Mittwoch, 20. Januar 2016

5. Tag der Blogtour "Ben Bauhaus on Tour" - Mord im Affekt

Guten Morgen meine lieben Blogtour - Freunde,

und Herzlich Willkommen zur letzten Station unserer Blogtour

"Ben Bauhaus on Tour"


 

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Während der Tour hat ihr ja schon viel über die beiden Thriller "Bullet Schach" und "Killerverse" sowie über den Autor Ben Bauhaus erfahren.

Ein kleiner Rückblick:
 Am 1. Tag hat Jacqueline den Thriller "Bullet Schach" genauer vorgestellt und außerdem gab es bei ihr ein Interview mit Ben Bauhaus.
Tag 2 war die Tour zu Gast bei Nadja. Sie brachte euch die Charaktere näher.
Am 3. Tag drehte sich bei Susanne alles um das Thema "Schach ist nicht gleich Schach".
Und gestern gab es bei Sandra einen Beitrag zum zweiten Thriller. Sie hat euch etwas über den "Zusammenhalt von Freunden" erzählt.


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Zum heutigen Abschluss widme ich mich dem Thema

"Mord im Affekt"

Wann handelt es sich eigentlich um einen Mord?
Wikipedia definiert "Mord" so:
Mord ist ein von § 211 StGB erfasster Tatbestand des materiellen Strafrechts in Deutschland. Er wird durch die Tötung eines anderen Menschen verwirklicht. Diese Tötung stellt insbesondere gegenüber dem Totschlag ein größeres Unrecht dar. Obgleich umstritten ist, worin dieses größere Unrecht zu sehen ist, wird es durch die Verwirklichung der so genannten Mordmerkmale angezeigt. Das erhöhte Unrecht hat zur Folge, dass sich der Mordparagraf gegenüber anderen Tötungsdelikten durch die absolute Androhung der lebenslangen Freiheitsstrafe auszeichnet. [...]
(Quelle: Wikipedia)

Und was versteht man unter Affekt?
Hierzu auch die Definiton von Wikipedia:
Der Affekt (von lat. afficere: antun; in einen Zustand versetzen; mit etwas erfüllen, versehen) ist eine Gemütserregung (englisch: occurring emotion etwas, das einem passiert). Sie hat eine Ausdrucksdimension, eine körperliche Dimension und eine motivationale Dimension. Ein Lächeln kann beispielsweise ein Ausdruck für den Affekt Sympathie sein, Erröten, im körperlichen Bereich, bezeichnend für den Affekt Scham und die Bereitschaft, mit der Faust auf den Tisch zu hauen, eine charakteristische Motivation aus dem Affekt Zorn heraus sein.
Affekt ist eine besondere Qualität des Fühlens. Die definierenden Merkmale sind eine relative Quantität − in Relation zur Grundstimmung, und eine Akzidenz der Erregung. Seine jeweilige Benennung (zum Beispiel Eifersucht, Trauer, Neugier usw.) erhält der Affekt von der Emotion, die er in Gang bringt und der er sprachlich zugeordnet wird. So kann zum Beispiel Eifersucht nicht nur in Gestalt des Affektes auftreten, sondern auch als Gefühl, als Zwangsgedanke, als Motiv usw. [...]
(Quelle: Wikipedia)

Soweit die Definitonen der beiden Begriffe.

Was aber ist ein Mord im Affekt?
Hierfür mal ein Beispiel:
Also stellt euch ein Pärchen vor. Sie ärgert ihn unheimlich gerne. Und eigentlich weiß sie auch wann Schluss ist.
An diesem Tag aber kann sie nicht aufhören, sie reizt den Mann immer mehr und mehr und irgendwann brennen bei ihm die Sicherungen durch. Er packt sie und schlägt auf sie ein. Er kann sich nicht stoppen, schlägt immer weiter und weiter. Solange bis sie sich nicht mehr bewegt, nicht mehr atmet.
Der Mann hat seine Frau so umgebracht.
Aber er konnte nicht anders, er war nicht mehr im Stande sich zu kontrollieren, war so wütend, so in Rage, das er sich nicht mehr willentich lenken konnte.

Wut und Rage fallen hierbei unter heftige Gemütsbewegungen, die den Mann nicht mehr anders handeln ließen.

Im §§ 20,21 StGB steht dazu Folgendes:
Liegt im Rahmen einer strafbaren Handlung ein Affekt vor, so kann seitens des Gesetzgebers eine Strafmilderung berücksichtigt werden. Dies ist allerdings nur dann der Fall, wenn der Täter durch den Affekt in seiner Steuerungsfähigkeit eingeschränkt war und daher trotz Erkennen der Unrechtmäßigkeit seiner Handlung nicht in der Lage war, dieser Erkenntnis nach zu handeln. War der Täter zum Zeitpunkt der Tat nicht in der Lage, zu dieser Erkenntnis zu gelangen, so bleibt dieser straflos.

Auch im Thriller "Killerverse" geht es um "Mord im Affekt" (unter anderem).
Es gibt dort eine Person, 
die sich nicht kontrollieren konnte.
Wie aber dieser Mord geschieht,
wer die Person ist und in welcher Situation der Mord passiert,
das müsst ihr schon selbst lesen.

Ich kann euch sagen, der Thriller lohnt sich wirklich!

Hier gibt es eine Leseprobe

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Das Gewinnspiel

1. & 2. Preis: 
je ein Print von "Bullet Schach" von Ben Bauhaus



3. - 5. Preis:
je ein Print von "Killerverse" von Ben Bauhaus

 

Um die Chance auf einen der Preis zu haben beantwortet bitte einfach die nachstehende Tagesfrage in den Kommentaren!
Ausgelost wird dann am Ende der Tour (also morgen)!

