Dienstag, 21. Juni 2016

Gelesen: "Ain´t all Silver: Herz aus Gold" von Amelia Reyns



-          Broschiert: 250 Seiten 
-          Verlag: Romance Edition (17. Juni 2016) 
-          Sprache: Deutsch 
-          ISBN-10: 390313001X  
-          ISBN-13: 978-3903130012 




Es ist nicht immer alles Gold, was glänzt …
Eigentlich will Jordan nur beweisen, dass auch Frauen erfolgreiche Goldschürfer sein können, als sie die Mine AIN’T ALL SILVER in Alaska pachtet. Doch dann bringen ausgerechnet der schweigsame Lock und der unverschämte Caleb – beides verteufelt heiße Kerle – ihre Pläne gefährlich ins Wanken. Dass bei Gold die Freundschaft aufhört und auch die Liebe, muss Jordan bald am eigenen Leib erfahren.
Wem kann sie tatsächlich trauen – Lock oder Caleb?
(Quelle: Romance Edition)


„Ain’t all Silver: Herz aus Gold“ stammt von der Autorin Amelia Reyns. Hinter diesem Pseudonym verbirgt sich die bereits gut bekannte Autorin Helen B. Kraft. Ich wurde hier vom Klappentext angesprochen und war wirklich neugierig auf die Geschichte, die bei Romance Edition erschienen ist.

Jordan ist eine richtig toughe Protagonistin, die mich von Anfang an für sich gewinnen konnte. Sie lässt sich nicht unterkriegen, steht ihre Frau in einem harten Männergeschäft. Von ihrem Ex-Verlobten Boyd sehr enttäuscht baut sie sich in Alaska ein neues Leben auf, fernab der Zivilisation.
Lok und Caleb sind zwei von Jordans Arbeitern und beide sind sie grundverschieden. Die beiden Männer sehr gute Freunde.
Lock musste bereits früh lernen auf eigenen Beinen zu stehen und sich um seine jüngere Schwester  Nicci kümmern. Er hat einen großen Traum, eine eigene Mine.
Caleb hat Lock geholfen mit Nicci klarzukommen. Er scheint charmant und zuvorkommend, ist aber leider auch nicht frei von Fehlern.

Es gibt noch weitere Charaktere im Buch. So zum Beispiel die anderen Arbeiter der Mine „AIN’T ALL SILVER“ oder auch die Bewohner von Clarksville. Man kann sie sich alle vorstellen und vor allem die Arbeiter der Mine haben doch auch einen größeren Part im Geschehen.

Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar flüssig und lässt sich sehr leicht lesen. Ich war direkt mittendrin im Geschehen und konnte wunderbar folgen.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Jordan. Amelia Reyns hat hierfür die personale Erzählperspektive verwendet, die mir hier sehr zugesagt hat. Durch die gewisse Distanz zum Geschehen behält man einen wunderbaren Überblick.
Die Handlung selbst ist ganz anders als man es vielleicht erwartet. Nicht nur von den Charakteren, auch von der Idee und Umsetzung her. Man begibt sich hier quasi ins Niemandsland und lernt viel über das Thema Goldschürfen. Das ist mir beispielsweise so noch nicht untergekommen und wirkte erfrischend anders auf mich.
Es gibt aber auch Spannung im Geschehen, denn es läuft nicht unbedingt alles wie Jordan will. Und Liebe ist auch mehr als genug vorhanden. Diese fügt sich harmonisch ins Gesamtgeschehen ein, drängt sich nicht auf, was mir wirklich sehr gut gefiel. Ich wollte letztlich wissen wie sich Jordan wohl entscheidet, wem sie ihr Herz schenkt.

Der Weg zum Ende ist sehr spannend gehalten. Hier kann man sehr gut mitfiebern und hofft, dass es gut geht.
Das eigentliche Ende ist dann passend gewählt. Es schließt den Roman wirklich gut ab, macht ihn rund und ich als Leser war sehr zufrieden.


Insgesamt gesehen ist „Ain’t all Silver: Herz aus Gold“ von Amelia Reyns ein mehr als gelungener Roman mit toller Hintergrundidee.
Die vorstellbar gestalteten Charaktere, der leicht lesbare sehr angenehme Stil der Autorin und eine Handlung, die anders ist als man vielleicht erwartet und in der Spannung und auch Liebe vorhanden ist, haben mich hier wunderbar unterhalten und wirklich begeistert.
Sehr zu empfehlen!



Mein Dank geht an den Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar!


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