Mittwoch, 6. Juli 2016

Gelesen: "Fünf am Meer" von Emma Sternberg



-          Taschenbuch: 464 Seiten 
-          Verlag: Heyne Verlag (9. Mai 2016) 
-          Sprache: Deutsch 
-          ISBN-10: 3453421639 
-          ISBN-13: 978-3453421639 

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Live. Love. Beach.
Es zieht Linn den Boden unter den Füßen weg, als sie ihren Verlobten in flagranti erwischt. Aber dann erfährt sie, dass sie geerbt hat – und findet sich in einem Haus in den Hamptons wieder, direkt am Meer. Die Bewohner, fünf lebenslustige Senioren, wachsen Linn bald ans Herz, genauso wie die gemeinsamen Granatapfel-Manhattans und die Storys über ihre glamouröse Tante Dorothy. Doch dann taucht dieser attraktive Journalist auf, der noch ein bisschen mehr zu wissen scheint...
(Quelle: Heyne Verlag)


Der Roman „Fünf am Meer“ stammt aus der Feder der Autorin Emma Sternberg. Für mich war dies der erste Roman der Autorin. Der sommerliche Titel und das Cover haben mich hier neugierig gemacht und so begann ich zu lesen.

Die Charaktere des Romans sind wirklich gut gelungen.
Linn ist eine von ihnen. Sie erwischt ihren Verlobten in flagranti aber sie bleibt relativ ruhig. Sie schmeißt ihn aus der Wohnung und das Thema ist für sie durch. Als sie erfährt das sie geerbt hat ist sie zunächst überrascht, bricht dann aber schnell in die USA auf. Ich mochte Linn sehr gerne, sie ist liebenswert, sympathisch und hat das Herz genau an der richtigen Stelle.
Patty ist eine Oma wie man sie sich wünscht. Sie glaubt noch immer daran, dass es irgendwo auf der Welt wirkliche Liebe gibt. Auch sie ist wirklich absolut liebenswert und sympathisch gestaltet.

Die Nebencharaktere sind der Autorin auch wirklich gut gelungen. Ich konnte sie mir gut vorstellen und deren Handlungen nachvollziehen.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht und wirklich locker lesbar. Ich bin richtig flüssig durch die Seiten des Buches gekommen und vor allem die Kulisse konnte ich mir sehr gut vorstellen. Besonders das Haus in den Hamptons ist Emma Sternberg sehr gut gelungen.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Linn. Emma Sternberg hat hierfür die Ich-Perspektive verwendet. Ich empfand diese hier als passend, da ich Linn so noch besser kennenlernen konnte.
Die Handlung ist sehr schön. Es geht um Liebe und um das Leben aber auch das Thema Verluste spielt eine große Rolle. Das Geschehen ist emotional und berührend, man kann sich als Leser sehr gut hineinfühlen und mitfühlen.
Wer hier aber eine spannende und actionreiche Geschichte erwartet, der liegt hier falsch. Es ist hier eher eine ruhige Handlung, die den Leser aber trotzdem fesseln kann. Zwar lässt sich ab einem Punkt in etwa erahnen wohin es gehen wird, das tut dem Lesegenuss aber keinen Abbruch.
Hinzu kommt hier eine wirklich malerische Kulisse. Es ist alles sehr anschaulich beschrieben, so dass man es sich wunderbar vorstellen kann.

Das Ende empfand ich als Leser als passend gewählt. Es schließt den Roman wirklich gut ab, macht ihn letztlich rund. Und so kann man das Buch dann auch zufrieden zur Seite legen.


Insgesamt kann ich sagen ist „Fünf am Meer“ von Emma Sternberg ein richtig guter Roman vor einer sehr schön beschriebenen Kulisse.
Die sympathisch gestalteten Charaktere, der lockere flüssig lesbare Stil der Autorin und eine Handlung, die eher ruhig ist, mich aber dennoch emotional erreichen und berühren konnte, haben mich wunderbar unterhalten und überzeugt.
Wirklich empfehlenswert!



Ich danke dem Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar!


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