Freitag, 24. Juni 2016

Gelesen: "Deep Blue Eternity" von Natasha Boyd



-          Taschenbuch: 480 Seiten 
-          Verlag: Egmont LYX (4. Februar 2016) 
-          Sprache: Deutsch 
-          ISBN-10: 3802598016  
-          ISBN-13: 978-3802598012 





Als Olivia Baines zwölf Jahre alt war, wurde ihre ältere Schwester Abby von einem Unbekannten ermordet. Sechs Jahre später leidet Olivia immer noch schwer unter dem Ereignis. Der Schmerz ist so stark, dass sie nur einen Ausweg sieht: Sie flüchtet an einen Ort, wo ganz sicher niemand nach ihr suchen wird. Das verlassene Cottage ihrer Großmutter liegt auf Daufuskie Island, im Südosten der USA. Doch Olivia hat nicht damit gerechnet, dass das Cottage bereits bewohnt ist. Tom ist alles andere als begeistert, als sie auf der Insel auftaucht. Die junge Frau erinnert ihn an das dunkelste Kapitel seiner Vergangenheit, vor dem er seit sechs Jahren davonläuft … und das ihn jetzt eingeholt hat.
(Quelle: Egmont LYX)


Durch ihre „Eversea“ – Reihe war mir Natasha Boyd bereits gut bekannt. Umso gespannter war ich auf ihren Roman „Deep Blue Eternity“, der mich durch das wirklich tolle Cover bereits sehr angesprochen hat.

Olivia ist hier die Protagonistin. Sie will eigentlich nur endlich mit ihrer Vergangenheit abschließen, sie endlich bewältigen. Als sie auf Tom trifft ist sie zunächst auch eher abweisend, wenig begeistert. Zu Anfang wirkte Olivia auch wie eine richtige Zicke, irgendwie schon total ekelig. Je weiter man aber in der Handlung vorankommt desto mehr lernt man die echte Olivia kennen. Man merkt sie hat quasi eine Art Maske aufgesetzt, eine Fassade aufgebaut. Man kann als Leser mehr und mehr hinter ihre Fassade schauen und sie dann auch richtig kennenlernen. Am Ende war mir Olivia richtig ans Herz gewachsen, ich mochte sie sehr gerne.
Tom ist der männliche Gegenpart. Er ist im Cottage zu Hause und trifft so auf Olivia als diese dort ankommt. Er wirkte eher in sich gekehrt, macht immer nur sein eigenes Ding. Olivias Schwester kennt Tom bereits von früher. Auch bei Tom gilt je weiter man in der Geschichte vorankommt desto mehr lernt man ihn wirklich kennen. Am Ende war auch er mir wirklich sympathisch.

Neben den beiden Protagonisten gibt es noch weitere Charaktere in der Handlung. Diese sind Natasha Boyd auch wirklich gut und vorstellbar gelungen.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und locker leicht zu lesen. Ich war direkt von Anfang an drin und habe den Roman letztlich sogar in einem Rutsch durchgelesen.
Geschildert wird das Geschehen abwechselnd aus den Perspektiven der beiden Protagonisten Olivia und Tom. Mir gefiel dieser Wechsel hier sehr gut, man lernt die beiden so sehr gut kennen, sie zu verstehen.
Die Handlung ist toll. Natasha Boyd hat hier eine ganz wunderbare Kulisse geschaffen. Daufuskie Island ist eine kleine Insel im Südosten der USA. Ich konnte sie mir sehr gut vorstellen, sie ist echt toll beschrieben.
Das Geschehen hat mich von Beginn an gefesselt. Es gibt hier eine hohe Spannungskurve, die sich durch die unvorhersehbaren Geschehnisse noch weiter steigert. Auch das integrierte Thema ist hierfür verantwortlich. Es ist nicht gerade einfach aber Natasha Boyd hat es geschafft es nicht ganz so bedrückend wirken zu lassen.

Das Ende ist mehr als gelungen. Es passt perfekt zur Gesamtgeschichte, macht diese wirklich rund und schließt sie toll ab. Ich habe den Roman letztlich wirklich zufriedengestellt zur Seite gelegt.


Zusammengefasst kann ich sagen ist „Deep Blue Eternity“ von Natasha Boyd ein rundum gelungener Roman vor wirklich toller Kulisse.
Die vorstellbar gestalteten Charaktere, der leicht lesbare flüssig Stil der Autorin und eine Handlung, die ein ernstes Thema beinhaltet aber auch Spannung aufkommen lässt, haben mich wunderbar unterhalten und begeistert.
Sehr empfehlenswert!



Ich danke dem Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar!


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