Donnerstag, 14. Juli 2016

Gelesen: "Lady Midnight: Die Dunklen Mächte 1" von Cassandra Clare



-          Gebundene Ausgabe: 832 Seiten 
-          Verlag: Goldmann Verlag (17. Mai 2016) 
-          Sprache: Deutsch 
-          ISBN-10: 3442314224 
-          ISBN-13: 978-3442314225 
-          Originaltitel: Lady Midnight (The Dark Artifices 1) 

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Niemals wird sie den Tag vergessen, an dem ihre Eltern starben. Die 17-jährige Emma Carstairs war noch ein Kind, als sie damals ermordet wurden, und es herrschte Krieg. Die Wesen der Unterwelt kämpften bis aufs Blut gegeneinander, und die Schattenjäger, die Erzfeinde der Dämonen, wurden fast völlig ausgelöscht. Aber Emma glaubt bis heute nicht, dass ihre Eltern Opfer dieses dunklen Krieges wurden, sondern dass sie aus einem anderen rätselhaften Grund sterben mussten. Inzwischen sind fünf Jahre vergangen, und Emma hat Zuflucht im Institut der Schattenjäger in Los Angeles gefunden. Eine mysteriöse Mordserie sorgt für große Unruhe in der Unterwelt. Immer wieder werden Leichen gefunden, übersät mit alten Schriftzeichen, ähnliche Zeichen wie sie auch auf den Körpern von Emmas Eltern entdeckt worden waren. Emma muss dieser Spur nachgehen, selbst wenn sie dafür ihren engsten Vertrauten und Seelenverwandten Julian Blackthorn in große Gefahr bringt …
(Quelle: Goldmann Verlag)


Cassandra Clare war mir bereits sehr gut bekannt. Ihre „Chroniken der Unterwelt“ habe ich sehr gerne gelesen und somit war ich nun neugierig auf „Lady Midnight: Die Dunkeln Mächte 1“ aus ihrer Feder. Angesprochen vom wirklich vielversprechend klingenden Klappentext begann ich zu lesen.

Die Charaktere der Geschichte haben mir sehr gut gefallen.
Emma und Julian stehen hier im Mittelpunkt. Beide sind Schattenjäger und ziemlich sympathisch. Emma und Julian sind sogenannte Parabatai, zwischen ihnen stimmt es einfach. Sie geben ein wirklich tolles Paar ab. Emma ist ziemlich mutig und weiß was sie will. Ihre Eltern hat Emma einst verloren.
Auch Julian hat bereits seine Eltern verloren. Seit jungen Jahren hat er so quasi die Vaterrolle für seine Geschwister übernommen, für sie würde er wirklich alles tun. Innerlich durchleidet Julian viele Konflikte, denn einerseits hat er Verantwortung für seine Geschwister, andererseits kommen da auch noch Gefühle für Emma ins Spiel. Das alles muss er irgendwie unter einen Hut bringen.

Alle weiteren Charaktere, wie Julians Geschwister, oder auch Christina Rosales, die Austausch-Schattenjägerin, sind alle wirklich gut gestaltet. Ich konnte sie mir gut vorstellen und vor allem auch ihre Handlungen nachvollziehen.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und sehr angenehm zu lesen. Ich bin ziemlich flott durch die Seiten gekommen, was bei über 800 nicht gerade einfach ist.
Die Handlung ist toll. Es war wirklich schön erneut in die Welt der Schattenjäger zurückzukehren. Allerdings, irgendwie kam es mir hier einige Male so vor als ob man auf der Stelle treten würde. Hinzu kommen Casandra Clares sehr detaillierte Beschreibungen die das Vorankommen doch zum Teil arg einbremsen. Es war mir doch des Öfteren zu viel des Guten, weniger wäre hier mehr gewesen.
Nichts desto trotz baut sich hier Spannung auf. Diese hat mich immer wieder zum Weiterlesen getrieben und ich geb zu ich bin letztlich froh darüber.

Das Ende ist ein gewaltiger Showdown. Das letzte Drittel des gesamten Romans arbeitet darauf hin und die Wendung, die hier folgt, kann unvorhersehbar. Es geht actionreich zu und man schließt als Leser den Roman letztlich zufrieden ab. Auch weil es ganz am Ende noch eine kleiner aber feiner Geschichte zu Clary und Jace gibt.


Zusammengefasst kann ich sagen ist „Lady Midnight: Die Dunklen Mächte 1“ von Cassandra Clare ein doch sehr guter Auftakt der neuen Reihe rund um die Schattenjägerwelt.
Gut gestaltete Charaktere, ein flüssig lesbare detaillierter Stil der Autorin und eine Handlung, die zwar spannend gehalten ist aber leider auch mal Längen aufweist, haben mir spannende Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!



Ich bedanke mich beim Verlag für das Rezensionsexemplar!


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