Montag, 13. Juni 2016

Gelesen: "Blutring" von Gerd Ruebenstrunk



-          Broschiert: 304 Seiten 
-          Verlag: Planet! (15. Februar 2016) 
-          Sprache: Deutsch 
-          ISBN-10: 3522504895 
-          ISBN-13: 978-3522504898  
-          Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre 




Ein alter Mann, der ein dunkles Geheimnis mit in den Tod nimmt. Ein Junge, der in einem vergilbten Buch erste Hinweise auf eine Verschwörung findet. Und ein Mädchen, das wissen will, was tatsächlich hinter den alten Familiengeschichten steckt. Die Suche nach dem legendären Blutring des Tamerlan in den dunkelsten Gassen Barcelonas beginnt – eine Suche auf Leben und Tod.
(Quelle: Planet!)


„Blutring“, so heißt der neue Jugendroman von Gerd Ruebenstrunk. Mir war der Autor vor diesem Roman bereits gut bekannt und so wollte ich natürlich wissen was er sich hier ausgedacht hat. Neugierig wie ich bin begann ich also zu lesen.

Daniel ist ein Protagonist, der mich für sich gewinnen konnte. Er ist 13 Jahre alt und musste mit seinen Eltern nach Barcelona umziehen, da sein Vater dort einen neuen Job bekommen hat. Zunächst war Daniel nicht unbedingt begeistert davon, doch man merkt wie er im Verlauf doch ankommt. Dabei muss Daniel aber allerhand Rätsel lösen.  Mir gefiel Daniel gut, Gerd Ruebenstrunk hat ihn vorstellbar beschrieben.
Jakob lernt Daniel in der Schule kennen. Die beiden freunden sich an. Jakob ist eher ein Außenseite, ein Streber, der in der Schule eher gemieden wird. Auch er gefiel mir gut, ich konnte ihn mir gut vorstellen und die Handlungen nachvollziehen.

Die Nebencharaktere, wie beispielsweise Lola, eine Roma, oder ihr Cousin Antonio, sind ebenso gut gezeichnet. Sie passen gut ins Gesamtgeschehen und gemeinsam geben die Kinder eine wirklich gute Truppe ab.

Der Schreibstil des Autors ist angenehm lesbar. Gerd Ruebenstrunk bringt alles verständlich, leicht und ja, auch jugendlich rüber.
Die Handlung an sich ist spannend. Zu Beginn wirkte es auf mich zwar etwas komisch, ich kann gar nicht genau beschrieben warum, aber je weiter ich im Geschehen vorankam desto mehr baute sich eine Spannungskurve auf, die bis zum Ende erhalten blieb. Immer wieder hat Gerd Ruebenstrunk hier Rätsel eingebaut, die von den Kindern gelöst werden müssen.
Der Schauplatz mit Barcelona ist sehr anschaulich beschrieben. Man kann sich die Stadt sehr gut vorstellen und bekommt nicht selten selbst Lust hinzufahren.

Das Ende konnte mich leider nicht ganz überzeugen. Es blieben hier leider zu viele Fragen offen und auch mit den hier dargebotenen Lösungen war ich nicht ganz einverstanden. Die Haupträtsel wurden gelöst, der Rest bleibt dem Leser überlassen.


Insgesamt gesehen ist „Blutring“ von Gerd Ruebenstrunk ein soweit guter Jugendroman.
Die vorstellbar geschriebenen Charaktere, der angenehm lesbare verständliche Stil des Autors und eine Handlung, die Zu Beginn etwas merkwürdig auf mich wirkte, die dann aber spannend wurde, haben mich, bis auf das etwas zu offene Ende, doch sehr gut unterhalten.
Durchaus lesenswert!



Ich bedanke mich beim Verlag und "Buchbotschafter" für das bereitgestellte Exemplar!


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Du möchtest mir einen Kommentar hinterlassen?
Das ist wirklich super!
Ich freue mich immer über deine Meinung!
Vielen lieben Dank!