Montag, 30. Mai 2016

Gelesen: "Das wilde Mäh und die Irgendwo-Insel (Das wilde Mäh)" von Vanessa Walder



-          Gebundene Ausgabe: 192 Seiten 
-          Verlag: Loewe (8. März 2016) 
-          Sprache: Deutsch 
-          ISBN-10: 3785582137 
-          ISBN-13: 978-3785582138 
-          Vom Hersteller empfohlenes Alter: 8 - 10 Jahre 

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Ham hätte eigentlich gerne mal seine Ruhe.
Aber daraus wird nichts.
Er soll ein unsterblicher Held werden, sagt Grazia.
Er soll sich ein eigenes Revier suchen, sagt Flöckchen.
Er soll Flöckchen helfen, seine Eltern zu finden, sagt Tupfer.
Und er soll Papa Kip auf der Irgendwo-Insel suchen. Sagt Ham selbst.
Ganz schön stressig das alles.
Doch es geht um seine Familie und so beginnt eine neue aufregende Reise für Ham und seine Freunde.  
Vanessa Walders Kinderbuchreiche Das wilde Määäh erzählt die Geschichte von einem kleinen schwarzen Schaf und einer ungewöhnlichen Reisegruppe aus Waldbewohnern und Bauernhoftieren und beinhaltet die für Kinder wichtigen Themen Familie, Freundschaft und Anderssein. Ein Buch für die ganze Familie, zum Vorlesen und Selberlesen für Jungen und Mädchen ab 8 Jahren. Liebevoll und lustig illustriert von Falk Holzapfel.
(Quelle: Loewe Verlag)


Das wilde Mäh und die Irgendwo-Insel“ stammt von der Autorin Vanessa Walder. Es ist der dritte (und leider) abschließende Teil der „Das wilde Mäh“ – Trilogie und nachdem wir bereits die beiden Vorgänger gelesen und für super gut befunden haben, mussten wir diesen Teil auch lesen.

Die Charaktere, hier in diesem Fall sind es ja alles Tiere, waren uns bereits sehr gut bekannt aus den anderen Büchern. Wir haben uns direkt wieder wohl gefühlt bei Ham und seinen Freunden.
Ham ist jemand, man muss ihn einfach lieben, es geht gar nicht anders. Er ist ja ein kleiner Wolf im Schafspelz, immer auf der Suche nach einem Abenteuer. Er ist absolut sympathisch und liebenswert gestaltet.

Auch Hams Freunde, wie beispielsweise Flöckchen oder Tupfer, sind vorstellbar und richtig liebenswert gezeichnet. Und dann ist da ja noch die Wisente, deren Dialekt herrlich amüsant ist oder auch Larry Otter. Jeder passt hier einfach ins Geschehen, hat seinen festen Part und darf einfach nicht fehlen.

Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar kindgerecht und leicht zu lesen. Es geht humorvoll zu, man wird komplett in den Bann der Geschichte gezogen.
Neben dem Text gibt es erneut ganz tolle Illustrationen, die das Geschriebene unterstützen, es ergänzen und veranschaulichen.
Die Geschichte selbst kann ohne Kenntnis der Vorgängerteile gelesen werden. Immer wieder gibt es kleinere Rückblenden auf Vorheriges. Persönlich würde ich es aber empfehlen die beiden Vorgänger zu lesen, denn es macht einfach richtig Spaß Ham und seine Freunde auf ihren Abenteuern zu begleiten.
In diesem Teil geht es viel um das schwierige Thema Tod. Vanessa Walder schafft es aber dieses traurige Thema kindgerecht darzubieten und dem Leser zu präsentieren. Die Geschichte regt zum Nachdenken an aber es ist nicht bedrückend gehalten. Das Abenteuer und der Humor stehen klar im Mittelpunkt.

Das Ende hat uns einerseits traurig gestimmt, denn nun heißt es Ham und seine Freunde gehen zu lassen. Es ist aber auch sehr schön zu lesen das Ham nun wirklich glücklich ist.


Letztlich kann ich sagen ist "Das wilde Mäh und die Irgendwo-Insel" von Vanessa Walder ein auf ganzer Linie gelungener Abschlissband der Trilogie, der auch ohne Vorkenntnisse gut gelesen werden kann.
Die liebenswert gezeichneten gut bekannten Charaktere, der leicht und locker lesbare Stil der Autorin und eine Handlung, die zwar ein schwieriges Thema beinhaltet, dieses aber mehr als kindgerecht zum Leser transportiert, machen Spaß und überzeugen.
Auf ganzer Linie zu empfehlen! 



Ich bedanke mich beim Verlag und der Autorin für das bereitgestellte Buch und die Leserunde!


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