Mittwoch, 18. November 2015

Tag 5 der Blogtour "Granny, ein Mord und ich" von Angelika Godau - Kriminelle Zeitreise

Guten Morgen liebe Blogtour - Freunde,

und Willkommen zum 5. und leider auch schon letzten Tag unserer Blogtour

"Granny, ein Mord und ich"

von Angelika Godau.




Während unserer Tour gab es für euch bisher so einiges zu erfahren.

Los ging es bei Katja mit der Buchvorstellung.
Am zweiten Tag folgte ein Interview mit der Autorin hier bei mir.
Tag 3 stand ganz im Zeichen von Sabrina, zu finden bei Steffi.
Und gestern hat euch Jacqueline Granny Luise vorgestellt.

Mein Thema heute lautet:

Kriminelle Zeitreise

Ich möchte euch heute mitnehmen auf eine Reise in die Vergangenheit.
Was versteht man unter der Kriminalpolizei? Wo liegt der Usprung?
Und dann möchte ich einen Bogen zum Buch schlagen und euch kurz (ohne zu viel zu verraten) erklären worin der Kriminalfall im Buch besteht.

Erst einmal zur Klärung der Begriff Kiminalpolizei und dessen Ursprung:
Der Begriff Kriminalpolizei leitet sich aus dem lateinischen Wort crimen (Verbrechen) ab, und die Anfänge ihrer Entwicklung lassen sich bis ins 18. Jahrhundert zurückverfolgen.
Als älteste und traditionsreichste, als "Wiege der Kriminalpolizei" gilt die 1810 in Paris entstandene Sûreté, als deren Gründer François Eugène Vidocq in die Geschichte einging. Der ehemalige Bagno-Sträfling hatte jahrelang im Kerker Seite an Seite mit den schlimmsten Verbrechern gelegt, bis ihm 1799 die Flucht gelang. Danach tauchte er zehn Jahre lang als Kleiderhändler in Paris unter und bot schließlich der Polizei seine Dienste an, als ihm der Verrat durch die ehemaligen Kumpane drohte.
Vidocq war überzeugt davon, dass das Verbrechen nur durch Verbrecher bekämpft werden könne, und rekrutierte seine Hilfsmannschaft aus ehemaligen Häftlingen, die in den unterschiedlichsten Verkleidungen Verbrecherviertel durchstreiften, in Gefängnisse eingeschleust oder scheinverhaftet wurden. Auf diese Weise gelang es ihm, innerhalb eines einzigen Jahres mit nur zwölf Mitarbeitern achthundertzwölf Mördern, Diebe, Einbrecher, Räuber und Betrüger dingfest zu machen und Verbrecherquartiere auszuräumen, die vor ihm kein Polizist zu betreten gewagt hätte.

In Deutschland setzte man 1799 in der sogenannten Criminalkommission beim Berliner Kammergericht zum ersten Mal Kriminalbeamte ein, um Kapitalverbrechen zu untersuchen. Eine eigene Zuständigkeit zur Aufklärung von Kriminaldelikten erhielt die Berliner Polizei aber erst 1811. Zehn weitere Jahre dauerte es, bis Schutzleute in Zivil zur Verbrechensbekämpfung eingesetzt wurden, und wieder acht Jahre später gründete man beim Polizeipräsidium Berlin eine Kriminalabteilung, die sich aber erst 1879 endgültig aus der uniformierten Polizei herauslöste. Nirgendwo in Deutschland entwickelte sich jedoch eine Kriminalpolizei, mit deren Namen man wie bei der Sûreté und dem Scotland Yard Ruhm oder Legende verknüpfte, was vor allem der einfallslosen Nüchternheit des preußischen Beamtentums zugeschrieben wurde.

 Ganz gleich, ob es sich um einen Hühnerdiebstahl oder einen Mordfall handelt - wenn eine Straftat begangen und der Polizei bekannt wird, schließen sich drei wesentliche Fragen an: Wer war der Täter? Wo ist der Täter? Wie kann ich ihm die Tat beweisen? Der Identifizierung folgen Fahndung und Festnahme. Eine Verurteilung bedingt jedoch den zweifelsfreien Beweis. An dieser polizeilichen (und juristischen) Weisheit hat sich seit dem Ende des 19. Jahrhunderts nicht viel geändert, wohl aber an den Methoden und Möglichkeiten, die der Polizei und der Justiz zur Verfügung stehen.


