Mittwoch, 4. November 2015

Gelesen: "Endgame. Die Hoffnung" von James Frey

Achtung:
Dies ist der zweite Teil einer Trilogie!
Die Rezension kann Spoiler enthalten!

-          Gebundene Ausgabe: 592 Seiten 
-          Verlag: Oetinger (19. Oktober 2015) 
-          Sprache: Deutsch 
-          ISBN-10: 3789135240 
-          ISBN-13: 978-3789135248  
-          Vom Hersteller empfohlenes Alter: 16 - 17 Jahre




Schlägt Klugheit Kraft? Das Spiel geht in die nächste Runde!
Zwölf waren auserwählt, aber nur neun haben überlebt. Das gnadenlose Spiel geht weiter. Nachdem Sarah den ersten Schlüssel gefunden hat, ist sie gemeinsam mit Jago nach London geflüchtet. Doch auch dort spitzen sich die Dinge zu – bis zu dem Punkt, an dem Jago den Auftrag erhält, Sarah zu töten. Wie wird er sich entscheiden? Und wollen die beiden wirklich noch weiter Teil eines Spiels sein, das ihre Liebe zerstört?
Auch die anderen Spieler müssen sich entscheiden: Spielen sie noch nach den Regeln von Endgame oder nach ihren eigenen? Denn längst glauben nicht mehr alle von ihnen, dass Endgame der richtige Weg ist …
(Quelle: Oetinger)


Endgame geht weiter, es gibt neue Aufgaben zu lösen. Nachdem Sarah den Erdschlüssel bei Stonehenge gefunden hat wurde die nächste Stufe eingeläutet. Sie und Jago hüten diesen Schlüssel und nun versuchen sie dem Himmelsschlüssel näherzukommen. Dann aber werden sie überfallen und müssen sich neue Wege suchen um im Spiel zu bestehen.
Dann sickern geheime Informationen über eine Asteroiden durch, der sich der Erde nähert. Einer der Spieler nutzt diese Informationen für sich aus.
Wer wird dieses Mal überleben? Und wer wird verlieren?

Der Science-Fiction Roman „Endgame. Die Hoffnung” stammt aus der Feder des Autors James Frey. Es ist der zweite Teil der „Endgame“ – Trilogie und es ist unbedingt notwendig das man, bevor man diesen zweiten Teil liest, Band 1 „Endgame. Die Auserwählten“ gelesen hat. Nur so wird alles wirklich verständlich, die Zusammenhänge klar.

Mittlerweile sind von den 12 Spielern nur noch 9 übrig. Man merkt jedem von ihnen an welche  Entwicklungen sie alle durchgemacht haben. Sie alle sind noch immer sehr authentisch und glaubhaft beschrieben. Jeder von ihnen zeigt verschiedene Facetten auf, die ihn oder sie letztlich interessant machen. Es ist wirklich für jeden einer dabei, mit dem man sich identifizieren kann.

Der Schreibstil des Autors ist großartig. James Frey schreibt flüssig und absolut fesselnd. Die Kapitel sind kurz gehalten, so dass man quasi durch das Buch fliegt und nicht aufhören kann mit lesen.
Geschildert wird das Geschehen aus den unterschiedlichen Perspektiven der Spieler. So ist man als Leser immer direkt dabei und kann alles nachvollziehen.
Die Handlung ist absolut spannend und hat mich regelrecht am Buch kleben lassen. Langeweile sucht man hier wirklich vergebens, es passiert eigentlich immer etwas. Viele Dinge sind unvorhersehbar und kamen für mich vollkommen überraschend.
Neben Spannung, Action und teils brutalen Kampfszenen gibt es aber auch genug Emotionen, die wunderbar zum Leser transportiert werden.

Der Schluss dieses zweiten Teils ist soweit zufriedenstellend. Es gibt noch genug offene Fragen, die unheimlich neugierig machen auf den dritten und somit finalen Teil.


Kurz gesagt ist „Endgame. Die Hoffnung“ von James Frey ein erstklassiger zweiter Teil der „Endgame“ – Trilogie.
Die authentisch gestalteten Charaktere, deren Entwicklung spürbar ist, ein flüssig lesbarer absolut fesselnder Stil und eine Handlung, die actionreich, spannend und unvorhersehbar ist, haben mich auf ganzer Linie begeistert und überzeugt.
Ganz klar zu empfehlen!


Ich bedanke mich beim Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar!

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