Samstag, 9. Juli 2016

Gelesen: "Was auch immer geschieht" von Bianca Iosivoni



-          Format: Kindle Edition 
-          Dateigröße: 1682 KB 
-          Seitenzahl der Print-Ausgabe: 332 Seiten 
-          Verlag: Egmont LYX.digital (1. Juli 2016)  
-          Sprache: Deutsch

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Sieben Jahre ist es her, seit Callie und Keith sich zuletzt gegenüberstanden. Damals, kurz nach Callies dreizehntem Geburtstag, war ihr Vater bei einem Autounfall ums Leben gekommen - einem Unfall, an dem Keith die Schuld trug. Callie konnte ihrem Stiefbruder nie verzeihen. Noch heute leidet sie unter den Erinnerungen an das schreckliche Ereignis. Doch als sie für den Highschoolabschluss ihrer kleinen Schwester in das Haus ihrer Stiefmutter zurückkehrt, begegnet sie Keith zum ersten Mal nach all den Jahren wieder. Sofort flammen ihre Wut und ihr Hass auf ihn wieder auf. Aber auch die gefährlichen Gefühle, die Keith schon damals in ihr ausgelöst hat ...
(Quelle: Egmont LYX)


Bianca Iosivoni ist eine Autorin, die mir bereits gut bekannt war. Bisher haben mir ihre Romane immer gut gefallen. Also war ich natürlich neugierig was mich in „Was auch immer geschieht“ wohl alles erwarten würde. Und eines kann ich vorab schon sagen, ich wurde erneut geflasht.

Callie mochte ich direkt von Anfang an sehr gerne. Sie ist liebenswert und sehr sympathisch, eine junge Frau wie man sie gerne kennen möchte, mit deren herzerwärmenden Art man sich als Leser wirklich gut identifizieren kann. Doch Callie hat auch so ihre Probleme, vor allem mit Keith. Immer wenn sie ihn sieht weiß sie nicht so recht wohin mit sich. Immer dann verschlägt es ihr schon fast die Sprache.
Keith ist ein junger Mann der zu Anfang bei mir den Eindruck erweckte er wäre ein richtige Bad Boy. Doch ich habe mich in ihm getäuscht. Keith ist jemand der absolut liebevoll und sympathisch, ich habe ihn ins Herz geschlossen (und da lasse ich ihn auch nicht mehr raus). Seine Vergangenheit macht es ihm nicht unbedingt leicht, doch Keith versucht damit klarzukommen.
Zwischen Callie und Keith knistert es, das merkt man als Leser. Der Kontrast, den sie zueinander bilden passt gut und der Geschichte die nötige Würze.

Auch die anderen im Roman vorkommenden Charaktere haben mir gut gefallen. Vor allem Callies Schwester Holly hatte es mir angetan. Sie mochte ich einfach total gerne, ihre Art treibt einen zwar manchmal auf die Palme, aber sie weiß es immer wieder gut zumachen.

Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar leicht und locker lesbar. Ich bin, wie immer bei Romanen von Bianca Iosivoni, flüssig durch die Seiten gekommen und war schneller mit dem Lesen fertig als ich es selbst gerne wollte.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Callie. Sie erzählt die Geschichte in der Ich-Perspektive, die hier in meinen Augen wirklich mehr als passend gewählt ist.
Die Handlung selbst ist toll. Ich war komplett im Geschehen drin, konnte mich fallen lassen und erst am Ende hatte mich die Realität wieder. Es ist ein New Adult Roman, der sich wunderbar entwickelt. Die Charaktere tasten sich aneinander heran, es geht auf und ab im Geschehen, was Spannung erzeugt. Ich wollte immer wissen was weiter passiert, ob Callie und Keith zueinander finden. Dieses Langsame passt hier wirklich gut und vor allem macht es die geschilderten Gefühle authentisch und glaubhaft.

Das Ende ist genau nach meinem Geschmack. Ich empfand es als sehr passend gewählt, es schließt den Roman wunderbar ab und hat mich sehr zufrieden zurückgelassen.


Abschließend kann ich sagen ist „Was auch immer geschieht“ von Bianca Iosivoni ein verdammt guter New Adult Roman, der mich von Anfang an gefangen nehmen konnte.
Die glaubhaft gestalteten Charaktere, ein wunderbar flüssig zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die mich alles vergessen ließ und deren Ende einfach passend ist, haben mich wunderbar unterhalten und geflasht.
Unbedingt lesen!




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