Montag, 21. September 2015

Blogtour "Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt" von Nicola Yoon - Tag 3 - Immunschwäche

Guten Morgen ihr lieben Blogtour - Freunde,

und Willkommen zum 3. Tag unserer Blogtour zum Jugendbuch

"Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt"

von Nicola Yoon.



Nachdem ihr bei Ina am ersten Tag das Buch genauer kennenlernen konntet und Bianca euch gestern etwas zum Thema "Freundschaft und mehr!" erzählt hat,

werde ich mich heute dem Thema

Immunschwäche

widmen.


Zunächst einmal gehe ich ganz allgemein auf das Thema ein...


Was ist eine Immunschwäche?
Eine Immunschwäche ist im strengen medizinischen Sinne keine Krankheit; vielmehr wird der Begriff verwendet, wenn ein Patient eine auffallend starke Neigung hat, sich mit Infekten anzustecken oder aber wenn harmlose Infekte einen ungewohnt schlimmen Verlauf nehmen. Eine Immunschwäche ist dadurch gekennzeichnet, dass ein Körper nicht genügend Abwehrkräfte entwickelt, um sich vor eindringenden Krankheitserregern ausreichend schützen zu können.
Dieser Zustand kann vorübergehend oder dauerhaft und irreversibel sein. Eine Immunschwäche wird eingeteilt in einen zellulären und einen humoralen Immundefekt. Bei einem zellulären Immundefekt sind die Abwehrzellen selbst, bei einem humoralen Immundefekt die Antikörper betroffen. Häufig liegt eine Kombination aus beidem vor; der Mediziner spricht dann von einer kombinierten Immunschwäche.
Eine Immunschwäche kann bereits seit Geburt bestehen, erworben oder medizinisch gewollt werden. Liegt eine Immunschwäche bereits ab Geburt vor, wird sie als primäre Immunschwäche bezeichnet, in allen anderen Fällen spricht der Mediziner von einem erworbenen Immundefekt. Bekannteste erworbene Immunschwäche ist eine Infektion mit dem Aids-Erreger HIV.
(Quelle: Gesundpedia.de)


Wann spricht man von einer Immunschwäche?
Wenn bei einem Patienten folgendes auftritt: 
- vier oder mehr Infektionen in einem Jahr, die eine antibiotische Therapie erfordern 
- rezidivierende Infekte oder ein Infekt, der eine ungewöhnlich lange antibiotische Therapie erfordert. 
- zwei oder mehr schwere Infektionen in der Krankengeschichte ( Osteomyelitis, Meningitis, Sepsis) 
- zwei oder mehr radiologisch nachgewiesene Pneumonien innerhalb von drei Jahren 
- Infektion mit außergewöhnlicher Lokalisation oder ungewöhnlichen Erregern
 Wenn einer dieser Punkte zutrifft, sollte eine Untersuchung des Immunsystems erfolgen.
 

Die Ursachen
Die Ursachen für eine Immunschwäche können angeboren oder erworben sein. Der genaue Genort für einen primären Immundefekt konnte im Rahmen zahlreicher Forschungsarbeiten bereits identifiziert werden. Weit häufiger ist eine Immunschwäche erworben. Die wohl bekannteste erworbene Immunschwäche ist eine Infektion mit dem HI-Virus, dem Auslöser für die Immunschwächekrankheit AIDS.
(Quelle: Gesundpedia.de)


Doch was genau hat das Thema Immunschwäche mit unserem Roman
"Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt" zu tun?

Diese Frage lässt sich ganz einfach beantworten ... Maddy, die Protagonistin, leidet an einem seltenen Immundefekt.
Dieser nennt sich SCID.



Was genau ist dieses SCID eigentlich?

