Sonntag, 9. August 2015

Buch "Von wegen Liebe" vs. Film "DUFF - Hast du keine, bist du eine"

Hallo meine Lieben,

viele von euch wissen ja,

ich gehe sehr gerne ins Kino.
Also habe ich bei der Aktion des cbt Verlags mitgemacht,
wo man Freikarten für den Film

"DUFF - Hast du keine, bist du eine"

gewinnen konnte.
Hierzu gab es noch die Romanvorlage

"Von wegen Liebe"

von Kody Keplinger.

Ich hatte Glück und habe gewonnen.
Doch, wie hat mir der Film im Vergleich zum Buch gefallen?


 

Filminfos: 
-          Genre: Komödie 
-          Regie: Ari Sandel 
-          Cast: Mae Whitman, Robbie Amell, Bella Thorne 
-          Laufzeit: 97 min. 
-          FSK: ab 12 Jahre 
-          Verleih: Capelight (Central)


Kurze Inhaltangabe: 
Bianca (Mae Whitman) findet heraus, dass sie an ihrer Highschool hinter ihrem Rücken ausgelacht wird. Sie gilt als "The DUFF" (Designated Ugly Fat Friend) und soll daher in ihrer Clique die hässliche, fette Freundin sein, während die anderen angeblich hübscher und beliebter sind. Also hört Bianca auf, ihren Schwarm Toby (Nick Eversman) anzuschmachten und wendet sich an Wesley (Robbie Amell), einen charmanten Sportler. Er soll ihr helfen, das alte Image abzustreifen, sich neu zu erfinden. Doch irgendwann merkt Bianca, dass es Wichtigeres gibt, als krampfhaft zu versuchen, in eine bestimmte Schublade zu passen. Sie versucht, die Macht der rücksichtlosen Madison (Bella Thorne) zu brechen, die mit ihren Labels auch andere Schüler herabwertet. Ist es denn wirklich so wichtig, wie Menschen aussehen?
(Quelle: Filmstarts)


- Vergleich Buch vs. Film - 
Wie mir das Buch gefallen hat könnt ihr hier nachlesen.
Ich habe den Film gesehen als ich noch mitten im Buch war. Zu diesem Zeitpunkt aber wurde mir schnell klar, dass der Film und das Buch soweit nichts miteinander zu tun haben.
Es wurde sehr viel verändert, was ich schon auch enttäuschend fand. Außer der Rahmenidee und den Namen der Protagonisten ist nicht mehr viel vom Buch übrig.
Daher würde ich schon sagen,
der Film ist nur ans Buch angelehnt aber es ist keine reine Buchverfilmung. 

Die Personen wurden von ihren Background komplett verändert.
Biancas wohnt im Film bei der Mutter, im Buch aber beim Vater.
Genauso bei Toby, der im Buch mit Bianca in den Politikkurs geht, im Film aber in einer Band spielt. Er nutzt Bianca im Film nur aus.
Auch bei Wesley gibt es entscheidene Unterschiede.
So hat er im Film eine „Freundin“ (die ich persönlich rein gar nicht mochte), im Buch aber gibt es keine. Er ist Biancas Nachbar und die beiden schließen im Film einen Pakt, sie hilft ihm in der Schule, er hilft ihr das Image aufzubessern.
Im Buch kommen sich Bianca und Wesley bereits nach kurzer Zeit entscheidend nahe, das fehlt im Film leider auch.
Ich könnte noch viele weitere Dinge aufzählen die anders sind, ich denke aber zur Veranschaulichung ist es doch genug.

Ich muss zugeben, wenn ich Film und Buch unabhängig voneinander betrachte hat beides etwas für sich.

Der Film ist schon witzig und die Schauspieler passen gut zu den Figuren, die sie darstellen. Das Buch habe ich sehr gerne gemocht, vor allem auch weil hier auch ernstere Themen angesprochen wurden.
Diese fehlten mir im Film vollkommen.
Bei beiden werden jedoch so einige Klischees bedient.
Beides passt zur angesprochenen Zielgruppe. 


Einzeln betrachtet also sind Buch und Film beide gut,
im direkten Vergleich aber schneidet das Buch wesentlich besser ab als der Film.


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