Dienstag, 17. Mai 2016

Gelesen: "Immer wieder du und ich" von Juliet Ashton



-          Taschenbuch: 400 Seiten 
-          Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag (22. Januar 2016) 
-          Sprache: Deutsch 
-          ISBN-10: 3499271222 
-          ISBN-13: 978-3499271229 
-          Originaltitel: These Days of Ours 





Ein Roman über die Liebe. Über die kleinen und großen Abenteuer des Lebens. Und über zwei, die sich lieben, aber immer wieder verpassen.
Kate liebt Charlie. Charlie liebt Kate. Das war schon immer so. Sie sind füreinander geschaffen. Aber es ist kompliziert: Denn stets ist Charlie gerade vergeben, wenn Kate bereit ist. Und umgekehrt. Immer wieder kreuzen sich ihre Wege, auf Partys, Hochzeiten und Beerdigungen. Vergessen können Kate und Charlie einander nicht. Aber ist es nicht irgendwann zu spät für die große Liebe? Oder bietet ihnen das Leben noch eine zweite Chance?
(Quelle: Rowohlt Verlag)


„Immer wieder du und ich“ stammt von der Autorin Juliet Ashton. Für mich war dies der erste Roman der Autorin, ihr Debüt kenne ich leider nicht. Der Klappentext hat mich sehr angesprochen und so begann ich interessiert zu lesen.

Die Charaktere sind gut gestaltet, sie wirkten authentisch und glaubhaft auf mich.
Kate ist liebenswert. Sie liebt ihren Vater, zu ihrer Mutter hat sie eine eher gedämpfte Bindung. In der Schule war sie sehr gut, was allerdings ein paar Neider auf den Plan gerufen hat. So beispielsweise ihre Cousine Becca, die Kate des Öfteren als Sündenbock auserkoren hatte. Im Beruf ist sie letztlich dann aber doch ziemlich erfolgreich.
Charlie kommt aus eher armen Verhältnissen. Er träumt in jungen Jahren von einem Job als Autor. Bis zu seinem Erfolg hangelt er sich von Job zu Job, es scheint als ob er immer wieder den falschen Weg geht.

Die anderen im Buch vorkommenden Charaktere, wie eben Becca, Kates Cousine, die ich nicht unbedingt gerne gemocht habe, oder auch Julian, der jedoch keine so große Rolle einnahm, sind gut gezeichnet. Man kann sie sich vorstellen, wobei Julian recht bald komplett weg war.

Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und flüssig lesbar. Man kommt gut durch die Seiten und kann sich den Charakteren gut nähern, sich in sie hineinversetzen und die Handlungen nachvollziehen.
Die Handlung hatte mich direkt von Beginn an. Immer wieder gibt es überraschende Wendungen, die der Geschichte eine neue Richtung gegeben. Es gibt einen roten Faden, hier ist es die Liebesgeschichte zwischen Kate und Charlie.
Allerdings circa ab der Hälfte der Geschichte geriet ich immer mehr ins Stocken beim Lesen. Die Geschichte begann sich zu drehen. Juliet Ashton wollte hier etwas, was das Geschehen nicht hergab. Es wirkte irgendwie alles gedrungen und ja sogar auch unglaubwürdig auf mich. Die anfängliche Begeisterung löste sich mehr und mehr auf, ich quälte mich durch den Rest des Buches und war letztlich froh es beendet zu haben.

Das Ende ist dramatisch, keine Frage. Doch auch hier war es mir doch zu viel. Es war zu viel Drama, ich hätte mir hier weniger gewünscht.


Abschließend gesagt ist „Immer wieder du und ich“ von Juliet Ashton ein Roman, der mich nur zu Anfang begeistern konnte.
Die gut gestalteten Charaktere und ein flüssig lesbarer Stil der Autorin stehen hier eine Handlung gegenüber, die nur bis etwas zu Hälfte wirklich packend ist, dann aber mehr und mehr an Glaubwürdigkeit verlor.
Potential ist vorhanden, nur leider hat Juliet Ashton es nicht komplett genutzt
Schade!



Ich bedanke mich beim Verlag für das Rezensionsexemplar!


1 Kommentar:

  1. Huhu Manja,

    das klingt ja nicht so gut. Ich habe das Buch noch auf meinem SuB und schiebe es immer von einer Monatsliste in die Nächste. Ich müsste es endlich mal lesen. Vielleicht kann es mich ja mehr überzeugen :) Danke für deine Meinung zum Buch.

    Liebe Grüße
    Jenny

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