Donnerstag, 19. November 2015

Gelesen: "Guardian Angel 2: Rot wie Blut" von Kirsten Greco

Achtung:
Dies ist der zweite Teil einer Reihe!
Die Rezension kann Spoiler enthalten?


-          Format: Kindle Edition 
-          Dateigröße: 1940 KB 
-          Seitenzahl der Print-Ausgabe: 180 Seiten  
-          Sprache: Deutsch

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An der Seite ihres Schutzengels lebt es sich plötzlich sehr gefährlich. Kaum haben Melody und Tristan zueinandergefunden, müssen sie erfahren, dass ihre Liebe unerwartete Gefahren in sich birgt. Ob in Michigans verträumtem Silver Crossing oder mitten in Chicago – der Tod lauert mit einem Mal überall. Ist eine Trennung die einzige Möglichkeit, Freunde und Familie zu schützen? Die Zeit drängt, denn die Dämonen schlafen nicht und auch Holly, der unerbittliche Engel, scheint plötzlich über Leichen zu gehen.
(Quelle: Homepage der Autorin)


Es könnte alles so schön sein … Melody und Tristan haben endlich zueinander gefunden und können kaum die Finger voneinander lassen. Allerdings steht ihre Liebe unter keinem guten Stern, sie bringt Gefahren mit sich. Immer und überall lauert der Tod. Doch wie können sie das verhindern? Wäre eine Trennung eine Möglichkeit? Melody und Tristan müssen sich schnell etwas einfallen lassen, denn das Böse schläft niemals …

Der Roman „Guardian Angel 2: Rot wie Blut“ stammt von der Autorin Kirsten Greco. Es ist der zweite Teil der „Guardian Angel“ – Reihe rund um die beiden Medien Melody und Tristan. Nachdem mir bereits der erste Teil wirklich super gefallen hatte war ich neugierig wie es hier wohl weitergehen würde.

Melody und Tristan sind zwei Charaktere, die ich unheimlich gerne mag. Endlich haben sie zueinander gefunden, leben ihre Gefühle füreinander endlich aus. Doch Melody hadert noch immer mit ihrem Schicksal ein Medium zu sein. Doch diese Situation ist nicht einfach. Und durch ihre Liebe hat sich die Gefahrensituation verändert. Sie ist allgegenwärtig. Mel scheint nach außen hin stark und mutig, doch ganz tief im Inneren denkt sie viel nach, überlegt wie es weitergehen soll, sie zweifelt.
Tristan liebt Melody über alles. Er würde alles für sie tun. Doch auch für ihn ist es nicht leicht, zumal nun auch noch seine Mutter auf der Bildfläche erscheint. Mit ihren Entscheidungen, die sie vor 26 Jahren getroffen hat, hat er zu kämpfen. Er weiß nicht ob er Vertrauen zu ihr fassen kann, wie er mit ihr umgehen soll.
Man merkt beiden Charakteren ihre Entwicklung im Vergleich zu Band 1 an, Melody vielleicht sogar noch etwas mehr als Tristan. Sie suchen aber Halt beieinander um mit ihrer Situation klarzukommen. Das hat Kirsten Greco hier wirklich sehr gut dargestellt.

Auch die Nebenfiguren sind gut gelungen. So gibt es beispielsweise ein Wiedersehen mit Holly, dem Schutzengel, oder Lily, Melodys Mutter, oder eben aus Sam und Spencer, die einfach nicht fehlen dürfen. Es gibt aber auch neue Charaktere. Hier ist mir besonders Tristans Mutter Kimberly aufgefallen. Sie wird gut ins Geschehen integriert und man lernt viel über sie und ihre Vergangenheit kennen. Ich geb aber zu, ich wusste nicht immer was ich wirklich von ihr halten sollte.

Der Schreibstil der Autorin ist gewohnt flüssig und ich habe den Roman sehr gerne gelesen. Ich habe mich wohlgefühlt inmitten von Tristan und Melody, konnte alles nachvollziehen und verstehen, war gefangen.
Geschildert wird das Geschehen aus verschiedenen Perspektiven. So kommen unter anderem Tristan als auch Melody zu Wort. Kirsten Greco hat hier die personale Perspektive verwendet. Man schaut also von außen aufs Geschehen und hat einen wunderbaren Überblick.
Die Handlung knüpft an Teil 1 an. Man sollte „Zwischen Leben und Licht“ meiner Meinung nach vorher gelesen haben um wirklich alle Zusammenhänge zu verstehen. Es geht auch direkt richtig los, wenn auch erst einmal ein wenig ruhiger. Dann aber steigert sich die Spannung von Seite zu Seite, man fiebert als Leser richtig mit, verfolgt wie es Melody und Tristan ergeht. Ich habe auch richtig mitgelitten, vor allem auch an der Stelle, als es zu Melodys Reaktion, als Folge der Ereignisse, kommt. Sie ist absolut nachvollziehbar geschildert.
Die Liebe zwischen Melody und Tristan spielt eine nicht unerhebliche Rolle im Geschehen. Auf mich wirkte sie zu jederzeit glaubhaft und authentisch dargestellt.

Das Ende diese zweiten Teils ist in sich abgeschlossen. Es hat mich zufrieden zurückgelassen und bietet zudem auch Potential für eine eventuelle Fortsetzung. Ich würde sie auf jeden Fall lesen, denn Melody und Tristan gehen zu lassen fällt sehr schwer.


Zusammenfassend gesagt ist „Guardian Angel 1: Rot wie Blut“ von Kirsten Greco eine in meinen Augen gelungene Fortsetzung der Reihe rund um Melody und Tristan.
Toll beschriebene Charaktere, deren Entwicklung spürbar ist, ein flüssig lesbarer fesselnder Stil der Autorin und eine Handlung, die mich direkt wieder in ihrem Bann gezogen hat und deren Spannungslevel steig hoch gehalten wird, haben mich erneut auf ganzer Linie überzeugt und machen Lust auf noch viel mehr.
Absolut zu empfehlen!


Ich danke der Autorin für ihr Buch!

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