Mittwoch, 17. Februar 2016

Gelesen: "Atlantis - Der Drachenkrieger" von Gena Showalter



-          Format: Kindle Edition 
-          Dateigröße: 1143 KB 
-          Seitenzahl der Print-Ausgabe: 316 Seiten 
-          Verlag: MIRA Taschenbuch (10. Dezember 2015)  
-          Sprache: Deutsch

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Wenn ein Mensch den Drachenherrscher Darius en Kragin erblickt, sind seine Sekunden gezählt. Denn Darius richtet jeden, der das Portal zum versunkenen Atlantis durchschreiten will.
Deshalb müsste er auch die rothaarige Menschenfrau töten, die unvermittelt durch eine geheime Pforte in sein Reich tritt. Da entdeckt er das verloren geglaubte Drachenmedaillon an ihrem zarten Hals. Und weil sie das begehrenswerteste Geschöpf ist, das er seit Jahrhunderten erblickt hat, kann Darius nicht anders, als ihr das Leben zu lassen. Ein schrecklicher Fehler? Denn Grace kann nicht nur für ihn zum Verhängnis werden, sondern ganz Atlantis ...
(Quelle: MIRA Taschenbuch)


Grace irrt auf der Suche nach ihrem verschollenen Bruder quer durch den brasilianischen Urwald. Eine versteckte Höhle bringt sie zu einem merkwürdigen Nebel. Durch diesen Nebel passiert es, Grace steht plötzlich einem sehr gutaussehenden Krieger gegenüber. Was Grace nicht ahnt sie ist eben durch ein Portal nach Atlantis gelangt. Und der Krieger hat die Aufgabe dieses Portal zu bewachen. Er soll jeden Menschen töten, der auf seine Seite kommt. Doch Darius spürt, dass Grace etwas Besonderes ist. Sie regt etwas bei ihm, Gefühle, die er sich seit Jahrhunderten nicht mehr erlaubt hat.
Bringen diese Gefühle Atlantis in Gefahr? Und wie sieht es mit Grace und Darius aus, kann aus ihnen etwas werden?

Der Fantasyroman „Atlantis – Der Drachenkrieger“ stammt von der Autorin Gena Showalter. Für mich war dies nicht der erste Roman der Autorin. Bisher konnte mich die Autorin auch immer überzeugen und so war ich sehr gespannt auf dieses Buch von ihr.

Grace ist eine an sich selbstbewusste Frau, die weiß was sie macht. Doch dem gegenüber steht ihre Meinung über sich selbst und diese ist nicht gerade die Beste. Ihr Selbstwertgefühl ist absolut im Keller.  Warum dies so ist kann man zunächst nur erahnen. Erst nach und nach kommt etwas mehr Licht ins Dunkel. Grace sagt was sie denkt, ist sehr geradeaus und Adrenalin mag sie sehr gerne. Das macht sie aber doch auch unvorsichtig. Ich mochte Grace irgendwie, ihr Charakter hat etwas.
Darius ist ein Drachenkrieger. Er will Atlantis schützen, dieser Schutz geht ihm über alles. Er kam mir immer wieder doch sehr grob rüber, seine Ansichten Frauen gegenüber fallen da auch hinein. Vom Aussehen her ist Darius ein wahrer Augenschmaus. Er ist sehr groß und sieht einfach verdammt gut aus, hat eine starke Schulter zum Anlehnen. Darius kann aber auch anders, er ist ziemlich kampfeslustig.

Der Schreibstil der Autorin ist gut zu lesen. Ich bin flüssig durch die Seiten gekommen und konnte der Handlung gut folgen. Allerdings ist es hier doch recht derbe, anders als in den bisherigen Büchern die ich kenne. Besonders auch die erotischen Szenen haben es doch i sich und es gibt hier nicht gerade wenige davon.
Geschildert wird das Geschehen abwechselnd aus den Perspektiven von Grace und Darius. So lernt man beide doch recht gut kennen.
Die Handlung beginnt in meinen Augen doch recht zäh. Ich musste schon kämpfen dabei zu bleiben. Es dauerte bis ich in der Geschichte angekommen war. Dann kam nach und nach doch auch Spannung auf, doch leider gab es zwischendrin auch immer wieder Passagen die für mich ziemlich lang waren.
Ich muss auch gestehen die erotischen Szenen waren mir doch immer öfter zu viel des Guten. Hier wäre doch weniger mehr gewesen.

Das Ende ist sehr offen gehalten. Es bleiben Fragen unbeantwortet. Ich muss allerdings gestehen ob ich weiterlese weiß ich noch nicht. Wirklich vom Hocker hat mich dieser erste Band nicht gerissen.


Abschließend gesagt ist „Atlantis – Der Drachenkrieger“ von Gena Showalter ein durchwachsener Auftakt der Reihe.
Dem wirklich guten flüssig lesbaren Stil der Autorin stehen hier doch recht eigensinnige Charaktere und eine Handlung, die zwar Spannung aufweist  aber deren Einstieg zäh war und die auch zwischendrin immer wieder Längen beinhaltet in denen es an Spannung fehlt können nicht halten was der Klappentext verspricht. Das vorhandene Potential wurde hier doch verschenkt.
Schade!


Ich bedanke mich beim Verlag für das eBook!


1 Kommentar:

  1. Huhu liebe Manja,
    Ich bin froh, dass ich mit meiner Meinung nicht alleine da stehe. Bei mir hat es sogar nur für 2 Sterne gereicht, weil mir Daruis ständiges Denken mit den "unteren Regionen" dermaßen auf den Keks ging, dass ich das Buch am liebsten in die Ecke gepfeffert hätte ;)

    Liebe Grüße vom Lesemonsterchen Dani

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