Samstag, 11. Juni 2016

Gelesen: "Calliope Isle. Der siebte Sommer" von Marie Menke



-          Format: Kindle Edition 
-          Dateigröße: 2558 KB 
-          Seitenzahl der Print-Ausgabe: 316 Seiten 
-          Verlag: Impress (2. Juni 2016) 
-          Sprache: Deutsch

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**Die Magie des Schreibens…**
Seit ihrem neunten Lebensjahr verbringt Allie jeden Sommer auf der traumhaft schönen Tropeninsel Calliope Isle. Zusammen mit Gleichaltrigen besucht sie dort das Arts Camp und tut, was sie am liebsten macht und am besten kann: schreiben, schreiben, schreiben. Doch ihr siebter Sommer auf der exotischen Insel beginnt diesmal unter ganz anderen Vorzeichen. Erst erhält Allie die niederschmetternde Nachricht, dass sie adoptiert wurde, und dann wird ihr auf der Überfahrt auch noch zugeflüstert, dass dieser Sommer alles in ihrem Leben verändern wird – und das ausgerechnet von dem mysteriösen neuen Jungen im Camp. Schon bald stellt sich heraus, dass alle etwas wissen, was Allie nie erzählt wurde, und dass dieses Geheimnis nicht wenig mit ihrem außergewöhnlichen Schreibtalent zu tun hat…
(Quelle: Impress)


Marie Menkes Roman „Calliope Isle. Der siebte Sommer“ ist ein Roman der anders ist als ich es erwartet hatte. Wobei so genau weiß ich gar nicht mit was ich gerechnet habe. Neugierig habe ich mich also ans Lesen gemacht und war sehr gespannt darauf wohin die Reise gehen würde.

Allie ist ein junges Mädchen, von dem ich zunächst nicht wirklich wusste wie ich sie einschätzen sollte. Als Leser lernt man sie zunächst als 9-jähriges Kind kennen. Dann folgen weitere Sommer und letztlich ist man, gemeinsam mit Allie, im siebten Sommer angekommen. Hier ist Allie 16 Jahre alt und jetzt wurde mich Allie greifbarer. Ich konnte mich in sie hineinversetzen, sie verstehen. Ihr Sommer ist geprägt von 3 Monaten auf Calliope Isle. Zu Beginn ist nicht ganz klar wer Allie wirklich ist und was sie kann. Nach und nach aber erfährt man von Allies Gabe, davon wie sie die Gedanken anderer Menschen beeinflussen kann. Eine interessante Idee, die mir auf Anhieb gut gefiel. Überhaupt wurde mich Allie von Seite zu Seite sympathischer.
Matt ist jemand der auf Calliope Isle aufgewachsen ist. Bei ihm wusste ich erst überhaupt nicht wer er ist. Er wirkte kühl und unnahbar. Doch auch das änderte sich im Verlauf der Handlung, Matt wurde zugänglicher, man muss halt immer zweimal hinschauen um jemanden einschätzen zu können.

Auch die weiteren Charaktere sind Marie Menke sehr gut gelungen. In Erinnerung geblieben sind mir beispielsweise Sheyla und Liv, Allies beste Freundinnen. Die drei Mädchen zusammen sind ein klasse Team, Sheyla und Liv stehen Allie bei wo sie können. Und das obwohl sich die Mädchen nur auf der Insel sehen.

Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar flüssig. Ich war direkt von Anfang an im Geschehen drin, konnte mich dem Bann der Geschichte nicht entziehen, wurde mitgerissen.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Allie. Marie Menke hat hierfür die Ich-Perspektive verwendet. So ist man Allie als Leser noch viel näher und lernt sie besserkennen, sie einzuschätzen.
Die Handlung hat mich überrascht, im positiven Sinne. Ich wurde von Anfang an gepackt, wusste erst nicht wohin die Reise geht. Die Spannungskurve steigt stetig an, man will als Leser wissen was Allie alles herausfindet, was weiter passiert. Marie Menke hat hier eine Mischung aus Fantasy, Mythologie und auch etwas Science-Fiction geschaffen. Es passt alles gut zusammen. Zwischendrin gibt es immer wieder Einblicke in die Schreibtätigkeit von Allie, man lernt ihre Werke kennen.
Der gewählte Schauplatz ist richtig klasse. Die Pazifikinsel Calliope Ilse weckt Fernweh.

Das Ende kommt plötzlich, unerwartet. Ich finde das kann man so nicht stehen lassen, ich brauche eine Fortsetzung, unbedingt und ganz schnell.


Zusammenfassend gesagt ist „Calliope Isle. Der siebte Sommer“ von Marie Menke ein erstklassiger Roman, der mich mitgerissen hat.
Die vorstellbar beschriebenen Charaktere, der flüssig lesbare leichte Stil der Autorin und eine Handlung, die eine gelungene Mischung aus Fantasy, Mythologie und Science-Fiction darstellt und in der die Spannungskurve sehr hoch gehalten wird, haben mich auf ganzer Linie überzeugt und machen Lust auf mehr.
Ganz klare Leseempfehlung!




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