Auch hier habe ich mich im Internet schlau gemacht und folgende Definiton gefunden:

SCID (engl. severe combined immunodeficiency; schwerer kombinierter Immundefekt) ist eine Sammelbezeichnung für Krankheiten oder ein Syndrom, die als Gemeinsamkeit eine angeborene schwere Störung des Immunsystems aufweisen. Typisch ist für alle SCID-Formen eine Fehlfunktion oder ein Mangel an T-Lymphozyten. Damit ist eine Störung der zellulären Immunantwort bei allen SCID-Formen bedingt. Je nach SCID-Form ist auch die Funktion oder Anzahl von B-Lymphozyten und NK-Zellen fehlerhaft. Dementsprechend kann auch die humorale Immunität (Antikörper-gestützte Abwehr) beeinträchtigt sein. Ursache für die einzelnen SCID-Formen sind angeborene Defekte oder Störungen von Genen.
(Quelle: Wikipedia)
  


Symptome von SCID 
Die Krankheit zeigt sich bereits in den ersten Lebensmonaten. Die betroffenen Kinder leiden unter ständigen Infektionen, insbesondere Mittelohrentzündung, Bronchitis, Lungenentzündung, Pilzerkrankungen, Durchfall  und Verdauungsstörungen. Oftmals zeigen sich Wachstums- und Entwicklungsverzögerungen. 
(Quelle: DocCheck Flexikon)



Ihr seht also Maddy leidet an einer Krankheit die sie umbringen kann.


Wie genau man Immunschwächen und so auch SCID therapieren kann,
das verrate ich euch heute nicht.
Hierfür müsst ihr unbedingt morgen bei Vanessa reinschauen,
sie wird genauer auf die Therapien eingehen!


Das Gewinnspiel:

Insgesamt könnt ihr 5 Printexemplare des Romans


gewinnen.

Um die Chance auf eines der Bücher zu haben müsst ihr einfach nur die nachstehende Tagesfrage in den Kommentaren beantworten.
Schon hüpft ihr mit einem weiteren Los in den Lostopf.

Tagesfrage:

Habt ihr bereits Kontakt zu einem Menschen mit einer Immunschwöche gehabt?
Wenn ja, wie seit ihr mit diesem Menschen umgegangen?
Wenn nein, wie würdet ihr mit Menschen mit Immunschwäche umgehen?


Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt ihr euch mit den Teilnahmebedingungen einverstanden.





Kommentare:

  1. Guten Morgen,

    bisher hatte ich noch keinen Kontakt mit einem Menschen mir Immunschwäche. Ich wüsste auch gar nicht wie ich mich "richtig" verhalten sollte. Man sagt ja immer das man sich dem anderen Gegenüber ganz normal geben soll. Aber ich hätte viel zu viel Angst ihn krank zu machen. Vielleicht ist das anders wenn man diesen Menschen etwas näher kennengelernt hat.

    Liebe Grüße
    Isabelle

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  2. Huhu liebe Manja! :) 


    Wirklich ein sehr interessanter Beitrag und auch ein spannendes, wenn auch trauriges Thema. Ich persönlich kenne keine Person die darunter leiden muss, aber ich würde versuchen sie nicht anders zu behandeln als andere 'normale' bzw. gesunde Menschen. Ich könnte mir vorstellen, das die Krankheit noch mehr Besitz einnimmt, wenn die betroffene Person jedem Tag durch Sonderbehandlungen daran erinnert wird. (: 

    Alles Liebe, Jasi ♥ 

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  3. Guten Morgen liebe Manja,
    ein wirklich sehr interessanter Beitrag, danke dir dafür.
    Ich kenne glaube ich, keinen Bekannten mit Immunschwäche, zumindest weiß ich nichts davon. Aber selbst wenn, würde ich diesen Menschen nicht anders behandeln, als alle anderen. Warum auch? Er hat sich diese Krankheit sicher nicht ausgesucht und hat es nicht verdient, eine Sonderstellung zu erhalten.

