Dienstag, 15. Dezember 2015

Gelesen: "Grenzenlose Liebe - Silvanubis 1" von Kirsten Greco



-          Format: Kindle Edition 
-          Dateigröße: 2730 KB 
-          Seitenzahl der Print-Ausgabe: 547 Seiten 
-          Verlag: Bookshouse (13. Dezember 2015) 
-          Sprache: Deutsch 

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Kann Liebe Brücken schlagen, Hindernisse überwinden, Wunden heilen?
Deutschland 1947: Seit Anna vor Jahren Heim und Eltern bei einem Bombenangriff verloren hat, lebt sie in einem winzigen Lagerraum eines kleinen Spielzeugladens. Es fehlt an allem. Ihr bleibt nichts anderes übrig, als Hab und Gut gegen Lebensmittel zu tauschen.
Als sie bei einem ihrer Streifzüge auf einem Waldweg im Nebel versinkt und in Alexanders Armen landet, ahnen beide noch nicht, was für verheerende Folgen ihr Zusammentreffen hat. Sie finden sich in Silvanubis wieder, einer magischen Parallelwelt – faszinierend und gefährlich zugleich. Eine Rückkehr in ihr altes Leben scheint unmöglich. Plötzlich sind Annas und Alexanders Schicksale unwiderruflich miteinander verknüpft. Ist Liebe wirklich grenzenlos?
„Grenzenlose Liebe“ ist die neue, redigierte Auflage der Romane „Unter dem Feuer“ & „Aus der Asche“.
(Quelle: Bookshouse)


Deutschland in der Nachkriegszeit:
Anna lebt alleine in einem kleinen Raum eines Spielzeugladens, ihre Eltern hat sie bei einem Bombenangriff verloren. Immer wieder merkt sie das es an allem fehlt und sie ihr Hab und Gut gegen Lebensmittel eintauschen muss um zu Überleben.
Bei einem ihrer Streifzüge durch den Wald versinkt sie plötzlich im Nebel und wird ohnmächtig. Als sie wieder erwacht findet sie sich in den Armen von Alexander wieder. Die beiden bemerken sie befinden sich in Silvanubis, einer Parallelwelt, die einerseits schön ist aber auch gefährliche Seiten hat. Eine Rückkehr ins alte Leben scheint nicht möglich und so machen Anna und Alexander das Beste aus ihrer Situation. Nichts ahnend, dass sie nicht umsonst nach Silvanubis gelangt sich und das ihre Schicksale bereits jetzt schon miteinander verknüpft sind …

Der Fantasyroman „Grenzenlose Liebe – Silvanubis 1“ stammt auf der Feder von Kirsten Greco. Es ist die Neuauflage ihrer beiden Romane „Unter dem Feuer“ und „Aus der Asche“ vereint in einem Roman plus Bonusszene.

Anna und Alexander sind hier die Protagonisten. Ich habe beide sehr ins Herz geschlossen und es war mir eine Freude sie nun in dieser Neuauflage abermals begleiten zu dürfen.
Anna wirkte zu Beginn recht hilflos. Dadurch, dass sie ihre Eltern verloren hat muss ich zugeben ich hatte schon Mitleid mit ihr. Ich bewundere aber auch ihre Stärke, sie steht immer wieder neu auf und versucht wirklich ihr Leben zu leben, egal wie schwer es ist. Im Verlauf der Handlung wird aus ihr eine noch stärkere selbstbewusste Frau, die ziemlich genau weiß was sie will. Ihre Wandlung passiert Schritt für Schritt, oftmals sind es nur ganz kleine Dinge, die sich ändern. Doch genau das macht Anna so authentisch und realistisch, macht sie so sympathisch. Nach und nach findet Anna ihren Platz im Leben, auch wenn es noch so viele Hindernisse zu überwinden gibt.
Alexander, der Mann mit dem Hund Oskar, auch ihn mochte ich wirklich gerne. Er kümmert sich um Anna als diese durch den Nebel ohnmächtig wird und auch in Silvanubis ist er immer an Annas Seite. Ebenso wie Annas Leben war auch das von Alexander nicht immer rosig. Er musste auch schon einiges durchmachen, zeigt es aber nicht so sehr nach außen.
Dass zwischen Anna und Alexander etwas ist, das merkt man als Leser recht schnell. Es knistert, doch wirklich zugeben wollen es beide zunächst nicht. Doch nach und nach nähern sie sich an und mir persönlich gefiel diese Verbindung wirklich sehr gut. Sie wirkt ebenso realistisch wie glaubhaft und fügt sich hier wunderbar ins Geschehen ein.

Auch die Nebenfiguren, besonders die magischen Wesen aus Silvanubis, sind toll gezeichnet. Man kann sie sich vorstellen und sie zu begleiten bereitete mir als Leser große Freude.
Auch die böse Kyra wirkt vorstellbar. Sie hat einiges auf Lager um den Bewohnern von Silvanubis das Leben schwer zu machen.

Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar flüssig und ich bin leicht und locker durch die Seiten geflogen. Kirsten Greco schreibt verständlich und liefert dem Leser ein zum Teil sehr ausgefeiltes Kopfkino. Ihre Beschreibungen sind detailliert, doch nicht zu sehr, es bleibt noch genug Raum für eigene Empfindungen.
Geschildert wird das Geschehen aus verschiedenen Perspektiven. Hierfür hat Kirsten Greco die personale Erzählperspektive verwendet, die hier wirklich gut passt. Man behält als Leser einen sehr guten Überblick über alles.
Die Handlung ist spannend une sehr fantastisch. Es gibt allerlei magische Wesen, wie beispielsweise einen Phoenix oder Feen oder Drachen oder auch Zwerge. Sie geben den gewissen Touch, erwecken Silvanubis zum Leben.
Je weiter man als Leser vorankommt, desto mehr steigert sich die Spannungskurve. Man fiebert als Leser regelrecht mit, man lacht und weint mit den Protagonisten.

Das Ende, es passt hier einfach sehr gut. Es macht die Geschichte rund. Und dennoch ich könnte mir vorstellen, dass es weitergeht mit Anna und Alexander. Ich persönlich würde wirklich gerne eine Fortsetzung lesen.


Alles in Allem ist „Grenzenlose Liebe – Silvanubis 1“ von Kirsten Greco eine ganz wundervolle Geschichte, die den Leser in eine Parallelwelt entführt.
Die glaubhaft dargestellten Charaktere, der flüssig lesbare leichte Stil der Autorin und eine spannende Handlung mit allerlei magischen Wesen haben mich hier wunderbar unterhalten und begeistert.
Ganz klare Leseempfehlung!


Ich danke der Autorin und dem Verlag für das bereitgestellte eBook!

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