Dienstag, 2. August 2016

Gelesen: "Drei (fast) perfekte Wochen" von Christina Erbertz




-          Gebundene Ausgabe: 160 Seiten
-          Verlag: Beltz & Gelberg (11. Juli 2016)
-          Sprache: Deutsch
-          ISBN-10: 3407821735
-          ISBN-13: 978-3407821737
-          Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre



Drei Wochen Laufcamp! Darauf hat sich Nele schon lange gefreut. Alles scheint perfekt, bis es zu einem Zwischenfall im Wald kommt, der keinen kalt lässt ...
Nele findet im Laufcamp nicht nur eine neue Freundin, Rita, sondern auch ihre erste große Liebe. Während sie und Nico noch ausprobieren, wie weit sie gehen wollen, haben die anderen Jugendlichen der Gruppe eigene Pläne. Marlon spielt den großen Aufreißer und Rita versucht, Nico zu erobern. Das Spiel wird ernst als Rita im Wald von einem Unbekannten zu Boden geworfen und bedrängt wird. Wer war der Angreifer? Rita schweigt, während Nele und Nico versuchen, Klarheit in die Geschichte zu bringen.
(Quelle: Beltz & Gelberg)


Bisher habe ich noch keinen Roman der Autorin Christina Erbertz gelesen. Daher war ich wirklich gespannt auf ihren Jugendroman „Drei (fast) perfekte Wochen“, der mich von Klappentext sehr angesprochen hat.

Nele und Nico sind hier die beiden Hauptcharaktere. Man lernt besonders die beiden sehr gut kennen.
Nele ist sympathisch. Sie ist sehr zugänglich und findet im Camp recht schnell Anschluss. Anhand der Beschreibungen kann man sich richtig gut in Nele hineinversetzen.
Nico ist ihr männlicher Gegenpart. Auch er ist vorstellbar beschrieben und wurde mir im Verlauf der Handlung wirklich sympathisch.

Die Nebencharaktere sind der Autorin auch wirklich gut gelungen. Manch einer von ihnen, es sind ja insgesamt 13 Jugendliche, spielt eine doch größere Rolle, bleibt dem Leser länger im Gedächtnis zurück.

Der Schreibstil der Autorin hat mir persönlich wirklich gut gefallen. Der Roman liest sich flüssig und sehr leicht und locker. Sie hat es geschafft mich von Anfang an für die Geschichte zu gewinnen. Durch die Beschreibungen ist das Geschehen vorstellbar.
Geschildert wird das Geschehen abwechselnd aus den Perspektiven von Nele und Nico. Durch den Wechsel erhält man einen noch besseren Einblick ins Geschehen und kann so mühelos folgen. Mir gefiel er hier wirklich gut.
Die Handlung selbst ist spannend und ich war von Anfang an drin. Je weiter man kommt desto mehr baut sich die Handlung auf, desto interessanter und fesselnder wurde es. Es gibt Wendungen, besonders nach dem im Klappentext genannten Vorfall, die neue Dinge ins Geschehen einbringen.

Das Ende ist gelungen. Mich hat es sehr überrascht, da ich den Ausgang so nicht erwartet hatte. Der Schluss passt und macht den Roman letztlich wirklich rund.


Alles in Allem ist „Drei (fast) perfekte Wochen“ von Christina Erbertz ein auf ganzer Linie überzeugender Jugendroman.
Sympathisch gehaltene Charaktere, ein leicht und locker lesbarer Stil der Autorin sowie eine Handlung, die spannend ist und immer wieder Wendungen parat hält, die man so nicht erwartet, haben mich gefesselt und letztlich begeistert.
Sehr empfehlenswert!



Ich danke Blogg dein Buch und Beltz & Gelberg für das bereitgestellte Rezensionsexemplar!


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Du möchtest mir einen Kommentar hinterlassen?
Das ist wirklich super!
Ich freue mich immer über deine Meinung!
Vielen lieben Dank!