    Liebe Grüße,
    Janine

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  4. Guten Morgen Manja :-)
    Ein wirklich sehr interessanter Beitrag, vielen Dank für die Erklärungen. Ich kenne keine Person, die an dieser Krankheit leidet und ich wüsste auch nicht, wie ich mich wirklich verhalten sollte. Ich glaube ich würde versuchen, so normal wie möglich mit der Person umzugehen, damit diese vielleicht ein wenig Normalität in das ansonsten sehr eingeschränkte Leben bekommt. Eine wirklich schwierige Frage!

    Liebe Grüße
    Katharina

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  5. Hallo Manja,

    nein, ich kann mich nicht erinnern, schon näheren Kontakt zu einem Menschen mit Immunschwäche gehabt zu haben. Ich finde es immer schwierig, sich perfekt gegenüber solchen Leuten zu verhalten. Ich denke, ich würde diese Person ganz normal behandeln, aber auch mit ihr darüber reden, da ich neugierig bin. Ich würde sie einfach direkt fragen, wie sie behandelt werden möchte - soll ich eher vorsichtig sein, soll ich mich so verhalten, als gäbe es die Krankheit nicht? Das ist manchmal der beste Weg, denke ich. Wenn man sich unsicher ist, sollte man das einfach zugeben, das ist doch besser, als sich dann falsch zu verhalten.

    LG, Bianca

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  6. Guten Morgen,

    ich hatte bisher noch keinen Kontakt zu Menschen mit Immunschwäche. Wie ich mit Leuten, die diese Krankheit haben, umgehen würde? Ich denke das ist schwierig das pauschal zu sagen. Das kommt auf die Person an und darauf wie stark diese Krankheit ist. Ich würde mir wahrscheinlich vorher von jemand anderem erklären lassen was ich "darf" und was nicht und dann versuchen die Perosn ganz normal zu behandeln.
    Liebe Grüße
    Judith

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  7. Hey Manja,

    ein sehr toller und interessanter Beitrag zu einem ernsten Thema! Mir hat der Beitrag richtig gefallen.

    Ich hatte noch keinen Kontakt zu einem Menschen mit Immunschwäche aber ich würde diesen Menschen definitiv nicht abstoßen oder anders behandeln wie einen normalen Menschen der gesund ist, denn auch ein immunschwächenkranker ist ein Mensch der ein Recht hat das man normal mit ihm umgeht.

    Liebe Grüße, Benny

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  8. Guten Morgen Manja,
    ein toller Beitrag zu dieser Blogtour und zu einem interessanten Thema.
    Wir haben eine kleinen Jungen im Freundeskreis, bei dem nach einer
    langen Krankheitsphase eine Immunschwäche diagnostiziert wurde, wenn
    auch nicht so ausgeprägt wie bei der Protagonistin des Buches. Er soll soweit
    wie möglich normal aufwachsen, auch wenn gewisse Vorsichtsmaßnahmen
    getroffen werden. Spielen mit anderen Kindern ist sehr eingeschränkt, da schon
    ein leichter Schnupfen bei ihnen, eine lange Krankheitsphase bei ihm auslösen
    kann, die stellenweise nur im Krankenhaus behandelt werden kann. Dies versucht
    man natürlich zu vermeiden. Es ist weder für die Eltern noch von den Kleinen leicht
    und zehrt an den Kräften. Natürlich ist man in der Familie/im Freundeskreis vorsichtig,
    mag man ja nicht der Auslöser für eine Verschlimmerung sein. Jedoch unterstützen
    wir sie alle dabei, dass ein normales Leben stattfinden kann...mit Spiel, Treffen, schöner Zeit.
    Liebe Grüße,
    Hibi

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  9. Huhu! Wieder mal ein ganz toller und informativer Beitrag! :)

