Mittwoch, 2. September 2015

Gelesen: "Lex Play" von Roswitha Pörings



-          Format: Kindle Edition 
-          Dateigröße: 447 KB 
-          Seitenzahl der Print-Ausgabe: 249 Seiten 
-          Verlag: Äffchen Verlag (1. September 2015)  
-          Sprache: Deutsch

Das Buch kaufen – Kindle



„Unser Gamer sollte das Gras riechen können, von der Sonne geblendet werden und das Brot schmecken.
Und ich kann dir verraten: Es ist uns gelungen!“

Der 18 jährige Alex Reimann ist Sohn, großer Bruder und Schüler. Ständig fordern seine Eltern, dass er sich mehr in die Familie einbringen soll. Seine Schwester ist nur dann aus seinem Zimmer zu verbannen, wenn er absperrt und in der Schule sitzt er einfach die Zeit ab.
Doch online kennt man ihn als Lex Play. Den Youtube-Gamer mit über einer Million Abonnenten. Seine Freunde hier kennen ihn richtig, auch wenn sie ihn nie gesehen haben.
Als er die Einladung erhält, eine neue Spieltechnologie zu testen, nimmt er neugierig an. Jedoch hat er da noch keine Ahnung, wie real das Spiel wirklich wird.
(Quelle: Äffchen Verlag)


Alex ist 18 Jahre alt und auf Youtube bekannt als Lex Play. Dort ist er schon eine kleine Berühmtheit. Eigentlich soll er sich mehr in die Familie einbringen, doch Alex ist lieber online.
Eines Tages nun erhält er von einer Entwicklungsfirma für Computerspiele ein Angebot. Er soll das neueste Realityspiel von ihnen testen. Alex ist neugierig und nimmt die Einladung an. Allerdings ahnt er da noch nicht wie sehr dieses Spiel wirklich ins reale Leben eingreift …

Der Jugendroman „Lex Play“ stammt aus der Feder der Autorin Roswitha Pörings. Es war nicht mein erster Roman der Autorin, habe ich doch auch schon ihren Erstling gelesen.
Vom Klappentext und Cover her hat mich dieses Buch sehr angesprochen. Umso mehr war ich gespannt auf die Geschichte.

Alex war mir richtig sympathisch. Er soll sich, zumindest wenn es nach seinen Eltern geht, mehr in die Familie einbringen. Dich Alex hat dazu rein gar keine Lust. Er ist viel lieber online, hat sich dort bereits als Lex Play auf Youtube einen Namen gemacht. Von seinen Eltern und seiner kleinen Schwester ist Alex eher nur genervt. Auf mich wirkte Alex authentisch und absolut glaubhaft dargestellt.

Alex‘ Eltern fand ich ebenso gut gestaltet. Sie wirken sehr aufgeschlossen, immerhin sind sie mit Alex‘ Youtube Kanal einverstanden.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und jugendlich gehalten. Der Roman lässt sich sehr gut lesen, alles ist verständlich und nachvollziehbar aufgebaut.
Die Handlung fand ich, je weiter ich kam, immer interessanter. Gerade auch der Beginn gefiel mir gut, denn hier erhält man einen Einblick wie es auf Youtube zugeht und was es mit den Let’s Playern auf sich hat. Ich muss zugeben ein wenig war es mir bekannt, denn ich habe einen Sohn der sich solche Videos von bestimmten Youtubern gerne anschaut.
Je weiter man vorankommt, desto spannender wird die Geschichte und desto mehr Tempo kommt auf. 
Zwischendrin gibt es zwar ein paar kleinere Wiederholungen, gestört haben mich diese nicht wirklich, nur für die Handlung waren sie nicht nötig.
Roswitha Pörings hat hier eine neuartige Idee ins Buchgeschehen eingebracht, diese wiederum sehr gut recherchiert und umgesetzt.

Das Ende hat mir gut gefallen. Es ist alles stimmig und klar verständlich. Der Roman ist abgeschlossen und man kann das Buch letztlich zufrieden zur Seite legen.


Kurz gesagt ist „Lex Play“ von Roswitha Pörings ein sehr guter Jugendroman, der aufzeigt wie sehr das virtuelle Leben das Leben der Jugendlichen beeinflussen kann.
Die sehr gut gestalteten Charaktere, der jugendliche flüssig lesbare Stil der Autorin und eine interessante und vor allem gut recherchierte Handlung haben mich hier unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!


Ich danke der Autorin für ihr eBook!

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