Mittwoch, 6. April 2016

Gelesen: "Fünfzig Dinge, die du tun sollst, wenn ich tot bin" von Miranda Dickinson



-          Format: Kindle Edition 
-          Dateigröße: 1304 KB 
-          Seitenzahl der Print-Ausgabe: 320 Seiten 
-          Verlag: MIRA Taschenbuch (11. Januar 2016) 
-          Sprache: Deutsch 

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"Versprich, dass du für uns beide lebst."
Natürlich hat Elsie das ihrem sterbenskranken Mann Lucas versprochen, und dann, gemeinsam mit ihm, 50 Zettel geschrieben. Mit wundervollen, verrückten Ideen, die Elsie allein ausführen soll. Achtzehn Monate nach Lucas' Tod traut sie sich zum ersten Mal, die Wunschbox zu öffnen. Und plötzlich ist sie mittendrin in ihrem neuen Leben: Sie gründet einen Chor. Sie geht wieder aus und eine Zukunft scheint möglich - und sogar rosig. Nicht zu sprechen von diesem anderen unverschämt selbstüberzeugten, unverschämt gutaussehenden Kerl, der ständig ihren Weg kreuzt! Ja, es läuft gut für Elsie. Bis sie den 51. Wunsch in Lucas' Box liest...
(Quelle: MIRA Taschenbuch)


Elsie hat vor 18 Monaten ihren Mann Lucas verloren. Vorher hat Lucas Elsie immer wieder versichert, ihr Leben wird weitergehen, sie wird wieder glücklich werden. Diese Zeit ist nun gekommen, Elsie soll ein neues Leben beginnen. Mit dem Rockstar Woody gründet sie einen Chor. Sie ist mit großer Freude bei der Sache, weiß sie tut genau das Richtige. Und auch in Liebesangelegenheiten will Elsie es wieder wagen. Sie geht wieder aus und die Männer nehmen sie wieder als Frau war. Wäre da nicht der 51. Wunsch von Lucas …

Der Roman „Fünfzig Dinge, die du tun sollst, wenn ich tot bin“  stammt von der Autorin Miranda Dickinson. Für mich war dies das erste Buch der Autorin, auf das ich aufgrund des wirklich ansprechenden Klappentextes sehr neugierig war.

Elsie tat mir zu Anfang wirklich sehr leid. Sie hat ihren Mann Lucas verloren und trauert. Doch Lucas wollte das nicht, er wollte Elsie lachen sehen, sehen das es ihr gut geht. Sie fasst sich dann aber und versucht anderen Menschen zu helfen. Elsie gibt nicht auf, lässt sich wirklich nicht unterkriegen. Und genau das hat mir an ihr so gefallen, ich fand sie wirklich sympathisch.

Die vorkommenden Nebenfiguren, wie Olly, den ich auf Anhieb sehr mochte, oder Torin, den ich am liebsten zum Mond geschossen hätte, oder Elsies Chefin Cher, sind alle wirklich gut gezeichnet. Jeder hat seine Szenen, gehört einfach dazu.

Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar flüssig und sehr angenehm zu lesen. Die Kapitel des Romans sind ziemlich kurz, so kommt man flott durch die Seiten.
Die Handlung machte auf mich zunächst den Eindruck sie ist ähnlich dem Roman „P.S. Ich liebe dich“ aber der Roman war dennoch anders. Es geht hauptsächlich ums Thema Trauerbewältigung. Man begleitet Elsie auf ihrem Weg mit dem Tod ihres Mannes klarzukommen.
Die Geschichte ist voll von Emotionen und Gefühlen. Ich muss aber zugeben manchmal war es mir doch ein wenig zu viel des Guten, die Handlung drohte mehrfach ins Unrealistische abzurutschen.
Die Liebe spielt eher eine Nebenrolle, sie drängt sich nicht in den Vordergrund. Das ist in meinen Augen sehr passend und gut gewählt.

Das Ende empfand ich als nicht wirklich gut. Es geht doch alles sehr schnell und wirkte auch ziemlich vorhersehbar. Es schließt die Handlung dennoch gut ab und macht sie rund.


Letztlich gesagt ist „Fünfzig Dinge, die du tun sollst, wenn ich tot bin“ von Miranda Dickinson ein sehr guter kurzweiliger Roman.
Die gut gezeichneten Protagonisten, der locker leichter Stil der Autorin und eine Handlung mit einem recht schwierigen Thema, die aber Hoffnung verbreitet, haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!



Ich bedanke mich beim Verlag für das zugesandte eBook!


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