Mittwoch, 27. Juli 2016

Gelesen: "Tief wie das Meer (Die Orange-County-Reihe 1)" von Josie Charles


-          Format: Kindle Edition
-          Dateigröße: 609 KB
-          Seitenzahl der Printausgabe: 374 Seiten
-          Sprache: Deutsch

Das Buch kaufen – Kindle 
Das Buch kaufen – Taschenbuch 



Teil 1 der Orange-County-Reihe
Nach einem Jahr Fernbeziehung zieht die junge Emily zu ihrem erfolgreichen Freund Austin nach San Clemente, Kalifornien. Dort scheint Austin das gemeinsame Leben schon perfekt durchgeplant zu haben, am liebsten möchte er möglichst schnell mit Emily eine Familie gründen. Aus Liebe beschließt sie, sich erst einmal auf seine Vorstellung vom Glück einzulassen. Doch dann lernt sie den erfolgreichen Surfer Jesse kennen: Wild, selbstbewusst und unheimlich gutaussehend verdreht er ihr auf der Stelle den Kopf, auch wenn er sich schnell als ein ziemlicher Mistkerl entpuppt. Dennoch ist Emily rettungslos in seinen Bann geraten und steht nun vor der Entscheidung ihres Lebens: Bleibt sie am sicheren Ufer oder lässt sie sich von den Wellen mit in ein neues Leben reißen …?
(Quelle: amazon)


Josie Charles kannte ich bereits von einem anderen Roman. Als sich mir hier nun die Möglichkeit bot „Tief wie das Meer“ zu lesen habe ich gerne ja gesagt. Der Roman ist der Auftaktband der „Orange-County-Reihe“ und bereits das Cover gefällt mir verdammt gut.

Emily ist hier die Protagonistin. Zu Anfang wirkte sie vielleicht ein wenig naiv auf mich, immerhin zieht sie quasi einfach so nach Kalifornien zu ihrem Freund Austin. Dieses Empfinden gibt sich aber im Verlauf, Emily entwickelte sich merklich. Sie wurde mich immer sympathischer, wurde stärker und vor allem selbstbewusster, nimmt ihr Leben endlich in die Hand. Auf das Hausmütterchendasein hat Emily so gar keine Lust. Nicht selten redet Emily schneller als sie denkt und tappt dabei auch gerne mal in Fettnäpfchen. Doch gerade diese Ecken und Kanten machen sie authentisch und sehr glaubhaft.
Austin, von Emily liebevoll Oz oder Ozzie genannt, mochte ich nicht ganz so gerne. Er wirkte auf mich ziemlich arrogant und eine Frau hat in seinen Augen nur zu Hause zu sein und sich um die Kinder zu kümmern. Immer wieder hält er Emily vor er sei der Hauptverdiener. Leider lernt Austin im Verlauf der Handlung nicht wirklich hinzu, ja er begeht sogar noch einen folgenschweren Fehler, den ich aber irgendwie vorhergesehen habe.
Jesse Caine, hach ja er ist der sexy Surfer, der im Haus neben Emily und Austin wohnt. Zu Anfang wirkte er arrogant und selbstverliebt, doch ich habe meine Meinung zu ihm im Verlauf der Handlung grundlegend geändert. Jesse wurde mir mit jeder Seite immer sympathischer. Besonders beeindruckend fand ich Spark, Jesses Schwein. Er kümmert sich so rührend um den kleinen Kerl, das hat mein Herz ja regelrecht zum Schmelzen gebracht.

Die Nebenfiguren wie Dave, Lauren oder Tyrone sind ebenso sehr gut gestaltet. Ich konnte sie mir alle vorstellen und ihre Handlungen nachvollziehen.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und wirklich leicht und locker zu lesen. Ich konnte mich komplett fallen lassen, war eingetaucht im Geschehen und habe den Roman innerhalb kürzester Zeit gelesen.
Geschildert wird das Geschehen aus der Sichtweise von Emily. Josie Charles hat hier die Ich-Perspektive verwendet. Mir gefiel diese Sichtweise sehr gut, bekommt man doch als Leser s einen guten Einblick in Emilys Gedanken und Gefühle.
Die Handlung hat mich umgehauen. Es ist eine richtig schöne Liebesgeschichte, doch so einfach wie es klingt macht es Josie Charles ihren Protagonisten nicht. Es gibt Hindernisse, die überwunden werden müssen. Immer wieder sind Wendungen im Geschehen vorhanden, die eine neue Richtung einleiten.
Die Umgebung der Handlung ist wunderbar beschrieben. Ich habe regelrecht das Salz des Meeres auf der Haut gespürt und die Surfer konnte ich vor meinen Augen sehen. Man bekommt hier regelrecht Fernweh, wünscht sich selbst an den Ort des Geschehens. Und so ganz nebenbei lernt man auch noch einige Dinge rund um das Surfen. Josie Charles hat hier sehr gut recherchiert, es wirkt alles verständlich und glaubhaft.

Das Ende ist soweit abgeschlossen. In meinen Augen deutet es sich im Verlauf der Handlung bereits an, doch wie es dann eintrifft, mir hats wirklich wunderbar gefallen. Und der Epilog macht den Roman das am Ende mehr als rund.


Abschließend kann ich sagen ist „Tief wie das Meer“ von Josie Charles ein erstklassiger Auftakt der „Orange-County – Reihe“.
Vorstellbar beschriebene Charaktere, deren Handlungen gut nachzuvollziehen sind, ein flüssig lesbarer Stil der Autorin und eine Handlung, die eine sehr schöne Liebesgeschichte vor wirklich toller Kulisse enthält, haben mir viel Lesefreude bereitet und mich begeistert.
Wirklich empfehlenswert!



Ich bedanke mich bei der Autorin für ihr eBook!


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Du möchtest mir einen Kommentar hinterlassen?
Das ist wirklich super!
Ich freue mich immer über deine Meinung!
Vielen lieben Dank!