Montag, 18. April 2016

Gelesen: "Grenzverletzungen: Eine Geschichte über Borderline, Freundschaft und Abhängigkeit" von T. A. Wegberg



-          Broschiert: 288 Seiten 
-          Verlag: Schwarzkopf & Schwarzkopf (1. September 2015) 
-          Sprache: Deutsch 
-          ISBN-10: 3862655008  
-          ISBN-13: 978-3862655007 






Eine Freundschaft, die im wahrsten Sinne des Wortes unter die Haut geht, auf dem schmalen Grat zwischen Liebe und Abhängigkeit, zwischen Euphorie und Verzweiflung
Cosmo ist charmant, witzig und einfühlsam – aber auch labil und unberechenbar. Er ist Borderliner. Ärztliche Hilfe lehnt er ab; stattdessen hat er seinen Mitbewohner und besten Freund Johannes zu seinem »Erlöser« erklärt. Der ist mit der Aufgabe, die Folgeschäden seiner Exzesse zu beheben, zunehmend überfordert. Seine Gesundheit ist angeschlagen, sein Studium leidet unter der ständigen Anspannung. Doch Cosmos Empathie und sein unbefangener Charme machen es Johannes immer wieder unmöglich, klare Grenzen zu setzen. Als er sich in eine Kommilitonin verliebt und Cosmo bei seiner ersten Vernissage überraschende Erfolge feiert, gerät das wacklige Gleichgewicht der Freundschaft in Gefahr – und Johannes bezahlt dafür beinahe mit seinem Leben. 
(Quelle: Schwarzkopf & Schwarzkopf)


Der Roman „Grenzverletzungen: Eine Geschichte über Borderline, Freundschaft und Abhängigkeit“ stammt vom Autor T. A. Wegberg. Es ist sein mittlerweile 6. Buch und ganz ehrlich wirklich gewusst worauf ich mich einlasse habe ich zu Anfang nicht.
Angesprochen wurde ich vom Klappentext, von der Geschichte rund um Cosmo und seiner Krankheit.

Der Protagonist Cosmo leidet an der Krankheit Borderline. Bevor ich mich komplett auf Cosmo einlassen konnte musste ich erst einmal googlen was es mit Borderline wirklich auf sich hat.
Cosmo ist der Seelenbruder von Johannes. Man weiß als Leser wirklich nie was bei ihm als nächstes kommt, denn er ist unberechenbar und äußerst labil. Allerdings ist Cosmo auch sehr charmant, so dass Johannes ihm, trotz dass er unter der Situation leidet, immer wieder hilft.
Johannes ist ein eigentlich ganz normaler junger Mann. Er studiert, lebt sein Leben. Doch durch Cosmo gerät es immer mehr durcheinander. Er kümmert sich wirklich toll um ihn, der ihn liebevoll seinen „Erlöser“ nennt, ist immer für ihn da, auch wenn er sich dabei ein Stück weit vergisst.

T. A. Wegberg schreibt flüssig und realitätsnah. Er bringt die Melancholie sehr gut zum Leser, man kann alles nachvollziehen und verstehen.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Johannes. Hierfür hat T. A. Wegberg die Ich-Perspektive verwendet. So erfährt man durch ihn alles hautnah und lernt Cosmo so kennen wie er ihn sieht.
Die Handlung, ja was soll ich sagen … Sie ist realitätsnah und sehr authentisch. Es ist eine Geschichte, die so hinter quasi jeder Tür abspielen kann.  Als Leser erfährt man einiges über die Krankheit, bekommt einen guten Überblick was Borderline ist.
Die Geschichte ist interessant und ja auch spannend gehalten, man weiß nie was als nächstes kommt. Themen wie Freundschaft aber auch Abhängigkeit spielen hier eine große Rolle. Das Buch berührt und rührt zum Nachdenken.


Mit „Grenzverletzungen: Eine Geschichte über Borderline, Freundschaft und Abhängigkeit“ hat T. A. Wegberg einen Roman geschaffen, der den Leser berührt.
Die authentisch beschriebenen Charaktere, der flüssige realitätsnahe Stil des Autors und eine Handlung, die interessant und auch spannend gehalten ist, haben mich hier wirklich gut unterhalten.
Durchaus lesenswert!



Ich bedanke mich beim Verlag für das Rezensionsexemplar!


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Du möchtest mir einen Kommentar hinterlassen?
Das ist wirklich super!
Ich freue mich immer über deine Meinung!
Vielen lieben Dank!