    Ich habe niemanden mit einer Immunschwäche in meinem Bekanntenkreis, und habe bis jetzt auch noch niemanden mit einer solchen Krankheit getroffen. Wie ich mit ihm umgehen würde? Schwierige Frage.. Ich würde versuchen denjenigen ganz normal zu behandeln. Ich denke durch die Tatsache, dass sie schon genug Aufmerksamkeit bekommen durch Ärzte, die einen untersuchen, und der Familie, die einen immer mitleidig anschaut, haben die meisten die Schnauze voll davon wie ein rohes Ei behandelt zu werden. Zumindest wäre das bei mir so. Und ich fände es in diesem Fall mal herrlich erfrischend, wenn mich jemand in diesem Moment wie eine völlig normale Person behandeln würde; was man ja auch ist, wenn man mal von der Immunschwäche absieht. Natürlich müssten "Sicherheitsvorkehrungen" getroffen werden, aber wenn man von denen mal absieht, kann man sich mit demjenigen trotzdem eine schöne Zeit machen: Filme anschauen, lachen, oder einfach mal eine Runde plaudern. Vielleicht reicht ja schon dieses kleine Stück Normalität aus, damit sich derjenige bessert fühlt :)
    Liebe Grüße,
    _Buchliebhaberin_

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  10. Guten Morgen!

    Sehr interessanter Beitrag:) Ich kenne niemanden mit einer Immunschwäche, würde ihn aber ganz normal behandeln. Ich denke, dass es auch das ist, was sich die Leute wünschen. Sie sind schon genug durch ihre Krankheit gebeutelt, wenn sie dann noch eine Sonderbehandlung erhalten oder gar ausgeschlossen werden... Natürlich würde ich aber auch Vorsichtsmaßnahmen ergreifen, damit derjenige nicht noch kranker wird.

    LG, Claudia :)

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  11. Hallo Manja,
    ein sehr interessanter Beitrag.
    Ich hatte bisher noch keinen Kontakt zu einem Menschen mit dieser Krankheit. Sollte es mal dazu kommen, würde ich diesen Menschen ganz normal behandeln. Zumindest würde ich es versuchen. Denn mit großer Sicherheit hätte ich es die ganze Zeit im Hinterkopf und es würde mich unbewusst und in gewisser Weise blockieren. Allerdings würde sich das bestimmt mit der Zeit legen, wenn ich die Person besser kennenlernen würde.

    Liebe Grüße,
    Amelie

    P.S.: Ich bin schon sehr gespannt auf den morgigen Beitrag.

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  12. Hallo :-)

    Du hast da einen tollen Beitrag geschrieben. Gefällt mir sehr gut ♥

    Ich hatte auch noch keinen Kontakt zu Menschen mit einer Immunschwäche. Ich würde diese Menschen nicht anders behandeln wie andere. Ich würde mich dann über seine oder ihre Krankheit informieren, und ihm oder ihr Unterstützung anbieten. Je nachdem was man machen kann oder darf.

    Liebe Grüße ♥ Angela
    http://mamamachtpause.blogspot.de

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  13. Hallo Manja,

    das ist für mich sehr leicht zu beantworten, denn ich selber habe eine Autoimmunerkrankung, die sich systemischer Lupus erythematodes schimpft. Meine Immunabwehr ist auch arg eingeschränkt, besonders dann , wenn man Chemo-ähnliche Medikamente nehmen muss. Als wir z.B. zur Leipziger Buchmesse wollten, bekam ich schon Monate früher Präparate, die mir helfen sollten, dass ich mir dort nicht starke Infektionen einfange.. Allerdings, laut dieses Berichtes klingt das mit der SCDI , für mich, noch um einiges schlimmer. Wie ich mit Mitmenschen umgehe, die erkrankt sind?? Ich würde sie versuchen normal zu behandeln und es sofort akzeptieren, wenn sie sagen , sie können, schaffen einen Termin nicht. Ich habe selber viele Freunde verloren, weil sie das nicht verstehen wollten, dass ich manchmal zu verabredeten Terminen plötzlich nicht mit konnte. Ich wurde Spaßbremse genannt und das alles hatte zur Folge, dass man mit mir immer weniger Termine aus gemacht hat. Eine bittere Erfahrung, kann ich sagen. Freund sein, bei einem immunschwachen Menschen, bedeutet Zeit schenken, offen Ohren haben, Gefühle einsetzen zu können und sich nach dem Erkrankten zu richten. Nicht immer leicht, aber es geht.
    Bin nun auf den morgigen Blogbeitrag gespannt.

