Mittwoch, 11. November 2015

Gelesen: "Nacht ohne Sterne" von Gesa Schwartz


-          Gebundene Ausgabe: 544 Seiten 
-          Verlag: cbt (28. September 2015) 
-          Sprache: Deutsch 
-          ISBN-10: 3570163202 
-          ISBN-13: 978-3570163207 
-          Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren

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Romantisch, düster und aufregend fantastisch
Die 16-jährige Naya ist Tochter einer Elfe und eines Menschen. Ein Mischwesen, das keine Magie zu beherrschen scheint und sich weder der geheimnisvollen Elfenwelt New Yorks noch der Welt der Menschen gänzlich zugehörig fühlt. Ihr bester Freund Jargon ist ein Lichtelf, der New York vor den Machenschaften der Dunkelelfen bewahren soll. Doch dann wird Naya mitten hinein gezogen in den jahrhundertealten Krieg zwischen den beiden Völkern. Und als sie den Dunkelelf Vidar kennenlernt, wird all ihr bisheriges Wissen auf den Kopf gestellt. Welche Ziele verfolgt Jaron, welche Geheimnisse verbirgt Vidar? Wem kann sie trauen? Naya muss auf ihr Herz hören, doch das ist leichter gesagt als getan ...
(Quelle: cbt)


Naya lebt in der geheimnisvollen Elfenwelt von New York. Dort gibt es neben normalen Menschen auch Menschen mit Magie und andere fantastische Wesen. Naya selbst beherrscht keine Magie, denn sie ist die Tochter einer Elfe und eines Menschen.
Als aber der Dunkelelf Vidar auftaucht um ihr ihre Träume zu stehlen ist Naya sehr verwirrt. Zum Glück steht ihr der Lichtelf und bester Freund Jaron zur Seite. Wie es scheint ist die Elfenwelt aus den Fugen geraten und die Grenze zwischen der Licht- und der Schattenwelt wird immer brüchiger. Naya sieht sich plötzlich mittendrin in einem Kampf zwischen den Völkern. Dieser Krieg tobt bereits seit Jahrhunderten.
Wem kann Naya jetzt noch trauen?

Der Fantasyroman „Nacht ohne Sterne“ stammt von der Autorin Gesa Schwartz. Für mich war dieser Roman, der ein wirklich ganz tolles Cover hat, der erste Roman der Autorin. Der Klappentext klang sehr vielversprechend und so war ich neugierig auf die Geschichte.

Naya ist 16 Jahre alt und eine sympathische Protagonistin. Sie ist mutig und versteht es Schwierigkeiten zu meistern. Sie ist loyal und versucht immer genau das Richtige zu tun, was ihr aber nicht unbedingt immer gelingt. Allerdings ein wenig hat mich Naya mit ihrem Selbstmitleid genervt.
Jaron ist ein Lichtelf. Er ist Nayas bester Freund und steht ihr bei. Er ist ebenso loyal und richtig sympathisch. Die Gefühle, die Naya für Jaron hat sind mittlerweile, so scheint es zumindest, mehr als nur freundschaftlicher Art. Doch auch bei Jaron regt sich mehr. Was mich etwas schockiert hat, Jaron verändert sich im Verlauf der Geschichte, man erkennt ihn nicht mehr wieder.
Vidar ist ein Dunkelelf und er verdreht Naya ganz schön den Kopf. Da er aber eben aus dem dunklen Volk kommt ist er der Feind der Lichtelfen.

Die Nebenfiguren im Buch sind Gesa Schwartz ebenso gut gelungen. Man kann sie sich vorstellen und es ist recht einfach zu unterscheiden wer gut und wer böse ist.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm. Ich bin locker und flüssig durch die Seiten gekommen und war von der ersten Seite an sehr gefesselt.
Die Handlung selbst ist sehr fantastisch und spannend. Man wird als Leser hier in eine Welt gezogen, die geheimnisvoll wirkt und diesem Bann kann man sich nicht entziehen. Im Geschehen geht es um Verrat, Liebe und auch Freundschaften.
Doch nicht nur die Handlung ist gut beschrieben, auch die Szenen mit den Landschaften sind Gesa Schwartz gut gelungen. Sie sind vorstellbar und sehr bildhaft.

Der Schluss ist hier auch wirklich das Ende. Es handelt sich hierbei um einen Einzeltitel, somit ist die Handlung abgeschlossen und man legt das Buch letztlich zufrieden zur Seite.


Abschließend gesagt ist „Nacht ohne Sterne“ von Gesa Schwartz ein sehr guter Fantasyroman mit einer wirklich tollen Welt.
Die gut beschriebenen Protagonisten, ein angenehm lesbarer leichter Stil der Autorin und eine Handlung, die spannend ist und den Leser in seinen Bann zieht, haben mich hier wirklich sehr gut zu unterhalten gewusst.
Durchaus lesenswert!


Ich bedanke mich beim Verlag für das bereitgestellte Exemplar!

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