Dienstag, 12. Januar 2016

Gelesen: "L.I.E.B.E. - Die falsche Frau" von Vanessa Mansini



-          Format: Kindle Edition 
-          Dateigröße: 643 KB 
-          Seitenzahl der Print-Ausgabe: 134 Seiten  
-          Sprache: Deutsch






Er ist attraktiv. Er versteht die Frauen. Eigentlich ist er perfekt. Dennoch will jede Frau, die ihn getroffen hat, nie wieder etwas mit ihm zu tun haben. Was ist da los?
Ein neuer Fall für L.I.E.B.E.! Hinter diesem Kürzel verbirgt sich eine geheime Sondereinheit, die für „schwer vermittelbare“ Frauen und Männer die Liebe ihres Lebens finden soll. Sind sie die Rettung für all die unglücklich Verliebten, die Einsamen, die ewig Suchenden?
(Quelle: amazon)


Fall Nummer 2 für Undine und Erik, die Liebesagenten der Sondereinheit L.I.E.B.E. .
Dieses Mal dreht sich alles um Alexander. Seine wahre Liebe taucht nach 3 Jahren wieder auf, doch Alexander hat noch eine Schwester, die irgendwie zwischen den beiden Liebenden steht. Welches Ziel verfolgt diese?

Der Roman „L.I.E.B.E. – Die falsche Frau“ stammt aus der Feder von Vanessa Mansini. Es ist der zweite Teil einer Reihe, den man auch alleine lesen kann. Es sind abgeschlossene Episoden mit immer anderen Charakteren, bis auf die beiden Liebesermittler Undine und Erik.

Undine und Erik, die beiden unterschiedlichen Liebesagenten, haben mir auch hier ganz wunderbar gefallen. Ich muss jedoch gestehen ich habe den zweiten Teil vor dem ersten gelesen (ja das geht!) und somit wusste ich schon ein paar Details mehr.
Undine wirkt aber noch immer ziemlich verschlossen und ja auch scheu. Aber Erik kitzelt immer wieder etwas über ihr Leben aus ihr heraus. Ihm liegt etwas an Undine, das merkt man als Leser doch schon sehr. Ich bin hier wirklich gespannt was Vanessa Mansini hier noch in der Hinterhand hat.
Alexander ist die Person, um die sich hier alles dreht. Für seine Schwester würde er alles tun, er hilft ihr durch ihre Krankheit. Allerdings weiß er nicht was diese hinter seinem Rücken so treibt.

Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar flüssig und erneut sehr locker und leicht zu lesen. Ich war nach ein paar Zeilen wieder mittendrin und gefangen.
Die Erzählperspektive ist hier auch wieder personal, also quasi von außen. So behält man einen guten Überblick und ist trotzdem immer hautnah dabei.
Die Handlung ist auch in diesem zweiten Teil wieder klasse. Doch sie spricht auch ernstere Themen an, die sich wunderbar ins Geschehen einfügen.
Als Schauplatz wurde hier, übrigens auch schon im ersten Teil, Berlin gewählt. Die Orte sind real, was die Geschichten noch authentischer wirken lässt.

Das Ende ist wieder total schön. Ich habe den Reader zufrieden zur Seite gelegt, denn diese Episode ist ebenso wieder abgeschlossen. Mal schauen was Teil 3 so bringen wird.


Kurz gesagt ist „L.I.E.B.E. – Die falsche Frau“ von Vanessa Mansini ein gelungener zweiter Teil der Reihe, den man aber auch als eigenständige Geschichte lesen kann.
Die gut beschriebenen Charaktere, der lockere Stil der Autorin und eine Handlung, die neben der Liebe auch ernstere Themen anspricht, haben mich auch ein zweites Mal überzeugt und begeistert.
Unbedingt lesen!


Mein Dank geht an den Autor für das eBook!


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