    Liebe Grüße
    Silvia B. aus B.

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  14. Hallo
    Danke für Deinen Beitrag, ich finde es ist Dir sehr gut gelungen alles zu erklären und einen doch nicht mit Informationen zu erdrücken.
    Also ich würde Menschen mit einer Immunerkrankung ganz gleich behandeln wie ich auch jeden anderen behandle, ich wuerde ihn mit Respekt begegnen und ihn aufgrund seiner Erkrankung nicht anders behandeln! Das einzige auf das ich achten würde, wäre das wenn ich mich mit ihm treffe, mich 100% gesund fühle, wär das nicht der Fall würde ich mich der Situation anpassen und alle noetigen Massnahmen ergreifen, damit ich meinen lieben Freund nicht gefährde.....
    Lg

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  15. Hii :) Nein hab ich nicht.. und ich finde es auch immer schwer zu sagen wir man in solch einer Situation verhalten soll... oder ob ich damit klarkommen würde. Etwas zu sagen bzw. schreiben ist ja auch immer leichter. Ich würde vielleicht versuchen ihn/sie wie jeden anderen auch zu behandeln, aber ob ich es dann auch so durchziehen würde, steht in den Sternen..
    LG Cassie

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  16. Hallo,

    ich kenne niemanden mit einer Immunschwäche. Ich würde diesen Menschen genauso behandeln wie jeden anderen auch, aber natürlich schon darauf achten das ich keine "Gefahr" (Ansteckung) für ihn bin.

    LG
    SaBine

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  17. Hallöchen,
    sehr interessanter Beitrag. :)
    Ich kenne niemanden mit einer Immunschwäche und wenn ich einen treffen würde, würde ich ihn/sie wohl wie jeden anderen behandeln. So etwas macht ja nicht einen Menschen aus sondern der Charakter. :)
    Liebe Grüße
    Sara

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  18. Hey Liebes :)
    Ein wirklich toller Beitrag. Ich kenne niemanden mit einer Immunschwäche, dennoch wusste ich schon einiges über die Krankheit, da das Fach Immunologie eins meiner Studienfächer ist. Mich würde sehr interessieren, wie die Protagonistin mit der Immunschwäche ihren Alltag bewältigt und mit der Krankheit klar kommt.

    Liebste Grüße
    Lielan ♥

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  19. Huhuuuuuu,

    vielen Dank für die Erklärung der Immunschwäche.
    Ich hatte noch keinen Kontakt zu Menschen mit dieser Krankheit.
    Zumindest nicht, das ich wüsste. Aber ich glaube, diese Menschen wollen ganz normal behandelt werden, nicht wie Aussätzige. Also würde ich auch offen auf sie zugehen. Okee, wenn ich krank werden würde, dann ging ich nicht hin, denn ich möchte ihr Immunsystem selbstverständlich nicht schwächen. Aber auch diese Menschen empfinden Freude, Angst und Hoffnung, wie jeder Gesunde auch.

    Lieben Gruß, Yvonne
    yvonne.rauchbach@freenet.de

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  20. Ein sehr schöner Beitrag, Manja!

