Dienstag, 24. November 2015

Gelesen: "Jenseits des Schattentores" von Beate Teresa Hanika & Susanne Hanika



-          Gebundene Ausgabe: 480 Seiten 
 -          Verlag: FISCHER Sauerländer (24. September 2015) 
 -          Sprache: Deutsch 
 -          ISBN-10: 3737352461 
 -          ISBN-13: 978-3737352468 
 -          Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren



Romantisch, spannend, witzig, phantastisch – Romantasy vom Feinsten!
Rom, die Ewige Stadt: Eigentlich sucht die siebzehnjährige Aurora nur eine Wohnung, doch die Besichtigung läuft anders als erwartet ... »Komm rein, wurde ja auch Zeit! Es ist was schiefgegangen, und jetzt liegt er tot da drin«, wird sie von der ein paar Jahre älteren Luna begrüßt. Und bevor Aurora das Missverständnis aufklären kann, hilft sie schon, die Leiche zu beseitigen. Hals über Kopf gerät sie in ein rasantes Abenteuer, das selbst vor den Toren der Unterwelt nicht haltmacht, und verliebt sich auch noch in einen ungehobelten Kerl. Das alles beobachtet die uralte Göttin Persephone – und kann einfach nicht anders, als in die Irrungen und Wirrungen dort unten einzugreifen!
(Quelle: FISCHER Sauerländer)


Aurora ist 17 Jahre alt. Sie liebt Rom, die Ewige Stadt. Eines Tages nun möchte ihr Vater, dass sie Rom und damit auch ihn verlässt. Aurora ist vor den Kopf gestoßen und nach einem Streit flüchtet sie und macht sich auf die Suche nach einer Wohnung. Zufällig findet sie ein Flugblatt das sie auf ein merkwürdiges Haus aufmerksam macht. Doch bei der Wohnungsbesichtigung findet sie keine leere Wohnung vor. Eher trifft sie auf ein seltsames Mädchen und eine Leiche. Eher Aurora versteht was passiert ist steckt sie auch schon mittendrin. Sie wird verfolgt und soll helfen die Leiche verschwinden zu lassen.
Unterdessen lernt sie Leon kennen. Er scheint sie nicht leiden zu können doch er seiht verdammt gut aus. Und als ob das nicht reichen würde wird Aurora auch noch von einer Göttin beobachtet, die sich letztlich auch noch einmischt …

Der Jugendroman „Jenseits des Schattentores“ stammt von den Autorenschwestern Beate Teresa Hanika & Susanne Hanika. Mir waren die beiden bereits sehr gut bekannt durch ihre „Dark Angels“ – Reihe und dementsprechend war ich sehr neugierig auf dieses Buch.

Aurora ist 17 Jahre alt und als Protagonistin mochte ich sie sehr gerne. Sie lebt in Rom, ihre Mutter ist tot und Aurora hat ganz schön daran zu knabbern. Sie ist sehr intelligent, mutig und loyal. Die griechische Mythologie ist ihr nicht fremd, eher im Gegenteil.
Leon wirkte auf mich eher mysteriös und unnahbar. Man weiß zu Anfang nicht wie man ihn nehmen soll. Das aber ändert sich rasch, man lernt ihn besser kennen und am Ende hatte auch er sich in mein Leserherz geschlichen.

Auch die weiteren Figuren, wie beispielweise die Göttin, ihr Name ist Persephone, sind gut gelungen. An Persephone war vieles sehr interessant dargestellt. Sie hat beispielsweise einige arge Probleme damit älter zu werden und auch Liebeskummer plagt sie. Dabei verhält sie sich nicht wie jemand der erwachsen ist, nein manchmal wirkte sie auf mich wie ein pubertierender Teenager.

Der Schreibstil der Autorinnen ist wunderbar leicht und locker zu lesen. Ich war von Beginn an in den Bann der Geschichte gezogen worden und erst am Ende kam ich wieder ins Hier und Jetzt zurück.
Geschildert wird das Geschehen hier aus unterschiedlichen Erzählperspektiven. Diese machen die Handlung letztlich komplex und geben einen wirklich guten Überblick. Hierbei handelt sich es sich generell um die personale Sichtweise. Außer Persephones Szenen, diese werden in der Ich-Perspektive geschildert.
Die Handlung selbst ist eine Mischung aus Mythologie und Moderne. Der Prolog ist mysteriös und geheimnisvoll. Ich war ehrlich zu Anfang eher verwirrt, das hat sich aber nach und nach gelegt. Man lernt hier als Leser viel über Mythologie und kann sich nach und nach einen Reim auf alles machen. Die Zusammenhänge werden immer deutlicher. Man muss sich aber wirklich auf den Roman einlassen, muss ihn wirken lassen. Es gibt einige Stränge, die zum Ende hin zusammengeführt werden.
Neben Spannung, die ganz klar im Buch vorhanden ist, gibt es auch ruhigere Szenen, die romantisch daherkommen.

Das Ende kam dann wiederum sehr überraschend. Es löst sich alles zur vollen Zufriedenheit auf und man kann das Buch zufrieden zur Seite legen.


Letztlich gesagt ist „Jenseits des Schattentores“ von Beate Teresa Hanika & Susanne Hanika ein wirklich guter Jugendroman, der Mythologie und Moderne miteinander vereint.
Die gut gestalteten Charaktere, der locker leicht lesbare Stil der Autorinnen und eine Handlung, die sowohl Spannung parat hält aber auch mit ruhigeren romantischen Szenen punkten kann, haben mir hier unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!


Ich danke den Autorinnen für ihr Buch und die gemeinsame Leserunde!

1 Kommentar:

  1. Hallöchen,
    eine schöne Rezension. Ich hab das Buch auch vpr kurzem Rezensiert und fand das Buch auch wirklich gut. =)

    Liebe Grüße
    Sakura

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