Donnerstag, 2. Juni 2016

Gelesen: "Wild Love: Schicksalsküsse" von Emily Lane



-          Format: Kindle Edition 
-          Dateigröße: 1144 KB 
-          Seitenzahl der Print-Ausgabe: 89 Seiten 
-          Verlag: Romance Edition (25. März 2016) 
-          Sprache: Deutsch

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Was, wenn du jemanden liebst, den du eigentlich nicht lieben darfst?
Nach einer bitteren Enttäuschung glaubt Raven nicht mehr an die große Liebe. Erst als Lennis, der unwiderstehliche Stallmeister ihres Vaters in ihr Leben tritt, fängt sich ihre Welt langsam wieder an zu drehen. Der sexy Cowboy erobert Ravens Herz im Sturm und trägt sie auf Wolke sieben. Doch der Absturz lässt nicht lange auf sich warten, denn das Schicksal hat seine Karten bereits gespielt …
(Quelle: Romance Edition)

„Wild Love: Schicksalsküsse“ stammt von der Autorin Emily Lane. Hinter diesem Pseudonym verbirgt sich die Autorin Astrid Freese, eine Autorin die mir bereits gut bekannt ist. Bisher haben mir die Romane der Autorin immer gefallen und so war ich natürlich sehr gespannt auf diese Geschichte.

Raven ist eine tolle Protagonistin. Emily Lane hat sie als starke Persönlichkeit beschrieben. Nach einer ziemlich harten Enttäuschung flieht Raven so schnell sie kann aus der Stadt. Dann aber erreicht sie die Nachricht, dass ihr Vater im Sterben liegt und so ist Raven gezwungen zurückzukehren. Diese Rückkehr aber wirbelt die Vergangenheit wieder auf. Ich mochte Raven und konnte mich sehr gut in sie hineinversetzen, mit ihr mitfühlen.
Lennis ist der Stallmeister von Ravens Vater und ein junger Mann, der immer nach seinem Vater gesucht hat. Als er ihn dann findet wird alles durcheinander gewirbelt und Lennis würde am liebsten alles rückgängig machen. Auch er ist sehr authentisch und glaubhaft beschrieben.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht und sehr angenehm zu lesen. Man wird direkt von Beginn an in den Bann der Geschichte gezogen und kommt dann leider viel zu schnell zum Ende.
Die Geschichte selbst ist anzusiedeln als Kurzroman. Es ist alles sehr tragisch, quasi ein Tabuthema, denn Geschwisterliebe ist nun mal verboten. Immer wieder hat Emily Lane Dinge eingebaut, die von der eigentlichen Geschichte ablenken. Und es gibt eine Wendung, die mich sehr überrascht hat. Ich geb zu ich hatte alles erwartet, doch das es sich dann so entwickelt, wirklich gut gemacht. Auf jeden Fall kann man sich als Leser jederzeit ins Geschehen hineindenken, mitfühlen und mitfiebern. Es geht dramatisch zu und sehr emotional.

Das Ende hat eine dicke Überraschung parat. Es passt, wackelt und hat Luft. Nur schade, dass es so ein kurzer Genuss war, ich hätte gerne noch weitergelesen.


Zusammenfassend kann ich sagen hat Emily Lane mit „Wild Love: Schicksalsküsse“ einen Kurzroman geschrieben, der mich mitgerissen hat.
Die authentisch beschriebenen Charaktere, der leicht zu lesende flüssige Stil der Autorin und eine Handlung, die emotional und spannend ist und in die man sich als Leser sehr gut einfühlen kann, haben mich hier vollends begeistert.
Uneingeschränkt zu empfehlen!



Ich danke dem Verlag für das eBook und die Leserunde gemeinsam mit der Autorin!


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