Samstag, 28. Mai 2016

Gelesen: "Monday Club. Der zweite Verrat" von Krystyna Kuhn

Achtung:
Dies ist der zweite Teil einer Trilogie!
Die Rezension kann Spoiler enthalten!


-          Gebundene Ausgabe: 384 Seiten 
-          Verlag: Oetinger (9. Mai 2016) 
-          Sprache: Deutsch 
-          ISBN-10: 3789140627 
-          ISBN-13: 978-3789140624  
-          Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre 




Du wirst die Nächste sein!“ Faye bekommt die letzten Worte von Virginia Donnelly, die Liz‘ rechte Hand war, einfach nicht mehr aus dem Kopf. Schwebt sie wirklich in solcher Gefahr? Alles deutet darauf hin, denn plötzlich behauptet ihre Tante Liz, Faye leide unter Epilepsie. Epilepsie – wie Zoey Fuller und Fabiane Nuñez. Und beide sind tot. Aber steckt tatsächlich der mächtige Monday Club hinter allem? Die Menschen, die sie seit ihrer Geburt kennt? Das behauptet jedenfalls der gutaussehende Luke, dem sie sich in ihrer Verzweiflung anvertraut. Und Faye wird auf einmal klar, das sie unbedingt alles daran setzen muss, um hinter die Machenschaften des Monday Clubs zu kommen. Das zweite Band der Trilogie "Monday Club" von Krystyna Kuhn.
(Quelle: Oetinger)


„Monday Club. Der zweite Verrat“ stammt aus der Feder der Autorin Krystyna Kuhn. Es ist der zweite Teil der „Monday Club“ – Trilogie und man sollte den ersten Band kennen, bevor man sich an diesen Teil hier wagt. Mir hat ja Teil 1 gut gefallen und so war ich gespannt auf diese Fortsetzung.

Die Charaktere sind bis auf einen soweit gut bekannt aus Band 1.
Faye erlebt ja nach wie vor ihren ganz persönlichen Alptraum. Sie weiß nicht wem sie wirklich trauen kann. Sie will aber herausfinden was es mit den Toten auf sich hat. Was mir gut gefallen hat Faye erfährt mehr über sich selber. Sie erfährt viel über ihre eigene Vergangenheit, so dass manche Dinge anders erscheinen als sie sind. Fayes Weiterentwicklung in diesem Teil ist glaubhaft, nachvollziehbar und absolut gelungen.
Luke taucht hier zum ersten Mal auf. Er scheint aber irgendwie merkwürdig und geheimnisvoll zu sein, nicht nur Faye weiß nicht wie sie ihn nehmen soll. Ich hatte auch so meine Probleme mit ihm.

Auch die anderen im Buch vorkommenden Charaktere sind ganz toll gezeichnet. Jeder hat seinen Part in der Geschichte und gehört einfach dazu.

Der Schreibstil der Autorin ist klasse. Ich war direkt gefesselt und bin regelrecht durch das Buch gerauscht, war letztlich schneller am Ende angelangt als ich wollte.
Geschildert wird das Geschehen aus Fayes Sichtweise. Hierfür hat Krystyna Kuhn erneut die Ich-Perspektive verwendet. Zwischendrin gibt es immer wieder Passagen aus der personalen Sichtweise, so dass man als Leser noch mehr über die anderen Dinge erfährt. Mir gefiel diese Mischung hier sehr gut, denn ich hatte wirklich das Gefühl mittendrin zu sein.
Die Handlung knüpft an Band 1 an. Es gibt zwar eine grobe Zusammenfassung er Ereignisse aus Band 1, doch ich empfehle einfach den Teil zu lesen um wirklich alles zu verstehen.
Es geht direkt wieder sehr spannend zu, noch spannender als in Teil 1. Im ersten Band hatte ich ein paar kleinere Probleme, diese waren hier wie weggeblasen. Immer wieder tauchen neue Geheimnisse auf, gibt es Antworten auf Fragen aber eben auf neue Fragen. Die Spannung stieg hier von Seite zu Seite, das Tempo zieht immer mehr an. Hier stimmte wirklich alles.

Das Ende, owei owei, nee das kann nicht sein! Es ist ein ganz gemeiner Cliffhanger, der den Abschlussband herbeisehnen lässt. Dieser erscheint im Oktober und ich hoffe wirklich die Zeit bis dahin wird nicht allzu lang.


Zusammenfassend kann ich sagen ist „Monday Club. Der zweite Verrat“ von Krystyna Kuhn ein mehr als gelungener zweiter Teil der Trilogie.
Bekannte Charaktere, die sich sehr gut weiterentwickelt haben, ein flüssig lesbarer Stil der Autorin und eine Handlung, die mich gefesselt und mitgerissen hat und deren Spannung enorm hoch ist, haben mich wirklich begeistert und überzeugt.
Unbedingt lesen!



Ich bedanke mich beim Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar!


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