Dienstag, 26. April 2016

Gelesen: "Der Silberachat - Fluchjuwel 1" von Tanja Bern



-          Format: Kindle Edition 
-          Dateigröße: 3227 KB 
-          Seitenzahl der Print-Ausgabe: 304 Seiten 
-          Verlag: Bookshouse (4. Februar 2016) 
-          Sprache: Deutsch

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Als Eva Lykan nach langer Suche den mysteriösen Kendric Silberéich findet, erhofft sie sich Hilfe von dem charismatischen Alben. Doch der junge Mann hadert mit seinem Schicksal, denn er ist aus seiner Heimat Alveon verbannt und sitzt in der Menschenwelt fest. Trotzdem schließt sich das ungleiche Paar zusammen und macht sich auf die Suche nach dem Silberachat, einem Juwel, der endlich Evas Fluch lösen könnte. Denn Eva hütet ein Geheimnis – sie kann sich in einen Wolf verwandeln, hat aber keine Kontrolle darüber.
Der Übergang nach Alveon ist allerdings alles andere als leicht. Er verbirgt sich in einem Kunstwerk, das Yeats Gedicht „Stolen Child“ nachempfunden ist. Das Portal muss also erst einmal gestohlen werden, bevor Kendric es aktivieren kann. Trotz aller Bedenken lässt er sich auf dieses Unterfangen mit Eva ein und entfacht ein Gefühlschaos, mit dem keiner von beiden gerechnet hat.
(Quelle: Bookshouse)


Ein neuer Roman von Tanja Bern, da konnte ich nicht nein sagen. Also habe ich mich voller Vorfreude auf „Der Silberachat“, dem ersten Teil der „Fluchjuwel“ – Reihe gestürzt und begann neugierig zu lesen.

Eva ist eine starke junge Frau. Sie weiß was sie will und auch wie sie an ihr Ziel kommt. Sie hat aber auch eine andere Seite an sich, die verletzlich wirkt. Ich mochte Eva wirklich sehr gerne und bin ihr sehr gerne auf ihrem Weg gefolgt. Zumal es etwas gibt, das Eva verbirgt. Allerdings nicht lange, denn es kommt recht schnell ans Licht was Eva ist. Sie ist eine Wandlerin, kann dies aber nicht kontrollieren. Und genau das macht ihr zu schaffen. Ich habe mit ihr mitgelitten, konnte ihre Handlungen zu jeder Zeit nachvollziehen.
Kendric wirkte zunächst mürrisch und merkwürdig auf mich. Er ist ein Albe, der in der Menschenwelt verborgen lebt. Ein schwieriger Zeitgenosse, so scheint es zumindest. Doch je weiter man vorankommt desto mehr wächst einem Kendric ans Herz. Er verändert sich im Verlauf, zeigt eine weiche Seite von sich, die mir sehr gefiel.

Auch die Nebenfiguren, wie beispielsweise Gaia, sind Tanja Bern sehr gut gelungen. Man kann sie sich vorstellen, egal welche Wesen man vor sich hat. Sie sind alle sehr gut beschrieben und die Handlungen sind immer zu verstehen.

Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar flüssig und ich bin sehr gut durch die Seiten des Buches gekommen. Ich war fasziniert und je mehr ich erfuhr, desto mehr zog mich Tanja Bern in ihren Bann.
Geschildert wird das Geschehen aus verschiedenen Perspektiven. So lernt man mehrere Seiten kennen und es wird komplex.
Die Handlung ist fantastisch und spannend. Tanja Bern hat sich hier eine tolle Idee umgesetzt. Hinzu kommen die detaillierten Beschreibungen von Alveon, ich habe mich sofort heimisch gefühlt, obwohl dort allerlei Gefahren lauern.
Und auch die Liebe kommt nicht zu kurz, wobei Eva und Kendric doch ein eher ungewöhnliches Paar sind. Aber genau dies macht in meinen Augen den Reiz aus, die beiden sind so toll miteinander.

Das Ende, ja es ist vielleicht ein wenig vorhersehbar, aber wirklich drauf gekommen bin ich nicht. Ich fand es sehr gelungen, es passt und macht diesen ersten Teil rund. Nun bin ich gespannt auf die Fortsetzung, die „Blutsaphir“ heißen wird.


Insgesamt kann ich sagen ist „Der Silberachat“ von Tanja Bern ein klasse Auftakt der „Fluchjuwel“ – Fantasyreihe.
Die vorstellbar beschriebenen Charaktere, von denen jeder seinen ganz besonderen Reiz hat, ein flüssig lesbarer sehr angenehmer Stil der Autorin und einen Handlung, die spannend und fantastisch gehalten ist und in der auch die Liebe nicht zu kurz kommt, haben mir hier unterhaltsame Lesestunden beschert und mich überzeugt.
Klar zu empfehlen!



Mein Dank geht an den Verlag für das eBook!


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