig schön. Aber auch sonst konnte mich Mara Winter nur zum Teil überzeugen. Der Anfang der Geschichte ist wirklich toll, allerdings es lässt schnell nach. Es gibt eine doch lange Durststrecke in der Mitte des Buches. Zum Ende aber zieht die Handlung nochmals an.

Das Ende ist ziemlich poetisch. Mir persönlich hat es gut gefallen. Es passt in meinen Augen gut zur Gesamtgeschichte und lässt zudem auch ein wenig Raum für ein eventuelles zweites Buch über Annika.

Kurz gesagt ist „Summa cum Liebe“ von Mara Winter ein gutes amüsantes Debüt der Autorin.
Eine sympathische Protagonistin, ein witzig spritziger gut lesbarer Stil der Autorin und eine Handlung, die humorvoll ist und komplett anders ist als erwartet haben mich bis auf die Durststrecke zwischendrin sehr gut unterhalten.
Durchaus lesenswert!


Ich danke der Autorin und dem Verlag für das Rezensionsexemplar!


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