Sonntag, 6. Dezember 2015

Gelesen: "Distant Shore: Sterne der See" von Tanja Bern



-          Format: Kindle Edition 
-          Dateigröße: 2805 KB 
-          Seitenzahl der Print-Ausgabe: 75 Seiten 
-          Verlag: KopfKino-Verlag Thomas Dellenbusch (31. August 2015)  
-          Sprache: Deutsch

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Ben verliert seine Schwester Kristin an den Krebs. Vor ihrem Tod hatte sie für ihn einen Urlaub in ihrem geliebten Irland gebucht, weil sie ahnte, dass Ben dort zu sich selbst finden könne. Obwohl er keinen Bezug zu Irland hat, lässt er sich darauf ein und fährt nach Kerry. Dort begegnet er der Irin Hanna, zu der er sich sofort hingezogen fühlt. Aber sie verbirgt ein Geheimnis und hält Ben einerseits etwas auf Abstand, sucht aber andererseits auch seine Nähe. Ben verliebt sich in dieses wildromantische Land und verliert an Hanna sein Herz. Dann wird sie plötzlich vermisst, und Ben setzt alles daran sie zu finden ...
(Quelle: KopfKino-Verlag)


Ben zieht es förmlich den Boden unter den Füßen weg als seine geliebte Zwillingsschwester an Krebs stirbt. Doch seine Schwester hat Ben etwas hinterlassen. Vor ihrem Tod hat sie ihm eine Reise nach Irland gebucht. Ben lässt sich auf diese Reise ein, obwohl er eigentlich keinen Bezug zu Irland hat.
Auf der Insel begegnet er Hanna, einer Irin, zu der er sich direkt hingezogen fühlt. Doch Hanna verbirgt etwas vor Ben, hält ihn auf Abstand. Sie sucht aber auch gleichzeitig seine Nähe. Ben verliebt sich in Hanna, dann aber verschwindet sie. Ben setzt alles daran sie zu finden, egal wie …

Die Novelle „Distant Shore: Sterne der See“ stammt aus der Feder der Autorin Tanja Bern. Ich kannte die Autorin bereits vor dieser kurzen Geschichte von anderen, längeren, Romanen und war bisher immer begeistert von ihrem Stil. So war ich nun sehr neugierig auf diese Geschichte hier.

Ben ist ein Protagonist, mit dem man als Leser ungeheuer mitfühlen kann. Er hat seine Zwillingsschwester sehr geliebt und als sie dann an Krebs stirbt fällt Ben in ein großes Loch. Er ist aber auch mutig, denn er lässt sich, trotz kleinerer Bedenken, auf die Reise nach Irland ein. Diese Reise hilft Ben sehr, er lernt mit seiner Trauer umzugehen, sie zuzulassen. Ich mochte Ben gerne und habe mit ihm mitgefühlt.
Hanna ist Irin und sie und Ben lernen sich in Irland kennen. Ich empfand Hanna als zunächst ziemlich geheimnisvoll. Einerseits hält sie Ben auf Abstand, andererseits aber sucht sie seine Nähe. Was dahinter steckt, das erfährt man als Leser erst nach und nach.

Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar flüssig und ich war letztlich doch viel schneller am Ende angelangt als ich es selbst wollte. Tanja Bern beschreibt zudem die Landschaft Irlands sehr schön, da bekommt man direkt Lust aufzubrechen und Irland selbst zu erkunden.
Die Novelle nimmt den Leser ein. Trauer und bedrückende Stimmung sind allgegenwärtig. Dann aber taucht Hanna auf und man merkt wie sich die Stimmung aufhellt. Diese Gefühle transportiert Tanja Bern wirklich perfekt zum Leser, man ist als Leser bewegt und aufgewühlt.


Alles in Allem ist „Distant Shore: Sterne der See“ von Tanja Bern eine wundervolle Novelle, die den Leser ins ferne Irland entführt.
Authentische Charaktere, der flüssig lesbare angenehme Stil der Autorin und eine Handlung, die den Leser einnimmt, bewegt und berührt, haben mich kurzzeitig entführt und überzeugt.
Klar zu empfehlen!


Ich danke der Autorin für ihr eBook!


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