Montag, 9. Mai 2016

Gelesen: "Die 100 - Heimkehr" von Kass Morgan

Achtung:
Dies ist der dritte und somit finale Teil der Trilogie!
Die Rezension kann Spoiler enthalten!


-          Broschiert: 320 Seiten 
-          Verlag: Heyne Verlag (9. Mai 2016) 
-          Sprache: Deutsch 
-          ISBN-10: 3453270711 
-          ISBN-13: 978-3453270718 
-          Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren 
-          Originaltitel: The 100 – Homecoming 




Der Kampf um die Freiheit
100 Jugendliche wurden aus dem Weltraum entsandt, um die Erde neu zu besiedeln. Womit sie nicht gerechnet hatten: Auf dem blauen Planeten gibt es immer noch Menschen - Menschen, die die Neuankömmlinge um jeden Preis vertreiben wollen. Nun spitzt sich die Situation noch einmal dramatisch zu: Auf der Raumstation geht die Luft aus, und eine kampfbereite Truppe rund um den zwielichtigen Vizekanzler Rhodes landet auf der Erde. Die 100 geraten endgültig zwischen alle Fronten, von überall droht Gefahr. Und nur gemeinsam werden die Jugendlichen die Freiheit, die sie auf der Erde gefunden haben, verteidigen können.
(Quelle: Heyne fliegt)


Der dystopische Jugendroman „Die 100 – Heimkehr“ stammt von der Autorin Kass Morgan. Es ist der 3. Und somit finale Teil der Trilogie rund um die 100 Jugendlichen, die ausgesandt wurden die Erde nach einem nuklearen Winter neu zu besiedeln. Teil 1 und 2 haben mir bereits sehr gut gefallen und auch die TV-Serie hat es mir wirklich angetan. Umso neugieriger war ich nun darauf wie die Buchgeschichte zu Ende gehen würde. Beachten sollte man aber das Buch und Serie getrennt voneinander gesehen werden sollten.

Es gibt zum einen sehr gut bekannte Charaktere im Geschehen. So die Jugendlichen, allen voran Clarke, Bellamy, Wells, Sasha, die Erdgeborene oder auch Octavia. Sie alle sind bereits sehr an ihren täglichen Aufgaben gewachsen. Waren sie mehr oder weniger noch sehr naiv als sie auf die Erde kamen, so sind sie jetzt zu einer starken Gemeinschaft zusammengewachsen. Zwischen ihnen besteht eine enge Freundschaft und es gibt auch Liebe, Zuneigung. Diese Entwicklung finde ich wirklich gelungen.
Glass und Luke sind auch wieder mit von der Partie, ebenso wie andere Kolonisten, die nun auf dem Weg zur Erde sind. Unter diesen Kolonisten ist auch der Vizekanzler Rhodes. Ich mochte ihn überhaupt nicht. Er wirkte auf mich arrogant und ganz extrem selbstgefällig.
Und natürlich die Erdgeborenen, von denen es zwei Gruppen gibt. Zum einen die, die den Kolonisten, den 100, wohlgesonnen sind. Und dann die, die nur eins wollen, sie vernichten.
Alle Charaktere, egal ob nun Protagonist oder Nebenfigur, sind wirklich gut gelungen. Ich konnte sie mir vorstellen, sie wirkten auf mich authentisch und glaubhaft gestaltet.

Der Schreibstil der Autorin ist bekannt flüssig und locker leicht zu lesen. Ich war von Anfang an wieder im Geschehen drin.
Geschildert wird das Geschehen aus verschiedenen Perspektiven. So zum Beispiel aus der Sicht von Clarke, Bellamy, Wells und Glass. Dies macht die Charaktere greifbarer, man entwickelt als Leser eine Bindung zu ihnen.
Die Handlung knüpft an Band 2 „Tag 21“ an. Es geht direkt spannend los, man ist mittendrin statt nur dabei. Es bilden sich sehr viele Fragen, die nach Antworten verlangen. Das Geschehen ist abwechslungsreich, man ist quasi überall dabei. Durch die verschiedenen Perspektiven gibt es verschiedene Stränge, die letztlich logisch zu einem zusammengefügt werden. Hier bleibt sich Kass Morgan treu.
Die geschaffene Welt ist nach wie vor sehr faszinierend aber auch erschreckend für mich. Auch wenn es nur eine Vision einer Autorin ist, so macht man sich während des Lesens doch so seine Gedanken, was wäre wenn.

Das Ende ist schlüssig und es passt, macht diesen Teil und somit auch die Trilogie rund. Ein paar Dinge bleiben offen, hier hätte ich mir gerne noch Antworten gewünscht. Aber wer weiß, vielleicht erweicht sich die Autorin und es geht doch noch weiter, irgendwann.


Kurz und knapp kann ich sagen ist „Die 100 – Heimkehr“ von Kass Morgan ein gelungener Abschluss der Trilogie rund um die 100 Jugendlichen.
Die authentisch beschriebenen Charaktere, der flüssig lesbare leichte Stil der Autorin und eine spannende Handlung in einer faszinierend beschriebenen Welt, haben mir begeistert und wunderbar unterhalten. Man sollte aber die Buchtrilogie und die TV-Serie voneinander getrennt betrachten.
Unbedingt lesen!



Mein Dank geht an den Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar!

1 Kommentar:

  1. Huhu Manja :)
    Ich kann dir nur zu stimmen, dieses Finale ist überaus gelungen. Bis auf das Ende, es kam einfach zu schnell und vieles bleibt offen. Gerade diese eine besondere Frage zu Clarke hätte ich wie auch du gerne beantwortet bekommen.
    Aber vielleicht heißt das ja das es eine Fortsetzung geben wird? Ich würde es mir wünschen :) Denn irgendwie kann ich Clarke,Bellamy und Wells noch nicht gehen lassen ;)

    Liebste Grüße
    Line

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