Freitag, 20. November 2015

Gelesen: "Das Lächeln des Panthers" von Johannes Groschupf


-          Broschiert: 224 Seiten 
-          Verlag: Oetinger Taschenbuch (1. Oktober 2015) 
-          Sprache: Deutsch 
-          ISBN-10: 3841503497 
-          ISBN-13: 978-3841503497 
-          Vom Hersteller empfohlenes Alter: 16 - 17 Jahre






Ein altes Hotel in Berlin, mysteriöse Gäste und eine große, schwarze Katze – Katinka und Finley haben das Gefühl, dass ihr Hotel ein Geheimnis birgt. Hat der eigenartige Skripnik etwas damit zu tun, der das Gemälde Das Lächeln des Panthers so genau mustert? Je weiter Katinka der spektakulären Geschichte des Hotels auf die Spur kommt, desto mehr erfährt sie auch über ihre eigene Vergangenheit – und entdeckt dabei Unglaubliches …
(Quelle: Oetinger Taschenbuch)


Im Internat in Schottland ereilt Katinka eine traurige Nachricht. Ihr Vater liegt im Koma. Sie muss schnell nach Hause, eilt zu ihm. Wenig später stirbt er. Katinka wird in seinem Testament bedacht. Sie erbt das Familienhotel, das aber schon sehr alt und baufällig ist. Zudem gibt es einen Berg Schulden. Katinka ist hin und hergerissen, soll sie das Hotel behalten oder nicht? Zusammen mit dem Empfangsmädchen und Fynn, einem Zeichner, versucht Katinka gegen einen skrupellosen Makler anzukommen, der ihr das Hotel abkaufen möchte. Wird ihr das gelingen?

Der Jugendroman „Das Lächeln des Panthers“ stammt vom Autor Johannes Groschupf. Vor diesem Buch habe ich bereits andere Werke des Autors gelesen und war immer sehr begeistert davon. Dementsprechend war nun natürlich auch meine Erwartung an diesen Roman.

Katinka ist ein junges Mädchen die sehr gut beschrieben wird. Sie ist 17 Jahre alt und hat bisher ein sorgenfreies glückliches Leben in einem schottischen Internat gelebt. Als sie erfährt, dass ihr Vater im Sterben liegt eilt sie nach Berlin zurück. Ab da ändert sich ihr Leben schlagartig. Katinka ist stark und selbstbewusst und sie steht zu ihrer Familie, egal was damals in der Vergangenheit alles geschehen ist. Das Erbe ihres Vater ist ihr wichtig und sie versucht es zu retten, egal wie. Sie lässt sich wirklich nicht unterkriegen.

Die Nebenfiguren, wie Katinkas Mutter, oder auch der skrupellose Makler, oder Fynn, der Zeichner, sind alle gut gestaltet. Sie passen gut ins Geschehen hinein und ich konnte sie nachvollziehen.

Der Schreibstil des Autors ist gut. Man kommt flüssig durch die Seiten, was besonders auch durch die doch recht kurzen Kapitel noch verstärkt beeinflusst wird.
Die Handlung selbst ist interessant und auch mitreißend gehalten. Es geht spannend zu und die Grundstimmung ist recht düster und mysteriös gehalten. Es gibt Wendungen, die das Geschehen beeinflussen und zum Teil in andere Bahnen lenken.
Es gibt im Geschehen ein paar Unstimmigkeiten. Diese haben mich persönlich aber nicht so gestört, ich nenne es künstlerische Freiheit. Neben Spannung gibt es auch eine kleine Liebesgeschichte im Buch. Diese hat mir ebenso gut gefallen. Sie drängt sich nicht auf und passt gut hinein.
Als Schauplatz hat Johannes Groschupf hier erneut Berlin gewählt. Er beschreibt die Szenen gut und bildhaft, man kann sich alles vorstellen.

Das Ende finde ich persönlich gut gehalten. Zur Gesamtgeschichte ist es passend und man schließt das Buch dann doch zufriedengestellt ab.


Kurz gesagt ist „Das Lächeln des Panthers“ von Johannes Groschupf ein sehr guter Jugendroman vor einer bildhaft beschriebenen Kulisse.
Die gut beschriebenen Charaktere der Geschichte, ein flüssig lesbarer Stil des Autors und eine Handlung, die spannend daher kommt und auch eine kleine Liebesgeschichte beinhaltet, haben mir hier unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!


Ich danke dem Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar und die gemeinsame Leserunde!

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