Die Kriminalwache
Abnahme des Fingerabdrucks
Erkennungsdienstliche Arbeit

Ihr seht also auch damals hat die Polizei bereits ansatzweise so gearbeitet wie heutzutage.
Sie waren wohl noch nicht so technisch modern ausgestattet aber sie haben ihr Möglichstes getan.


... Schlagen wir doch nun mal den Bogen zum Buch ...


Im Roman "Granny, ein Mord und ich" geht es,
neben einer Liebe zwischen zwei Menschen verschiedener Stände,
auch um einen Mord.
Zumindest glaubt Granny Luise fest daran, das ihr Otto ermordet wurde.
Und genau das lässt ihr keine Ruhe und so findet sie sich eines Tages in Gegenwart von Sabrina wieder, deren Ur-Ur-Großmutter Luise ist.
Und so begibt sich Sabrina auf Spurensuche.
Sabrina kann aber nicht so ermitteln wie es vielleicht Polizisten machen würden. Hierfür hat sie gar nicht die Mittel. Nein sie muss sich mit dem Internet und Alten Zeitungen aus einem Archiv begnügen. Immerhin liegen zwischen Luises und Sabrinas Zeit 119 Jahre.
Und das ist mühsam keine Frage, doch Granny Luise und Sabrina sind ein gutes Team.
Und mit Hilfe von Erzählungen Luises kommen die beiden der Lösung immer näher. Obwohl es gar nicht so einfach ist auf manchen Dingen die richtigen Schlüsse zu ziehen.

Ob Otto allerdings wirklich ermordet wurde und wer es gewesen ist, das verrate ich euch hier an dieser Stelle mit Sicherheit nicht.
Wenn ihr das wissen möchtet, dann müsst ihr den Roman lesen!


Das Gewinnspiel:


Insgesamt gibt es bei dieser Tour 5 Bücher in Print zu gewinnen. Auf Wunsch auch signiert!
 
Hierfür müsst ihr einfach die folgende Frage in den Kommentaren beantworten!
Ausgelost wird dann ganz am Ende (morgen) unter allen, die kommentiert haben!

Tagesfrage:

An was denkt ihr spontan (ohne groß nachzudenken) wenn ihr das Wort "Krimi" hört?


Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt ihr euch mit den Teilnahmebedingungen einverstanden.
Morgen im Laufe des Tages werden die Gewinner bekanntgegeben!

Kommentare:

  1. Guten Morgen,
    unter dem Stichwort "Krimi" fällt mir spontan Sebastian Fitzek und Sherlok Holmes ein.
    LG Bettina bettinahertz66@googlemail.com

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  2. Guten Morgen Manja,

    wenn ich das Wort Krimi höre, denke ich sofort an Mord und Totschlag (ganz spontan).

    Schön wieder bei dir hier auf dem Blog zu sein. Mit dieser tollen Blogtour sind die Tage wieder wie im Flug vergangen. Wünsche dir heute einen schönen Tag.

    LG Sonja (s.werkowski@kabelmail.de)

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  3. Guten Morgen liebe Manja,
    vielen Dank für deine ausführlichen Erläuterungen zur Kriminalpolizei. Es war sehr interessant.
    Wenn ich das Wort "Krimi" höre, dann denke ich spontan an Romane wie die von Agatha Christie, die Queen of Crime, deren Protagonisten Hercule Poirot und Ms Marple durch gute Kombinationsgabe rasch herausfanden, was tatsächlich geschah. Aber auch unser guter Sherlock Holmes (kennst du eigentlich schon die neue Hörspielserie vom Audio-Verlag?) kommt mir ziemlich rasch in den Sinn. Hach, genau mein Ding :)

