Dienstag, 16. August 2016

Gelesen: "Die Vertriebenen: Flucht aus Camp Eden" von Kevin Emerson



-          Format: Kindle Edition
-          Dateigröße: 1298 KB
-          Seitenzahl der Print-Ausgabe: 432 Seiten
-          Verlag: Heyne Verlag (12. Oktober 2015)
-          Sprache: Deutsch

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Die Menschheit hat nur noch eine Chance ...
Owen Parker lebt in einer Welt, die durch die Klimaerwärmung nahezu unbewohnbar geworden ist: Um den tödlichen Strahlen der Sonne zu entfliehen, haben die Menschen ihre Städte unter riesige Kuppeln verlegt. Bei einem Tauchunfall im Feriencamp entdeckt Owen außergewöhnliche Fähigkeiten an sich. Fähigkeiten, die der Menschheit das Überleben ermöglichen könnten. Gemeinsam mit seiner attraktiven Tauchlehrerin Lilly sucht er einen Weg, die Gabe zu begreifen und zu kontrollieren. Doch damit schrecken die beiden dunkle Kräfte auf, die diese Suche um jeden Preis verhindern wollen.
(Quelle: Heyne fliegt!)


„Die Vertriebenen: Flucht aus Camp Eden“ stammt vom Autor Kevin Emerson. Bisher war mir der Autor unbekannt und so war ich wirklich sehr gespannt auf diesen Auftakt der Dystopie-Trilogie.

Owen Parker ist hier einer der Protagonisten. Er lebt in Yellowstone, einer unterirdischen Stadt. Owen ist einer der wenigen Jugendliche im Camp. Mir gefiel Owen eigentlich ganz gut, auch wenn er irgendwie kaum aus sich herausgeht und daher eher unscheinbar auf mich gewirkt hat.
Lilly ist eine Juniorbetreuerin. Gleichzeitig lernt sie Owen das Tauchen. Auf Jungs, also auch auf Owen wirkt Lilly sehr anziehend, sie können sich kaum von ihr wenden.
Dann gibt es noch Leech und die anderen Jungs der Hütte, wo Owen lebt. Leech ist quasi der Anführer, was er in der Hütte sagt ist Gesetz. Ich mochte Leech nicht unbedingt, seine Art wirkte auf mich rebellisch und ziemlich aggressiv.

Die anderen Charaktere der Geschichte sind dem Autor ganz gut gelungen. Man entwickelt recht schnell Sympathien für den ein oder anderen und verfolgt ihr Leben dann meist sehr interessiert.

Der Schreibstil des Autors ist jugendlich und man kommt locker durch die Geschichte. Mit der Zeit gerät man als Leser immer tiefer ins Geschehen und kann diesem auch mühelos folgen.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Owen. Kevin Emerson hat hier die Ich-Perspektive verwendet. So taucht man als Leser tief in die Gedanken von Owen ab, kann seine Handlungen nachvollziehen und ist quasi immer zugegen.
Die Handlung ans sich ist sehr dystopisch. Unsere Welt, wie wir sie heute kennen, gibt es nicht mehr. Doch es ist nicht nur eine reine Dystopie, es gibt durchaus auch mystische Elemente mit ins Geschehen ein.
Dadurch das Owen die Geschichte dem Leser erzählt ist man immer auf seinem Kenntnisstand. Erst nach und nach fügt sich alles wie ein Puzzle zusammen. So entwickeln sich aber leider auch ein paar Längen im Verlauf der Geschichte und ich hatte schon auch etwas Mühe am Ball zu bleiben. Doch wenn erst einmal klar ist was es mit Camp Eden wirklich auf sich hat will man wissen wie es weitergeht. Die Spannung entwickelt sich hier erst nach und nach. Plötzlich gibt es auch Action und man ist einfach gefesselt.

Das Ende ist für einen ersten Band ganz okay. Klar es bleibt so einiges offen, was dann hoffentlich im zweiten Band schon geklärt wird. Ansonsten aber passt das Ende gut zur Gesamtgeschichte.


Zusammengefasst kann ich sagen ist „Die Vertriebenen: Flucht aus Camp Eden“ von Kevin Emerson ein ordentlicher Auftakt der dystopischen Trilogie.
Vorstellbar gestaltete Charaktere, ein leicht lesbarer Stil des Autors sowie eine Handlung, die ein wenig braucht um in Gang zu kommen, dann aber richtig spannend und actionreich wird, haben mich hier sehr gut zu unterhalten gewusst.
Durchaus lesenswert!



Ich danke dem Verlag für das eBook!

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