Samstag, 24. Oktober 2015

Gelesen: "Im Feuerkreis der Liebe" von Ute Jäckle



-          Format: Kindle Edition 
-          Dateigröße: 653 KB 
-          Seitenzahl der Print-Ausgabe: 517 Seiten 
-          ISBN-Quelle für Seitenzahl: 1515288250 
-          Sprache: Deutsch 

Das Buch kaufen – Kindle
Das Buch kaufen – Taschenbuch



An Ninas zwanzigstem Geburtstag jagt nicht nur eine Katastrophe die nächste, obendrein versetzt ein Amulett sie unvermutet ins tiefste Mittelalter. Auf Burg Adlerfels findet sie Zuflucht und begegnet dem charismatischen Ritter Markus von Buchenfels, der leider das Wort Emanzipation noch nie gehört hat. Auch Markus ist von der seltsamen jungen Frau fasziniert, obwohl ihn Ninas selbstbewusstes Auftreten zum Verzweifeln bringt. 
Nina arrangiert sich so gut es geht mit dem fremdartigen Leben, immer auf der Suche nach einem Weg zurück in ihre Zeit. Doch Verrat und Intrigen spinnen ein tödliches Netz um Nina, und sie muss ihr Schicksal ausgerechnet in Markus’ Hände legen. Die Geschehnisse heizen das Feuer ihrer Leidenschaft an, denn längst sind Gefühle im Spiel, wo eigentlich keine sein dürften.  
(Quelle: Homepage der Autorin)


Nina wird 20, doch ihr Geburtstag verläuft alles andere als wie sie es sich vorgestellt hat. Ein Amulett versetzt sie plötzlich ins tiefste Mittelalter. Dort kommt sie auf Burg Adlerfels an, wo es ihr vollkommen unbekannte gesellschaftlichte Gegebenheiten gibt und zudem noch allerlei Intrigen am Hof. Auf der Burg lernt Nina Markus kennen, einen sehr charmanten Ritter. Er zeigt Interesse an Nina, die sich mittlerweile recht gut an ihre neue Umgebung anpasst aber dennoch anders ist. Auch Nian entwickelt Gefühle für Markus, diese sind allerdings verboten. Außerdem ist sie stetig auf der Suche nach einem Weg zurück in die Gegenwart. So stolpert Nina von einem Abenteuer ins nächste. Wird sie wieder zurück in ihre Zeit finden? Oder bleibt sie für immer im Mittelalter?

Der Roman „Im Feuerkreis der Liebe“ stammt von der Autorin Ute Jäckle. Ich muss gestehen es war mein erster Roman der Autorin, ihr Buch „Verloren in der grünen Hölle“ schlummert noch bei mir auf dem SuB. Ich war sehr gespannt auf die Geschichte, die mich hinter diesem toll ausschauenden Cover wohl erwarten würde.

Nina mochte ich von Anfang an sehr gerne. Sie ist sehr ehrgeizig und zeigt Verantwortungs-bewusstsein. Man kann sich sehr gut in sie hineinversetzen. Als Nina in der Vergangenheit ankommt tut sie sich zunächst schwer. Die Gegebenheiten sind ihr fremd und sie möchte nicht unbedingt anecken. Mit der Zeit jedoch kommt sie immer besser klar und auch in der Vergangenheit sind ihre Handlungen zu jeder Zeit nachvollziehbar.
Markus ist ein Ritter der Vergangenheit. Er ist es gewohnt das Frauen gehorsam sind. Nina allerdings ist anders und das fasziniert Markus sehr an ihr. Er zeigt sich ihr gegenüber sehr tolerant und zeigt Nina nicht nur einmal, dass er ihr Verhalten schätzt und versteht. Auch Markus mochte ich wirklich gerne.
Zwischen den beiden entwickelt sich eine Beziehung, die wunderbar beschrieben wird. Sie entwickelt sich glaubhaft und man kann sie als Leser sehr gut nachvollziehen und verstehen.

Neben den beiden Protagonisten gibt es weitere Figuren, die ebenso glaubhaft und gut gezeichnet sind. Sie passen alle sehr gut ins Geschehen hinein und machen es rund.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut zu lesen. Ute Jäckle schreibt flüssig und leicht, so dass man als Leser durch die Seiten fliegt.
Die Handlung ist sehr interessant und spannend gehalten. Es geht sehr lebhaft zu, immer wieder geschehen neue Dinge, welche die Handlung in anderes Licht setzen. Langeweile sucht man hier vergebens. Ab und an gibt es vielleicht ein paar doch unerwartete Zeitsprünge, doch mir gefielen gerade diese doch recht gut.
Besonders interessant geschildert fand ich hier die Zeit des Mittelalters. Ute Jäckle baut Gegebenheiten von damals sehr gut ins Geschehen ein, sie hat wirklich gut darüber recherchiert.

Das Ende ist stimmig und gut. Es macht die Geschichte rund und bietet dem Leser auch ein wenig die Chance sich eigene Gedanken darüber zu machen wie es vielleicht weitergehen könnte.


Abschließend gesagt ist „Im Feuerkreis der Liebe“ von Ute Jäckle ein wirklich gelungener Roman, der den Leser ins Mittelalter entführt.
Die sympathisch gestalteten Protagonisten, der leicht lesbare angenehme Stil der Autorin und eine Handlung, die spannend und interessant ist und die dem Leser die Gegebenheiten des Mittelalters ein wenig näher bringt haben mich hier wunderbar unterhalten und begeistert.
Ganz klar zu empfehlen!


Ich danke der Autorin für ihr eBook und die gemeinsame Leserunde!

 

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