Sonntag, 14. August 2016

Gelesen: "Darkmere Summer" von Helen Maslin



-          Gebundene Ausgabe: 400 Seiten
-          Verlag: Chicken House (26. Februar 2016)
-          Sprache: Deutsch
-          ISBN-10: 3551520828
-          ISBN-13: 978-3551520821
-          Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren




Der Plan war: Sommer, Sonne – und Leo. Schließlich hat Kate seine Einladung auf das alte Schloss nur angenommen, damit sie Zeit mit ihm verbringen kann. Doch seit sie und Leos Freunde in Darkmere sind, ist die Stimmung seltsam. Trotz der idyllischen Umgebung kommen die dunkelsten Seiten in ihnen zum Vorschein. Ist das Schloss wirklich verflucht? Kate fängt an zu recherchieren und stößt dabei auf das Tagebuch von Elinor. Ein Mädchen, das 1825 voller Hoffnung nach Darkmere kam. Und dort die Hölle auf Erden erlebte...
(Quelle: Chicken House)


Der Jugendroman „Darkmere Summer“ stammt von der Autorin Helen Maslin. Ich wurde hier vom sehr ansprechend klingenden Klappentext angesprochen und umso gespannter war ich auf die Geschichte, die mich zwischen den Buchdeckeln wohl erwarten würde.

Die Charaktere sind hier alle wirklich noch recht jung gehalten.
Allen voran ist hier Kate. Sie ist wirklich sympathisch gestaltet, man kann sich als Leser sehr gut in sie hineinversetzen. Sie ist eigentlich auch die Einzige der Charaktere, die mir wirklich gefallen hat, zu der ich eine Bindung aufgebaut habe.
Leo gefiel mir überhaupt nicht, er war mir direkt von Anfang an sehr unsympathisch. Was Kate an ihm findet, ich habe es während der gesamten Geschichte nicht wirklich verstanden.
Jackson blieb leider ziemlich blass. Man erfährt nicht so viel über ihn aber das was verraten wird machte Jackson doch durchaus sympathisch.

Es gibt neben diesen dreien noch weitere Charaktere, wie beispielsweise Elinor. Sie sind ganz gut gestaltet und haben mir dementsprechend auch ganz gut gefallen.

Der Schreibstil der Autorin ist jugendlich leicht und flüssig lesbar. Man merkt Helen Maslin hat sich dem Alter ihrer Charaktere und so auch der Zielgruppe des Romans gut angepasst.
Geschildert wird das Geschehen hier zum einen aus der Sicht von Kate. Hierfür hat die Autorin die Ich-Perspektive verwendet. Kates Sichtweise schildert die Geschehnisse der Gegenwart.
Es gibt aber noch einen zweiten Erzählstrang, den aus Elinors Perspektive. Dieser ist zum Teil noch wesentlich interessanter als der von Kate, denn hier wird die Vergangenheit, die Anfänge des Castles geschildert. So wird die Geschichte aber auch facettenreich und komplex.
Die Handlung selbst ist schon recht spannend gehalten. Man erforscht mit Kate gemeinsam Darkmere Castle, findet mehr darüber raus. Es ist aber zum Teil auch schon gruselig, also nicht unbedingt was für schwache Nerven.
Es gibt aber auch Dinge, die mir weniger gefallen habe. So zum Beispiel der hohe Alkohol- und Drogenkonsum der Jugendlichen. Ich weiß nicht ob es unbedingt gut ist so etwas in diesem Maße in einem Jugendbuch einzubauen.

Das Ende dieser Geschichte konnte mich so wie es ist überzeugen. Es passt zur Gesamtgeschichte, alle Fragen werden beantwortet und die Handlung wird sehr gut abgeschlossen.


Abschließend kann ich sagen ist „Darkmere Summer“ von Helen Maslin ein sehr guter Jugendroman mit toller Idee.
Gut gestaltete Charaktere, ein jugendlich flüssiger Stil der Autorin sowie eine Handlung, die spannend gehalten ist, mir aber doch zu viel Drogen- und Alkoholkonsum beinhaltet, haben mich hier sehr gut unterhalten können.
Durchaus lesenswert!


Ich bedanke mich beim Verlag für das Rezensionsexemplar!


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