Dienstag, 11. August 2015

Gelesen: "Inspector Swanson und der Fall Jack the Ripper: Ein viktorianischer Krimi" von Robert C. Marley



-          Broschiert: 346 Seiten 
-          Verlag: Dryas Verlag (20. Mai 2015) 
-          Sprache: Deutsch 
-          ISBN-10: 3940855596 
-          ISBN-13: 978-3940855596 




London 1893, Gordon Wigfield, ein ehrbarer Goldschmied und Damenfreund wurde in seiner Werkstatt auf bestialische Weise ermordet.
Chief Inspector Donald Sutherland Swanson nimmt die Ermittlungen auf.
Doch es bleibt nicht bei einer Leiche. Die Nachforschungen führen Swanson schließlich in die höchsten Kreise der Gesellschaft. Welche Rolle spielen Oscar Wilde und sein Geliebter Lord Douglas? Und was weiß Arthur Conan Doyle?
Die Karten werden neu gemischt als sich herausstellt, dass der in den Kellern des Londoner Bankhauses Parr am Cavendish Square aufbewahrte „Blaue Hope-Diamant“ eine Imitation ist…
(Quelle: Dryas Verlag)

Inspector Swanson ist auf der Suche nach einem geheimnisvollen Killer. Er mordet in Whitechapel, den heruntergekommenen Viertel von London. Und immer sind es Prostituierte, die er sich aussucht. In der Presse hat er auch bereits den Namen Jack the Ripper, passend zu seinen Taten. Swanson versucht nun mit seinem Team herauszufinden wer der Unbekannte ist. Doch es gibt zu viele Verdächtige.
Es dauert aber nicht lange bis sich der Kreis der Verdächtigen um die Personen lichtet, die zu Unrecht ins Visier der Ermittlungen geraten sind.
Aber wer steckt wirklich hinter den Taten? Kann Swanson ihn stoppen, obwohl er der Polizei immer einen Schritt voraus zu sein scheint?

Der Krimi „Inspector Swanson und der Fall Jack the Ripper“ stammt vom Autor Robert C. Marley. Für mich war dies das erste Buch des Autors, doch es wird mit Sicherheit nicht das letzte gewesen sein.

Swanson, der ermittelnde Inspector, ist ein richtig sympathischer junger Mann. Er hat einen großen Sinn für Gerechtigkeit, möchte um alles in der Welt den Killer finden. Dabei achtet er auch sehr viel und geht behutsam vor.

Neben dem Inspector gibt es noch sehr viele weitere Charaktere. Bis auf ein paar sind alle historisch belegt. Es gibt Polizisten, Verdächtige oder auch Zeugen. Alle samt bilden ein dichtes Konstrukt, was sich erst nach und nach lichtet.

Der Schreibstil des Autors ist flüssig lesbar. Man kommt flott durch die Seiten und es lässt sich locker und leicht lesen.
Die Handlung ist sehr spannend. Man wird als Leser direkt von Anfang an in eine Geschichte gezogen, die es wirklich gegeben hat. Man wird als Leser zum Miträtseln animiert, doch nichts ist wirklich wie es scheint. Der Autor schafft es Überraschungen und Wendungen einzubauen, die so nicht vorherzusehen sind. Allerdings, es geht doch auch recht blutig zu, manche Szenen sind nicht gerade harmlos zu lesen.
Der Fall des Inspectors beruht auf einer wahren Gegebenheit. Hier hat er sehr gut recherchiert und alles nachvollziehbar aufgebaut.

Das Ende mit der Auflösung hat mich ganz ehrlich etwas verwirrt. Swansons Theorie passt irgendwie nicht ganz mit der realen Theorie zusammen. Das macht das Ende dann doch ein wenig unlogisch.

Zusammengefasst ist „Inspector Swanson und der Fall Jack the Ripper“ von Robert C. Marley ein sehr guter Krimi mit toller Aufmachung.
Ein sympathisch gezeichneter Inspector, der flüssig lesbarer leichte Stil des Autors und eine nachvollziehbare interessante Handlung mit doch auch blutigen Szenen haben mir hier spannende Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!


Ich bedanke mich beim Verlag für das zugesandte Exemplar!

1 Kommentar:

  1. Hallo Manja,

    das Jack-the-Ripper-Thema reizt mich immer sehr und deine Rezension hat mein Interesse geweckt. Den Verlag kannte ich noch gar nicht!

    Liebe Grüße,
    Nicole

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