Sonntag, 22. Mai 2016

Gelesen: "Herbstmondin" von Isabella Rameder



-          Taschenbuch: 256 Seiten 
-          Verlag: Books on Demand (17. Februar 2016) 
-          Sprache: Deutsch 
-          ISBN-10: 3739226161  
-          ISBN-13: 978-3739226163

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Polizist Mark hat im Leben alles, was er sich erträumt hat: Eine schicke Wohnung in München, eine erfolgreiche und attraktive Frau, die Anerkennung seiner Kollegen ... doch dann bricht seine Welt plötzlich zusammen und er findet sich in einem Pensionszimmer in einem kleinen Dorf wieder. Alles hier steht für Dinge, die Mark nicht leiden kann: Altmodische Ansichten, Klatsch und Tratsch, Gruselgeschichten und – als wäre das alles nicht schon genug – rennt die ganze Ortschaft auch noch einem dubiosen Schamanen hinterher. Zum Glück gibt es wenigstens einen Vermisstenfall an einem dunklen Ort mit schwerer Vergangenheit, so dass Mark sich in Arbeit stürzen kann. Doch als dann auch noch die hübsche Vroni auftaucht, verstrickt er sich so endgültig in seinem Gefühlschaos, dass er droht darin verloren zu gehen.
(Quelle: Homepage der Autorin)


Isabella Rameder kenne ich bereits durch ihre „Erzengel – Trilogie“. „Herbstmondin“ ist ein weiterer Roman aus ihrer Feder und nachdem mich der Klappentext sehr angesprochen hat war ich neugierig auf die Geschichte zwischen den Buchdeckeln.

Mark, ein Polizist, scheint sein Leben genauso zu führen wie er es sich erträumt hatte. Er hat nicht nur eine tolle Wohnung, sondern auch eine charmante Frau. Auf mich wirkte er eher wie ein Macho, machte es mir nicht ganz s einfach mit ihm warm zu werden. Das gab sich aber zum Glück und je weiter ich im Geschehen vorankam desto mehr hat sich Mark entwickelt.
Vroni ist die weibliche Protagonistin hier und mir ihr hatte ich weniger Probleme. Sie ist treu und sehr liebenswert, hat das Herz genau an der richtigen Stelle. Für Menschen, die ihr wichtig sind, ist sie immer da, hilft ihnen wo sie nur kann. Auch Vroni entwickelt sich im Verlauf der Handlung merklich, was ich wirklich schön fand.

Die Nebenfiguren sind soweit gut gestaltet. Ich muss aber zugeben mir war es bei manchen doch zu wenig. Ich hätte mir mehr Seiten gewünscht, mehr Dinge, die man erfahren kann.

Der Schreibstil der Autorin ist gut zu lesen. Ich bin angenehm leicht durch die Seiten des Buches gekommen, konnte dem Geschehen gut folgen.
Die Handlung wird abwechselnd aus den Perspektiven von Mark und Vroni geschildert. Isabella Rameder hat hier die personale Perspektive verwendet. Aber nicht nur, ab und zu wechselt die Sichtweise in die Ich-Perspektive, so dass man immer auch einen Einblick in die Gedanken der Protagonisten bekommt.
Das Geschehen selbst ist sehr gut beschrieben. Zu Beginn hatte ich ein paar kleiner Probleme mich komplett im Geschehen einzufinden.
Es ist ein Liebesroman, angereichert mit Krimielementen. Es gibt hier einen Vermisstenfall, den Mark annimmt um ihn zu lösen. Dieser rote Faden zieht sich durch das gesamte Buch. Dies gefiel mir gut, es macht die Handlung authentisch. Die Spannung baut sich hier nach und nach auf und je weiter man gen Ende vorankommt desto mehr möchte man wissen wie es ausgeht.

Das Ende ist gelungen so wie Isabella Rameder es hier geschrieben hat. Es passt zum Buch, macht die Handlung rund, löst alles auf und schließt den Roman letztlich gut ab.


Mit „Herbstmondin“ hat Isabella Rameder einen wirklich sehr guten Liebesroman geschrieben, der mit Krimielementen angereichert ist und mich fasziniert hat.
Die gut beschriebenen authentisch wirkenden Charaktere, ein leicht lesbarer angenehmer Stil der Autorin und eine Handlung, die spannend ist und mich, nach einem schwierigen Anfang doch einnehmen konnte, haben mich hier wirklich sehr gut unterhalten und mir schöne Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!



Ich bedanke mich für die Zusendung des Rezensionsexemplars!


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