Dienstag, 7. Juni 2016

Gelesen: "Tagwind. Der Bewahrer der Jahreszeiten (4. Buch) (Geschichten der Jahreszeiten)" von Jennifer Wolf

Achtung:
Dies ist der vierte und letzte Teil der Reihe!
Die Rezension kann Spoiler enthalten!


-          Format: Kindle Edition 
-          Dateigröße: 1877 KB 
-          Seitenzahl der Print-Ausgabe: 244 Seiten 
-          Verlag: Impress (2. Juni 2016) 
-          Sprache: Deutsch 

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**Der letzte Band der preisgekrönten Bestsellerreihe von Jennifer Wolf!**
Yannis Tagwind zählt nicht nur zu den attraktivsten Junggesellen Hemeras, sondern ist auch mit Abstand der warmherzigste und liebenswerteste Mann, der jemals unter der Göttin Gaia gelebt hat. Mit einer bewundernswerten Fürsorglichkeit kümmert er sich neben seinen Geschwistern auch um das jüngste Götterkind der Jahreszeiten und würde sofort sein Leben für seine Familie geben. Während diese darauf hofft, dass er sich bald eine Frau sucht, gehört sein Herz jedoch jemandem, den er nicht lieben darf. Nicht nur trennen die beiden ganze Welten an gelebter Zeit, auch ist die Person dafür bekannt, niemandem jemals ihre Liebe geschenkt zu haben. Doch Yannis könnte den Lauf der gesamten Erdengeschichte ändern…
(Quelle: Impress)


„Die Jahreszeiten – Reihe“ von Jennifer Wolf hat mich von Anfang an mehr als fasziniert. So war ich natürlich auch extrem gespannt auf diesen 4. Teil „Tagwind. Der Bewahrer der Jahreszeiten“, obwohl ich auch zugegeben ein wenig Bammel davor hatte. Immerhin hat sich zum Ende von „Nachtblüte“ bereits angedeutet in welche Richtung sich die Geschichte entwickeln würde. Und ich habe mich seitdem gefragt wie Jennifer Wolf das wohl umsetzen würde. Vorweg sei direkt gesagt, ich bin hin und weg. Aber der Reihe nach …

Die Charaktere sind einfach toll. Man kennt sie bereits aus „Nachtblüte“ sehr gut und ihre Entwicklung seitdem ist mehr als gelungen.
Yannis David Tagwind, hach ich hab ich total ins Herz geschlossen. Er ist ein sehr gut aussehender junger Mann, der vorstellbar gezeichnet ist. Immer wieder habe ich mich ertappt wie ich mit Yannis mitgefiebert habe. Er sollte einfach sein Glück finden, nachdem Ilea nicht mehr da ist. Yannis ist sympathisch und charmant, man kann wirklich nicht anders als ihn zu mögen.
Sol, der ehemalige Sommer, ist ebenso gut bekannt. In Band 1 hatte er ja bereits einen Auftritt, auch in Band 2 und 3 war immer wieder die Rede von ihm, aber nur endlich dreht sich alles um ihn, wie auch er endlich ankommt, sein Glück finden will. Auch mit ihm habe ich mitgefiebert, mitgelitten, mitgelacht.

Auch die anderen Charaktere der Geschichte, egal ob nun Nanny, Caleb, Yannis‘ Familie oder auch jemand anders, sie alle gehören einfach dazu. Ohne sie wäre dieses Buch, diese Reihe nicht das was sie ist.

Der Schreibstil der Autorin ist unverwechselbar. Jennifer Wolf schreibt emotional, locker und leicht. Ich bin durch die Seiten geflogen, war viel schneller am Ende angelangt als ich es selbst wollte.
Geschildert wird das Geschehen abwechselnd aus den Sichtweisen von Yannis und Sol. Bei beiden hat Jennifer Wolf die Ich-Perspektive verwendet. Hier passt einfach alles, man ist so noch viel näher am Geschehen dran, kann sich so richtig schön hineinfühlen.
Das Geschehen selbst ist mehr als gelungen. Da es der vierte Teil der Reihe ist, sollte man die drei Vorgänger unbedingt kennen, sie in der richtigen Reihenfolge gelesen haben. Nur dann erschließt sich die Handlung komplett, versteht man die ganze Zusammenhänge wirklich. Jennifer Wolf hat hier eine Mischung geschaffen, die man nicht so oft findet. Es geht hier um Fantasy, Liebe, um das Ankommen, der Suche nach sich selbst. Ich war komplett gefangen im Geschehen und nicht nur einmal ist mein Leserherz in tausend Teile zersprungen, nur um dann wieder zusammengesetzt zu werden. Die Gefühle, die Emotionen sind hier absolut greifbar, man fühlt sich als Teil des Geschehens.

Das Ende ist einfach absolut passend. Es hat mich happy gestimmt, ich habe das Buch mit einem tiefen Seufzer zur Seite gelegt. Nun heißt es Abschied nehmen von Gaia, ihren Söhnen und Hemera. Doch zum Glück ist der Abschied nur von relativ kurzer Dauer, denn im Oktober erscheint noch ein Spin-Off, das ich auf jeden Fall wieder verschlingen werde.


Zusammengefasst gesagt ist „Tagwind. Der Bewahrer der Jahreszeiten“ von Jennifer Wolf ein Abschluss nach Maß.
Wundervoll gestaltete Charaktere, die mir während des Lesens unheimlich ans Herz gewachsen sind, ein unverwechselbarer leicht lesbarer Stil der Autorin und eine Handlung, die mich gefangen genommen hat und in der ich mitgefiebert, mitgelacht und mitgelitten habe, haben mich sprachlos zurückgelassen und einfach unheimlich begeistert.
Ganz klar zu empfehlen!




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