Freitag, 25. Dezember 2015

Gelesen:"Windsbraut: Verdammter Ostwind" von Regina Mengel



-          Format: Kindle Edition 
-          Dateigröße: 1578 KB 
-          Seitenzahl der Print-Ausgabe: 368 Seiten 
-          Verlag: Qindie Regina Mengel (8. November 2015) 
-          Sprache: Deutsch

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Was sind Regeln, wenn ein wildes Herz seinen eigenen Weg sucht?
Tag für Tag zerrt die Sehnsucht an den Herzen der Windsbräute. Nacht für Nacht legen sie sich heimlich zu den Menschen, um die Sehnsucht zu lindern. Ihre Anwesenheit bleibt unbemerkt, denn es ist den Bräuten verboten, länger als eine Nacht an einem Ort zu verweilen.
Auch Hope muss sich diesen Regeln fügen. Eines Tages jedoch wird sie durch einen dummen Unfall von ihren Schwestern getrennt. Plötzlich auf sich gestellt, irrt Hope tagelang mit den Winden umher. Endlich, am Ende ihrer Kräfte, gelingt es ihr auf festem Boden zu landen. Dort, im Haus am Ende des Strandes, verbringt sie eine Nacht neben Nicolas. Am nächsten Morgen sollte Hope weiterziehen, doch ihr Herz verlangt danach, zu bleiben – bei dem jungen Iren mit den kirschsüßen Lippen. So beschließt sie, fortan ihre eigenen Regeln zu finden, ohne zu ahnen, welche Konsequenzen ihr Handeln hat. Bis Nicolas eines Nachts erwacht und Hope neben sich vorfindet …
(Quelle: Qindie)


Hope ist eine junge Windsbraut. Am Tage streift sie rastlos umher, nachts geht sie zu den Menschen um ihre tiefe Sehnsucht zu lindern. Dann aber kommt der Tag als Hope von ihren Schwestern getrennt. Also macht sich Hope auf sie zu finden, doch dieser Weg erweist sich als beschwerlich. Sie begibt sich weiter weg als sie sollte. Als die Nacht hereinbricht kommt erneut die Sehnsucht in Hope auf und so findet sie in einem Fischerhäuschen einen Mann Nicolas. Am nächsten Morgen sollte Hope eigentlich weiterzeihen, doch sie kann nicht. Nicolas‘ kirschroter Mund hindert sie, sie vergisst alles und bleibt so bei ihm. Allerdings ohne zu wissen welche Konsequenzen das für sie haben kann.
Können die beiden es schaffen und ihre Liebe leben? Und was verbirgt Nicolas wirklich?

Der Roman „Windsbraut: Verdammter Ostwind“ stammt aus der Feder der Autorin Regina Mengel. Vor dieser Gesamtausgabe kannte ich bereits andere Romane der Autorin und bisher was ich stets begeistert von Reginas Geschichte. Umso neugieriger war ich nun diese Geschichte hier zu lesen.

Hope, die Protagonistin, mochte ich wirklich sehr gerne. Sie wirkte ein wenig naiv auf mich, was ich aber darauf zurückführe das Hope eigentlich gar nicht weiß was wirklich passiert. Sie ist eine Windsbraut, jedoch wurde sie grade erst geboren und als sie nach ihren Schwestern sucht  setzt sie sich doch auch über ein paar der Regeln hinweg ohne zu ahnen was das bewirkt. Hope hat eine erfrischende Art an sich, die es dem Leser einfach macht sie zu mögen.
Nicolas wirkte ein wenig geheimnisvoll auf mich. Dennoch auch ihn empfand ich als liebenswert und sympathisch. Nach und nach kommt seine Geschichte ans Licht und man lernt als Leser Nicolas immer besser kennen.

Auch die Nebenfiguren sind Regina Mengel einfach grandios gelungen. Es gibt sie hier in tierischer und auch menschlicher Form. Manch einer von ihnen war mir sofort zugänglich, mit anderen wiederum hatte ich doch so meine Probleme.

Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar flüssig. Ich bin locker und leicht durch die Seiten gekommen und konnte mich dem Bann, den die Geschichte entwickelt, kaum entziehen.
Die Handlung hat mir sehr gut gefallen. Sie ist spannend von Anfang bis Ende, ich war gefangen und wollte wissen was weiter passiert. Regina Mengel schafft es hier den Leser zu ver- und bezaubern, ihn in eine Welt zu ziehen, die ich so noch nicht erlebt habe.
Die Hintergrundidee ist wirklich toll. Regina Mengel hat hier wirklich gezeigt was in ihr steckt. Es wirkt alles nachvollziehbar und glaubhaft.

Das Ende des Buches ist eigentlich kein wirkliches. Es ist ein Cliffhanger und nach dieser Gesamtausgabe wird es, so die Autorin, noch zwei weitere Teile geben. Ich finde das sehr gut, denn Hope und Nicolas gehen zu lassen ist sehr schwierig.


Abschließend gesagt ist „Windsbraut: Verdammter Ostwind“ von Regina Mengel ein auf ganzer Linie gelungener Auftakt der Reihe rund um die junge Hope und Nicolas.
Die wunderbar gestalteten Charaktere, der flüssig lesbarer leichte Stil der Autorin und eine Handlung, die von Anfang bis Ende spannend ist und deren Hintergrundidee mir sehr gefallen hat, haben mich überzeugt und vollends begeistert.
Unbedingt lesen!


Ich danke der Autorin für ihr eBook und die Leserunde!


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