Freitag, 12. Februar 2016

Gelesen: "Outlander - Die geliehene Zeit" von Diana Gabaldon

Achtung:
Dies ist der zweite Teil einer Reihe!
Die Rezension kann Spoiler enthalten!


-          Broschiert: 1232 Seiten 
-          Verlag: Knaur TB (2. November 2015) 
-          Sprache: Deutsch 
-          ISBN-10: 3426518104 
-          ISBN-13: 978-3426518106  
-          Originaltitel: Dragonfly in Amber




Schottland, 1968: 20 Jahre nachdem Claire Randall aus der Vergangenheit zurückgekehrt ist, bringt sie ihre Tochter Brianna in die Highlands, denn Brianna soll endlich das Land ihres Vaters kennenlernen. Claire will außerdem die Antwort auf eine Frage finden, die sie seit über 20 Jahren quält: Konnte ihre große Liebe Jamie Fraser die schreckliche Schlacht von Culloden überleben?
(Quelle: Knaur TB)


Mittlerweile schreiben wir das Jahr 1968. Es sind nun schon 20 Jahre vergangen seit Claire die Vergangenheit wieder hinter sich gelassen hat. Sie hat eine gesunde Tochter, ihr Name Brianna. Mit ihr gemeinsam reist Claire in die Highlands, sie soll das Land ihres Vaters kennenlernen. Doch nicht nur das, Claire möchte auch endlich eine Antwort. Sie möchte wissen ob Jamie vielleicht die Schlacht von Culloden überlebt hat?

Der historische Roman „Outlander – Die geliehen Zeit“ stammt von der Autorin Diana Gabaldon. Es ist der zweite Teil der „Outlander“ – Reihe und es empfiehlt sich vorher „Outlander – Feuer und Stein“ gelesen zu haben. Dann versteht man die gesamten Zusammenhänge viel besser, kann der Handlung besser folgen.

Die Charaktere sind zum Teil bereits gut bekannt aus Band 1.
Seit Claires Rückkehr sind nun schon 20 Jahre vergangen. Mittlerweile hat sie Brianna, Jamies Tochter. Sie liebt Brianna über alles, sie ist alles was sie hat. Aber Claire vermisst auch Jamie. Das spürt man als Leser sehr deutlich. Sie wird von Ungewissheit geplagt, von Fragen auf die sie endlich eine Antwort haben möchte. Ich mag Claire einfach total gerne. Für mich ist sie eine starke und selbstbewusste Frau, die ihren Weg geht, die weiß was sie will.

Neu hinzu kommt hier zum Beispiel Roger Wakefield. Er ist jemand, der Claire und Brianna helfen will, egal wie viel Arbeit dies bedeutet. Ihn mochte ich auch ganz gerne.
Und natürlich Brianna, Claires Tochter. Sie hat viel von ihrer Mutter aber auch von Jamie steckt viel in ihr.
Alle Charaktere sind hier wieder ganz wunderbar beschrieben. Man kann sie sich vorstellen und ihre Handlungen nachvollziehen.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und sie hat mich erneut am Anfang abgeholt und erst am Ende wieder losgelassen. Ich konnte mich abermals nicht dem Bann der Handlung entziehen, war gefangen in einer Zeitreise.
Die Handlung ist erneut sehr gut recherchiert. Man kann als Leser viel über die damalige Zeit lernen, Diana Gabaldon hat hier wieder erstklassige Arbeit geleistet.
Zudem ist es von Anfang bis Ende enorm spannend gehalten, immer wieder kommen Wendungen, welche die Handlung in ein neues Licht, in eine neue Richtung lenken. Claire erzählt hier auch viel von ihrer Vergangenheit, möchte ihrer Tochter ihre Geschichte mit Jamie näherbringen. Diese Rückblicke waren für mich immer ein kleines Highlight, sie mitzuverfolgen empfand ich als wirklich schön.
Die Landschaft mit den schottischen Highlands ist ganz wunderbar beschrieben. Man kann sie sich sehr gut vorstellen, sie wird quasi vor dem inneren Auge zum Leben erweckt. Sie übt, genau wie die gesamte Geschichte, einen ganz besonderen Charme auf den Leser aus.

Am Ende, nach über 1000 Seiten, war ich einfach gefläscht. Das Ende ist schön, es passt und macht die gesamte Handlung letztlich rund. Und es wird mit ganz großer Sicherheit nicht mein letzter Ausflug in die Vergangenheit gewesen sein.


Zusammengefasst gesagt ist „Outlander – Die geliehene Zeit“ von Diana Gabaldon ein zweiter Teil, der wieder einen ganz besonderen Charme auf mich ausgeübt hat.
Die sehr gut beschriebenen Charaktere, der flüssig leicht zu lesende Stil der Autorin und eine Handlung, die mich von Anfang an gefangen genommen hat und in der es auch an Spannung nicht mangelt, haben mich begeistert und überzeugt.
Absolut zu empfehlen!


Ich bedanke mich beim Verlag für das zugesandte Rezensionsexemplar!


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