    Ganz liebe Grüße und einen schöne Mittwoch wünsch ich dir
    Elke

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  4. Danke für den tollen Beitrag. Es war sehr interessant zu lesen, was du uns über die Polizei und die Entstehung erzählt hast. Bei Blogtouren kann man echt viel lernen.
    So was fällt mir spontan zu Krimi ein: Mord, Tatwaffe, Täter, Ermittlungen, Kommissar der sich nicht zu ernst nimmt. Journalisten die Ermitteln. Das alles geht mir bei Krimis durch den Kopf. Ach ja und spannend sollen sie sein.
    Schade, dass die Tour heute schon wieder zu Ende geht.
    Sie war echt spannend. Ein Kompliment an alle.
    Liebe Grüße
    Nicole
    nicolepichler@yahoo.de

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  5. Hey,
    das sind ja tolle Erläuterungen und die Fotos lassen das richtige Feeling dazu aufkommen. Beim Stichwort "Krimi" denke ich sofort an Agatha Christie. Es gibt für mich keinen anderen Autoren/Autorin, die so großartige Krimis geschrieben hat. Für mich gehört zu einem echten Krimi auch überzeugende Ermittlungsarbeit und insbesondere die Fähigkeit, Hinweise richtig zu deuten und zu kombinieren. Im Gegensatz zum Thriller liegt der Schwerpunkt auf der Aufklärung des Falls.
    Ich mag am liebsten Krimis, in denen Leute ermitteln, die nicht Kommissare sind. Viel lieber lese ich über eigenbrötlerische Privatdetektive oder schrullige, dennoch sehr kluge Personen. In der "Neuzeit" fällt mir dazu Cormoran Strike ein, der von J.K. Rowling ins Leben gerufen wurde. Der kommt den Genies von Agatha Christie schon sehr nahe.
    Liebe Grüße
    Lisi
    Lisibooks

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  6. Hallo,

    da fällt mit spontan Nele Neuhaus ein... eine meiner Lieblingskrimiautorinnen :)

    LG
    SaBine

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  7. Hallo,
    mir fällt da spontan spannende Lektüre ein, bei der ich miträtsel.
    Danke für den informativen Beitrag.

    lg, cyrana

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  8. An spannende Bücher und tolle Filme.

    daniela.schiebeck@t-online.de

    Liebe Grüße,
    Daniela

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  9. Hallo ,

    mir fällt spontan Mord , Opfer , Waffe .
    Vielen Dank für den tollen und sehr interessanten Beitrag .
    Ich wünsche Dir schönen Abend .

    Liebe Grüße Margareta
    margareta.gebhardt@gmx.de

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  10. Huhu,
    mit Krimi verbinde ich eine Geschichte, die mich richtig fesselt, Spannung und Action. Und mit einer fiesen Wendung, kurz bevor man denkt, man hat den Täter entlarvt ;)

    Viele liebe Grüße
    Denise
    va_macao(at)web.de

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  11. Huhu,

    spontan fällt mir Folgendes zu "Krimi" ein: Buch, Tatort, Schweden, Wallander & Kommissar Beck.

    Den Tatort hab ich wohl von früher "mitgebracht", hab schon lange keinen mehr gesehen. Wallander und noch lieber Martin Beck zählen mit zu meinen Lieblingsermittlern. Zumal ich gerade noch mal die Reihe um Kommissar Beck schaue.

    Liebe Grüße
    Jill
    reallyhappy(at)gmx.de

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  12. Hallo,

    ich denke sofort an "Mord" und "Straftat" und an ein spannendes Buch ;)

    LG

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  13. Hallo und vielen Dank für diesen schönen Tag der Blogtour! Wenn ich das Wort "Krimi" höre, denke ich spontan an Agatha Christie, Miss Marple und Edgar Wallace.

    Viele liebe Grüße
    Katja

    kavo0003[at]web.de

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  14. Hallo,

    beim Wort KRIMI denke ich an Mord und Todschlag. Dann natürlich auch an Ermittler, Angst und Ermittlungen.

    LG,
    Heidi, die Cappuccino-Mama
    Cappuccino-Mama@onlinehome.de

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