Dienstag, 15. September 2015

Gelesen: "Vergiss nicht, dass wir uns lieben" von Barbara Leciejewski



-          Format: Kindle Edition 
-          Dateigröße: 3509 KB 
-          Seitenzahl der Print-Ausgabe: 216 Seiten 
-          Verlag: FeuerWerke Verlag (2. Oktober 2015) 
-          Sprache: Deutsch

Das Buch kaufen – Kindle



Ein Mann und eine Frau erwachen zur gleichen Zeit an verschiedenen Stellen eines Waldes – ohne die geringste Erinnerung an ihre Vergangenheit oder ihre Identität. Im einzigen Haus der wunderschönen, aber menschenleeren Gegend am Meer treffen sie aufeinander.
Was wie ein Krimi beginnt, wird zu einer bewegenden Liebesgeschichte über zwei Menschen, die – losgelöst von allem – nur noch für den Moment und füreinander leben. Ein Zustand wie im Paradies.
Doch was geschieht, wenn eines Tages alle Rätsel gelöst werden, wenn die Vergangenheit zurückkehrt und wenn nur noch eine einzige Frage bleibt: Wie stark ist die Macht der Liebe wirklich?
(Quelle: FeuerWerke Verlag)


Ein Mann und eine Frau erwachen ohne jegliche Erinnerungen an ihr Leben an verschiedenen Stellen in einem Wald. Nichts kommt ihnen bekannt vor, sie wissen auch nicht wer sie sind oder wo sie sind. Unabhängig voneinander gelangen sie zu einem Haus. Ist es ihres? Kennen sie sich? Sie treffen dort aufeinander und beginnen sich ein Leben aufzubauen. Ein Leben mit dem was sie haben, sie leben nur noch für den Moment.
Dann aber eines Tages als sich alles eingespielt hat, als sie glücklich sind mit ihrem Leben, wird das Rätsel gelöst, holt sie die Vergangenheit ein. Was wird nun passieren? Wer sind der Mann und die Frau wirklich? Und kann das, was sie nun haben, auch das überstehen?

Der Roman „Vergiss nicht, dass wir uns lieben“ stammt aus der Feder der Autorin Barbara Leciejewski. Für mich war dies das erste Buch der Autorin. Ich wurde hier vom wirklich spannend klingenden Klappentext angesprochen und so habe ich mich auf das Abenteuer eingelassen. Und ganz ehrlich ich habe es nicht bereut, eher im Gegenteil.

Sie und er, zwei Protagonisten, die unterschiedlich sind. Sie hat dunkles langes Haar und sieht gut aus. Er ist auch charmant und gutaussehend.
Sie haben viele Gemeinsamkeiten, wissen sie doch nichts mehr was vorher war. Sie wissen nichts über ihre Identität, nichts über ihre Umgebung. Sie müssen mit ihrem Schicksal klarkommen und lernen sich zu orientieren.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und lässt sich gut lesen. Ich war gefangen im Geschehen und wollte letztlich unbedingt wissen wie sich alles wohl weiterentwickelt.
Die Geschichte wird hier aus zwei Perspektiven erzählt. Einmal die Sichtweise von ihr, auf der anderen Seite die Sichtweise von ihm. Für beide Perspektiven hat Barbara Leciejewski die personale Erzählweise verwendet. Man schaut von oben herab auf das Geschehen und hat einen sehr guten Überblick über alles.
Die Handlung beginnt ohne Umschweife. Man ist direkt mittendrin, ohne irgendwelche Erklärungen oder Vorgeplänkel. Erst nach und nach erfährt man, genau wie die beiden Protagonisten auch, mehr über den Ort wo alles spielt und über die Charaktere selbst. Wie die Protagonisten mit ihrem Schicksal umgehen, darauf legt Barbara Leciejewski viel wert. Sie stellen sich selbst immer wieder Fragen, ohne Antworten zu erhalten.
An einem gewissen Punkt kommt es zur Auflösung, doch wenn man denkt jetzt ist es zu Ende, so irrt man. Barbara Leciejewski zeigt auch auf wie die Protagonisten mit eben dieser neuen Erkenntnis umgehen, wie ihr Leben nun weitergeht. Die Thematik um die es hier geht fand ich sehr interessant und gut beschrieben. Und ganz ehrlich ich habe auch immer wieder darüber nachgedacht wie ich mich wohl fühlen würde, wenn ich plötzlich nichts mehr wüsste und auch nicht mehr weiß wer ich bin.
In der Handlung gibt es eine Liebesgeschichte, gepaart mit Spannungselementen. Allerdings mir waren diese spannenden Stellen etwas zu lasch, zu einfach gestrickt. Hier hätte es ruhig ein wenig mehr sein können.
Die Liebesgeschichte allerdings hat mir gut gefallen. Sie ist sehr gut ins Geschehen integriert und kommt sehr glaubhaft rüber.

Das Ende hat mir persönlich dann wirklich gut gefallen. Es passt sehr gut zur Gesamtgeschichte und macht sie letztlich rund.


Kurz gesagt ist „Vergiss nicht, dass wir uns lieben“ ein sehr guter kurzweiliger Roman.
Die sehr gut beschriebenen Charaktere, der flüssig lesbare sehr angenehme Stil der Autorin und eine Handlung, die sowohl Liebesgeschichte ist aber auch Spannung beinhaltet, haben mir hier unterhaltsame Lesestunden beschert und mich auch nachdenklich gemacht.
Durchaus lesenswert!


Ich bedanke mich beim Verlag für das Vorab-eBook!

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