Freitag, 18. Dezember 2015

Gelesen: "Wer zum Teufel ist Butterblume?" von Marita Sydow Hamann



-          Format: Kindle Edition 
-          Dateigröße: 1189 KB 
-          Seitenzahl der Print-Ausgabe: 192 Seiten 
-          Sprache: Deutsch

Das Buch kaufen – Kindle
Das Buch kaufen – Taschenbuch



Eigentlich wollten Meli und ihre Freundin Wenke nur einmal Wale und Delfine aus nächster Nähe sehen. Doch bereits auf dem Flug zu den Azoren sieht Meli etwas ganz anderes. Ein Mann sitzt plötzlich neben ihr – schwarze Haare, freche grüne Augen. Und dann ist er weg, wie von Geisterhand verschwunden. Und das ist erst der Anfang einer Reihe sehr mysteriöser Ereignisse, die Meli auf Pico erwarten – Stimmen aus der Lavagrotte, Geister in der Nacht. Und dann ist da noch Gary, ein Mann, der ihr gleich zweifach unter die Haut geht …
(Quelle: amazon)


Meli hat sich schon so auf den Urlaub mit ihrer besten Freundin Wenke gefreut. Die beiden machen sich auf den Weg zu den Azoren, 3 Wochen ausspannen und Wale beobachten. Schon auf dem Hinflug wird Meli von einem sehr gutaussehenden Mann angesprochen. Allerdings ist er genauso schnell wieder verschwunden wie er aufgetaucht ist. An seiner Stelle sitzt nun wieder Wenke. Meli tut die Begegnung als Traum ab, doch auf der Insel läuft ihr der Mann wieder über den Weg.
Wenig später begegnet sie Gray. Er versucht alles um Meli von sich fernzuhalten und doch geht er Meli nicht mehr aus dem Sinn …

Der Romantasy Roman „Wer zum Teufel ist Butterblume?“ stammt aus der Feder der Autorin Marita Sydow Hamann. Ich habe vor diesem Buch bereits andere Werke der Autorin gelesen und war so gespannt darauf was mich hier wohl erwarten würde.

Meli ist hier die Protagonistin. Ich empfand sie als sympathisch. Immer wieder hat Meli geisterhafte Erscheinungen und glaubt schon fast daran gestört zu sein. Allerdings sie will wissen was es damit auf sich hat. Insgesamt ist Meli ziemlich tollpatschig. Sie tritt gerne in Fettnäpfchen und auch sonst stolpert sie eher durch ihr Leben. Meli hat Ecken und Kanten, die sie sehr realistisch wirken ließen.
Ihre Freundin Wenke ist ebenfalls sehr bodenständig. Sie wirkt so herrlich normal, man muss auch sei einfach mögen. Sie ist für Meli da wenns nötig ist, wobei sie die Geschichte mit dem Mann eher als Träumerei sieht.

Neben den beiden Protagonistinnen gibt es noch weitere Charaktere, wie beispielsweise Alexis. Sie sitzt mit im Flugzeug und Alexis ist eine Frau, die Meli glaubt. Oder auch Gary und José, beides Inselbewohner, die eine mehr oder minder wichtige Rolle für Meli und Wenke spielen.

Der Schreibstil der Autorin war mir bereits gut bekannt. Marita Sydow Hamann schreibt flüssig und locker leicht. Ich bin auch hier sehr flott durch die Geschichte gekommen und habe mich wohlgefühlt.
Die Handlung hat mir gut gefallen. Es ist eher eine Kurzgeschichte, die zur Sammlung „Magisches Geflüster“ gehört. Man kann die Geschichten aber unabhängig voneinander lesen, da sie nichts miteinander zu tun haben.
Hier ist recht schnell vorhersehbar wie sich die Geschichte letztlich entwickelt. Es macht aber trotzdem Freude das Buch zu lesen und zu sehen wie es zu alldem kommt.

Das Ende passt hier gut. Ich geb zu ich wurde hier dann doch noch überrascht, ich hatte nicht ganz so damit gerechnet. Es macht die Geschichte auf jeden Fall rund und ich war am Ende zufrieden.


Zusammenfassend gesagt ist „Wer zum Teufel ist Butterblume?“ von Marita Sydow Hamann eine gelungene Geschichte mit einem Touch Magie.
Authentische Charaktere, ein flüssig lesbarer lockerer Stil der Autorin und eine Handlung, die sich toll lesen lässt, zwar recht vorhersehbar scheint und dennoch zum Ende hin überraschen kann, haben mir hier Spaß gemacht und mich sehr gut unterhalten.
Durchaus lesenswert!


Ich danke der Autorin für ihr eBook!


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