Tagesfrage:

Wie ist euer Eindruck der oben verlinkten Leseprobe?
Beschreibt diesen doch bitte in 3-4 Sätzen.


Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt ihr euch mit den Teilnahmebedingungen einverstanden.



Kommentare:

  1. Es klingt für mich sehr spannend. Vielleicht sollte man es nur bei Tageslicht lesen wenn man sich fürchtet :) Ich liebe Romane mit Serienmördern die ihren Stempel zurück lassen, so das man weiß das er wieder zugeschlagen hat. Die Leseprobe macht auf jedenfall die Lust nach mehr.
    LG Bianca
    bianca.pohlig@kabelmail.de

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  2. Hallo,
    es geht ja sofort los mit der Beschreibung der beiden Türken, die ich gut vor mir sehe, aber auch die Beschreibung von Thiebeck. Da hat Ulli wohl kurzfristig Glück gehabt, aber das währt sicher nicht lange. Aber dass er das Geld für eine OP geliehen hat, ist natürlich was Anderes als Spielschulden o.Ä.Aber ob das alles so stimmt?
    Und dann lernen wir noch Thiebecks "Büro" kennen. Henni Herzog arbeitet bei der Kripo - was kann das wohl geben. Warum kann sie nicht offiziell was wegen ihrer Schwester Marlene unternehmen? Und wie hängt alles zusammen?
    Ein spannender Einstieg, der Lust auf mehr macht.

    lg, Jutta

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  3. Huhu,

    Hm, die Leseprobe war interessant, gut beschrieben und spannend. Kiez, schmierige Geldeintreiber, habe ich mir total gut vorstellen können, Boxer und der Held der Geschichte ist über 2 Meter groß und wiegt 110 Kilo. Auch nicht schlecht. Alles kommt bei mir gut an und weckt mein Interesse.

    LG Patrick

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  4. Moin,

    ich habe "Bullett Schach" vor einem Jahr in einer Leserunde gelesen und war begeistert. Wie man sieht ist der Autor seinem Schreibstil treu geblieben. Mit wenigen Worten schafft er es die Menschen zu skizzieren, so dass man sie vor Augen hat. Er schreibt lebendig, beschreibt kleine Tics seiner Figuren und die Spache ist locker. Ganz klasse finde ich die Ich-Perspektive, damit ist man am Prota immer viel näher dran als aus Erzählersicht.

    Die unterschwellige Bedrohung in der Kneipe ist gut zu spüren, Ulli hat sich wohl von den Falschen Geld geliehen. Versteckt sich in der Toilette, tststs. Die Leseprobe ist klasse, ich bin neugierig wie sich der Fall entwickelt.

    LG, tweedledee

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  5. Hallo,

    die Leseprobe liest sich sehr spannend. Die beschriebenen Personen hatte ich direkt vor Augen. Da möchte ich unbedingt gern weiter lesen :)

    LG
    SaBine

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  6. Hallo Manja,
    vielen Dank für deinen Blogtour-Beitrag - gefällt mir gut. :-)

    Zuerst habe ich gedacht: "Klischee" - türkische Schläger als Geldeintreiber. Dann aber fing es an, sich ein wenig zu entwickeln und die ersten Emotionen kamen ins Spiel. Das hat mir gut gefallen. Es hat ein wenig gezeigt, wie naiv manche Leute sind und wie man sehr schnell in Millieus abrutschen kann, auch wenn man dort niemals landen wollte.

    Bin sehr gespannt, wie es weiter geht und ob Thiebeck den Fall übernehmen wird... :-)

    LG
    Jens

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  7. Hallo,
    Die Leseprobe hab ich überflogen. Aufgefallen ist mir die Direktheit des H. Herzog. Sowas mag ich ja. An Spannung hat es mir hier noch gefehlt. Trotzdem bin ich gespannt auf das Buch.
    LG Yvonne

    Vielen Dank für diese schöne und informative Blogtour

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  8. Kurze knackig geschriebene Sätze wechseln sich in der Leseprobe mit verschachtelten Sätzen ab. Insgesamt finde ich die Leseprobe ganz spannend, aber ich hoffe die Spannung kann sich im Verlaufe des weiteren Buches noch steigern. Alles in allem würde ich das Buch sehr gerne lesen.

    daniela.schiebeck (at) t-online.de

    Dankeschön für die tolle Blogtour.

    Liebe Grüße,
    Daniela

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  9. Hallo,
    Mir gefällt die Leseprobe ganz gut. Alles wird aus der Ich- Perspektive geschildert, so dass man genau mitbekommt, wie es dem Protagonisten geht und wie ihm zu mute ist. Die türkischen Männer werden sehr bedrohlich dargestellt und dieses bedrphliche Gefühl wird authentisch dargestellt. Der Schreibstil ist flüssig und gut lesbar. Ich bin jetzt neugierig auf das ganze Buch!

    Lg Curin

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  10. Hallo und vielen Dank für einen interessanten Blogtourbeitrag! Schon bei der Inhaltsangabe habe ich eine Gänsehaut bekommen und mich gefragt, was wohl damals auf der Reise schlimmes vorgefallen ist. Die Anfangsdialoge sind sehr derb, aber auch authentisch. Die Charaktere habe ich bereits nach wenigen Seiten vor Augen. Der Auftakt ist sehr spannend und ich hätte sehr gerne gleich weitergelesen!

    Viele liebe Grüße
    Katja

    kavo0003[at]web.de

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Das ist wirklich super!
Ich freue mich immer über deine Meinung!
Vielen lieben Dank!