    Ich bin schon Leuten mit Immunschwäche begegnet. Im näheren Umkreis hat meine Schwiegermutter in Spee durch eine durchlebte Meningitis kein Immunsystem und keine Blut Hirn Schranke mehr. Zumeist geht es ihr gut, aber wenn sie auch nur ein wenig krank wird, haut sie das um wie eine Dampfwalze.
    In meinem Beruf als zahnärztin kommt es doch das eine oder andere mal vor, dass HIV Patienten behandelt werden müssen. Man muss sich dabei immer bewusst sein, dass man selbst die Virenschleuder ist, und dass man selbst diesen Menschen Schäden verursachen kann und nicht umgekehrt. Die vorsicht geht da in beide Richtungen.

    Liebe Grüße ,

    Giulia / das Buchmonster

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  21. Hallo Manja,

    vielen Dank für den informativen, guten Beitrag. Ich kannte nur mal jemanden mit einer Autoimmunschwäche; das fand ich ganz schlimm, weil diese Person gegen sich selbst allergisch war. Zum Glück war es nicht so schlimm ausgeprägt und ließ sich mit Medikamenten in Griff bekommen, aber es hat lange gedauert, bis das erkannt wurde. Ich habe aber schon lange keinen Kontakt mehr zu dieser Person.

    Viele Grüße, cyrana

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  22. Hallo,
    nein ich kenne keinen mit einer Immunschwäche, aber ich würde versuchen diese Person so normal wie möglich zu behandeln und offen und respektvoll damit umzugehen.

    Alles Liebe
    Sophie

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  23. Hallo ,

    Ich kenne keinen mit einer Immunschwäche aber ich würde mich
    informieren über diese Immunschwäche und ganz normal diese
    Person behandeln wie gesunde und vor allem mit Ihr reden.

    Liebe Grüße Margareta
    margareta.gebhardt@gmx.de

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  24. Hallo und vielen Dank für den interessanten und aufschlussreichen Beitrag zur Blogtour! Bislang hatte ich noch keinen Kontakt mit Menschen, die eine Immunschwäche haben. Zumindest glaube ich das, denn nicht jeder, der eine Immunschwäche hat, erzählt auch freimütig davon. Wenn ich davon wüsste, dass jemand in meinem Umfeld eine Immunschwäche hat, würde ich aber auch nicht anders mit dieser Person umgehen, außer dass ich vielleicht besonders vorsichtig wäre, wenn ich mal einen Schnupfen oder so habe, um diese Person nicht anzustecken.

    Viele liebe Grüße
    Katja

    kavo0003[at]web.de

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  25. Hallihallo,
    das ist ein echt interessanter Beitrag.
    Ich hab durch meine Arbeit ab und an mal mit Menschen zu tun, die je nachdem manchmal auch dauerhaft an Immunschwäche leiden. Im Krankenhaus begegnet man solchen Menschen ja auch durch die Bakterien, die resistent sind ja öfter mal.
    Persönlich kenne ich jedoch niemanden. Generell sollte man wenn man selbst gerade erkältet ist oder einfach eine ansteckende Erkrankung hat, versuchen den Kontakt zu Menschen mit Immunschwäche zu vermeiden. Sie sind doch sehr anfällig.
    Ganz liebe Grüße Lena
    Erreichbar wäre ich unter BlueOcean8519(at)aol.com

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  26. Hallo,
    ich habe noch niemanden mit einer Immunschwäche kennen gelernt. Ich glaube aber, ich wäre zu Anfang sehr verunsichert. Ich würde wahrscheinlich ständig Angst haben, diese Person irgendwie mit einer Krankheit anzustecken. Ich glaube, mit der Zeit gewöhnt man sich daran und kann damit besser umgehen, aber gerade zu Beginn des Kennenlernens oder der Freundschaft ist das für alle Beteiligten echt schwierig.
    Ich hatte mal ein Mädchen in der Klasse, dass ich im ganzen Schuljahr nur drei Mal gesehen habe. Sie hatte tausende Allergien gegen alles mögliche, weshalb sie eigentlich immer krank geschrieben zu Hause war. Die paar Male, die ich sie kennen lernte, fand ich sie wirklich nett, aber nach diesem Jahr wurde sie von der Schule genommen. Das ist ja im Prinzip eine ähnliche Situation, und es muss schrecklich für sie gewesen sein, nicht normal zur Schule gehen zu können. :(
    Liebe Grüße,
    Jenny
    (jenny.rau@t-online.de)

