Dienstag, 6. Oktober 2015

Gelesen: "Black Blade: Das eisige Feuer der Magie" von Jennifer Estep



-          Broschiert: 368 Seiten 
-          Verlag: ivi (5. Oktober 2015) 
-          Sprache: Deutsch 
-          ISBN-10: 3492703283 
-          ISBN-13: 978-3492703284 
-          Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre  
-          Originaltitel: Cold Burn of Magic 




Die 17-jährige Lila Merriweather verfügt über außergewöhnliche Talente. Sobald sie einem Menschen in die Augen blickt, kann sie in dessen Seele lesen. Zudem beherrscht die Waise sogenannte Übertragungsmagie - jede auf sie gerichtete Magie macht sie stärker. Doch Lila hält ihre magischen Fähigkeiten geheim, denn sie hat einen nicht ganz ungefährlichen Nebenjob: Sie ist eine begnadete Auftragsdiebin. Das Leben der freiheitsliebenden jungen Frau gerät allerdings aus den Fugen, als sie eines Tages den Sohn eines mächtigen magischen Familienclans vor einem Anschlag rettet und prompt als dessen neue Leibwächterin engagiert wird. Plötzlich muss sich Lila in der magischen Schickeria der Stadt zurechtfinden, wo Geheimnisse und Gefahren an jeder Ecke auf sie warten – ebenso wie ihre große Liebe.
(Quelle: ivi)


Lila Merriweather ist nicht wie andere Jugendliche. Sie beherrscht Magie, sieht besser als andere und kann zudem noch mit einem Schwert umgehen. Während andere nachts schlafen zieht Lila durch die Stadt, immer auf der Suche nach geeignetem Diebesgut. So finanziert sie sich ihr Leben.
Eines Tages nun bringt sie ihr Diebesgut gerade zu ihrem Vertrauten Mo als es dort zu einem Überfall kommt. Es ist der Kampf zwischen Familien, die in der Stadt herrschen. Lila rettet Devon Sinclair das Leben. Er ist der Sohn des Sinclair-Clans und ehe Lila sich versieht ist sie mitten drin im Machtkampf der verfeindeten Familien. Es scheint als ob die Draconis irgendeine Intrige schmieden, die nicht nur Lila das Leben kosten kann …

Der Fantasyroman „Black Blade: Das eisige Feuer der Magie" stammt von der Autorin Jennifer Estep. Es ist der Auftakt einer neuen Fantasy – Reihe der Autorin und nachdem ich nun schon „Frostkuss“, „Frostfluch“ und den ersten Band ihrer „Elemental Assassin“ – Reihe gelesen habe war ich hier wirklich gespannt auf den Inhalt.

Lila, 17 Jahre alt, ist jemand, den man gern haben muss. Sie ist sehr schlagfertig und hat eine ziemlich große Klappe. Lila ist alleine für sich verantwortlich, sie wohnt im Keller der alten Stadtbibliothek. Um sich über Wasser zu halten zieht Lila des Nachts durch die Häuser der Reichen, immerzu darauf bedacht Diebesgut zu finden, das sich gut verkaufen lässt.
Devon ist ebenso ein sehr interessant gestalteter Charakter. Er trägt viel Wut und viele Schuldgefühle in sich, Lila kann sie spüren. Er wird ständig von Bodyguards umgeben, ist aber nicht so schwach wie es den Anschein macht. Devon weiß sich zu behaupten, sich durchzusetzen. Noch dazu sieht er wirklich gut aus, Lila findet ihn wirklich sehr anziehend.

Es gibt noch weitere Charaktere im Buch. Sie alle, wie beispielsweise Felix oder auch Mo, hat Jennifer Estep gut und vorstellbar beschrieben.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und gut zu lesen. Sie schreibt recht bildhaft, so dass man sich die Orte gut vorstellen kann.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Lila, wofür Jennifer Estep hier die Ich-Perspektive verwendet hat. So ist man Lila noch näher, bekommt einen exklusiven Einblick in ihre Gedankenwelt.
Die Handlung hat es mir zu Beginn nicht wirklich leicht gemacht. Ich habe einige Zeit gebraucht um wirklich im Buch anzukommen. Zu Beginn wirkte es auf mich irgendwie sehr speziell und ich wurde auch mit Lila nicht so richtig warm. Das gab sich dann nach einigen Seiten, ab da war ich dann angekommen und wollte wissen wie es weitergeht.
Die von Jennifer Estep geschaffene Welt ist sehr schön und hat mich fasziniert. Es geht hier um Magie, um besondere Talente, die mir so noch nicht untergekommen sind. Das macht es auch spannend und actionreich.

Das Ende ist zum Teil abgeschlossen. Man bleibt als Leser recht zufrieden zurück, ist aber auch ziemlich neugierig darauf wie es wohl weitergeht. Dies wird noch von der Leseprobe des zweiten Teils, die sich am Ende des Buches befindet, verstärkt.


Kurz gesagt ist „Black Blade: Das eisige Feuer der Magie" von Jennifer Estep ein sehr guter Reihenauftakt, der mich mit einem guten Gefühl zurückgelassen hat.
Die gut gestalteten Charaktere, ein leicht lesbarer Stil und eine Handlung, die es mir zu Beginn zwar nicht unbedingt einfach gemacht hat, mich dann aber fesseln konnte, haben mir angenehme unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!


Ich danke dem Verlag für das Vorab-Leseexemplar!

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Hinweis:
Zur Frankfurter Buchmesse ist Jennifer Estep in Deutschland anzutreffen.
Die genauen Termine befinden sich im nachstehenden Banner:

 

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