Samstag, 23. Juli 2016

Gelesen: "Das verrückte Leben der Jessie Jefferson" von Paige Toon



-          Broschiert: 304 Seiten
-          Verlag: HarperCollins (10. Juni 2016)
-          Sprache: Deutsch
-          ISBN-10: 3959670230
-          ISBN-13: 978-3959670234
-          Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
-          Originaltitel: The Accidental Life of Jessie Jefferson




An Jessies 15. Geburtstag verunglückt ihre Mutter tödlich - ohne je verraten zu haben, wer ihr leiblicher Vater ist. Außer sich vor Trauer und Wut, entlockt Jessie ihrem Stiefvater das schockierende Geheimnis: Ihr Erzeuger ist der Mega-Rockstar Johnny Jefferson, der nichts von ihrer Existenz ahnt! Klar, dass Jessie ihren berühmten Dad unbedingt treffen will, doch der Besuch im sonnigen Kalifornien, wo Johnny mit seiner Familie lebt, verläuft zunächst holprig. Dank des heißen Nachwuchsmusikers Jack findet Jessie schließlich Gefallen an der Glitzerwelt von L.A. Aber kann sie in dieser Glamourwelt wirklich bestehen?
(Quelle: HarperCollins)


Paige Toon, eine Autorin die mir bisher noch vollkommen unbekannt war. Daher war ich neugierig auf „Das verrückte Leben der Jessie Jefferson“. Es ist der erste Band der „Jessie Jefferson“ – Reihe und ich begann hier neugierig mit Lesen.

Jessie ist ein Teenager, der gerne rebelliert. Ihre Mutter ist verstorben, Jessie hat dies bisher nicht wirklich verarbeitet, sie kämpft mit ihrer Trauer aber auch Wut mischt sich darunter. Dadurch aber hat sie nun auch echte Probleme. Als sie letztlich erfährt wer ihr leiblicher Vater ist, weiß sie zunächst nicht wohin, möchte sie ihn aber letztlich doch kennenlernen. Ich mochte Jessie gerne, sie war mir sympathisch, ist glaubhaft und authentisch gestaltet.

Auch die anderen Charaktere der Geschichte sind der Autorin wirklich gut gelungen. Ich konnte sie mir alle vorstellen und die jeweiligen Handlungen nachvollziehen.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und lässt sich leicht und locker lesen. Die Gefühle sind alle greifbar.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Jessie. Hierfür hat Paige Toon die Ich-Perspektive verwendet, die hier wirklich passend ist. So lernt man die Protagonistin wirklich sehr gut kennen.
Die Handlung ist facettenreich und bietet vielerlei Abwechslungen. Immer wieder gibt es Überraschungen, die der Geschichte neue Impulse verleihen. Es geht emotional zu, Jessie muss viel aushalten.
Als Kulisse hat Paige Toon L.A. gewählt. Hier reist Jessie hin, hier lernt sie die Reichen und Schönen kennen mit all dem Glamour und dem Glitzer.
Ins Geschehen eingebaut ist auch eine Liebesgeschichte. Ja es ist eine Dreiecksgeschichte aber ganz ehrlich mich hat sie hier überhaupt nicht gestört. Sie fügt sich ins sehr gut ins Geschehen ein.

Das Ende hat mir sehr gut gefallen. Es passt, wackelt und hat Luft, wenn ich das so sagen darf. Die Handlung ist an sich abgeschlossen. Und dennoch wird es weitergehen und ich bin schon unheimlich auf die Fortsetzung gespannt.


Abschließend kann ich sagen ist „Das verrückte Leben der Jessie Jefferson“ von Paige Toon ein wunderbarer Auftakt der Reihe.
Vorstellbar und authentisch geschriebene Charaktere, ein flüssig lesbarer Stil der Autorin und eine Handlung, die facetten- und sehr abwechslungsweich gehalten ist und in der man als Leser auch eine Liebesgeschichte findet, haben mir viel Lesefreude bereitet und mich überzeugt.
Sehr empfehlenswert!



Mein Dank geht an den Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar!


 

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