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  27. Hallo Manja,

    dein Beitrag ist wirklich sehr informativ. Wir hatten mal einen Patienten in der Praxis mit AIDS. Der sollte eine Injektion bekommen und alle haben sich angestellt und wollten das ungern machen. Ich habe gar nicht erst gezögert und einfach gemacht. Bin dem Patienten auch ganz normal gegenüber getreten. Persönlich kenne ich niemanden. Ich würde allerdings immer versuchen die Person ganz normal zu behandeln. Ich hätte vielleicht nur ein wenig Angst jemanden anzustecken aber da ich selten krank bin, wäre das wohl auch kein Probelm ;-)

    Liebe Grüße,
    Vanessa

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  28. Hey,

    Nein ich hatte bis jetzt noch nie Kontakt mit einem Menschen, der an einer Immunschwäche leidet. Ich stelle mir es ein wenig schwierig vor sich mit demjenigen zu treffen, aber ich habe eigentlich keine Ahnung worauf man achten muss.

    Liebe Grüße,
    Sarah

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  29. Moin Manja.

    Hatte ich schon einmal Kontakt mit jemanden, der eine Immunschwäche hat - ich glaube nicht.
    Wie würde ich mit jemanden umgehen?
    Da eine meiner besten Freundinnen Diabetes hat (ja, ist heute eine alltägliche Krankheit), weiß ich zumindest, dass ich als Jugendliche auf alle Eventualitäten eingestellt war... immer Traubenzucker dabei, in meinem Kühlschrank zu Hause, hatte ich immer Insulin und eine Einwegspritze... und den Betroffenen eigentlich ganz "normal" behandeln... ähnlich würde ich mich dann auch verhalten... einfach Alltag Alltag und Leben Leben sein lassen, denn würden wir uns gut fühlen, wenn uns andere "anders" behandeln würden, "nur", weil wir eine Krankheit haben???

    Liebe Grüße aus Lübeck von der Kaddel :D
    (Katja Kaddel Peters / FB)

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  30. Hi,
    ich hatte noch nicht Kontakt zu einem Menschen mit Immunschwäche. Wie würde ich mich verhalten? Ich denke, ich würde versuchen mich normal zu verhalten. Klar ist das wahrscheinlich anfangs nicht so einfach, weil man doch irgendwo Angst hat etwas falsch zu machen oder dem Menschen etwas ungutes zu tun. Aber grundsätzlich denke ich hat jeder Mensch es verdient, dass man ihn normal behandelt. Und klar ist es auch nicht immer einfach es auch zu tun, aber ich würde es auf jeden Fall versuchen und hoffen, dass derjenige dann genug Geduld mit mir hat. :-)
    Lg

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  31. Huhu,

    wirklich sehr interessant und informativ, danke dafür!

    ich hatte auch noch nie Kontakt zu einem Menschen mit Immunschwäche. Daher ist es wohl auch schwer zu sagen, wie man sich demjeniger gegenüber verhalten würde. Ich denke das ist gar nicht so leicht. Einerseits möchte derjenige sicherlich so normal wie möglich behandelt werden, nicht die ganze Zeit in Watte gepackt und bemittleidet werden. Aber trotzdem soll er ja auch das Gefühl haben, dass man für ihn da ist und ihm beisteht, keine Berührungsängste hat etc.. Wirklich schwierig. Ich denke das hängt von den Personen, der Beziehung, in der man zueinander steht, und vielem mehr ab und ist deshalb auch nicht so pauschal zu beantworten :)

    Liebe Grüße

    Mareike

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