Dienstag, 9. August 2016

Gelesen: "Erdbeerpunsch - St. Elwine 4" von Britta Orlowski



-          Format: Kindle Edition
-          Dateigröße: 3094 KB
-          Seitenzahl der Print-Ausgabe: 488 Seiten
-          Verlag: Bookshouse (8. Juli 2016)
-          Sprache: Deutsch

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Eine Stippvisite in St. Elwine … Es gibt einen triftigen Grund, der Tally in ihr Immer-mal-wieder-Zuhause nach St. Elwine führt. Nichts ist in dem beschaulichen Küstenort wie erwartet und ihr läuft ein ungehobelter Fremder über den Weg. Sofort findet Tally ihn verdächtig, denn sie arbeitet für Maureenas, eine Organisation, die Frauen auf der Flucht vor ihren gewalttätigen Ehemännern hilft. Ihre Recherche ergibt: Es handelt sich um den Tänzer Louis Bowlder. Diese Neuigkeit erklärt, warum Bowlder elegant über den Boden zu schweben scheint. Er trägt einen Dreitagebart, der mit einem vierten Tag zu liebäugeln scheint und sein dunkles Haar zu einem Männer-Dutt geschlungen. Unter anderen Umständen hätte sie zugegeben, dass er eine Augenweide ist. Leider ist er ebenso gut aussehend wie arrogant. Bei all der Aufregung kommt ihr ein Glas Erdbeerpunsch gerade recht. Mit einem Gastauftritt von Trish Prescott aus der beliebten Lake Anna-Reihe von Joanne St. Lucas.
(Quelle: Bookshouse)


Britta Orlowski ist eine Autorin, die mir bereits mehr als gut bekannt war. Umso neugieriger war ich auf „Erdbeerpunsch“, den lang ersehnten 4. Teil der „St. Elwine“ – Reihe. Meine Erwartungen waren wirklich hoch und so begann ich zu lesen.

Dieses Mal steht Tally im Vordergrund der Geschichte. Sie ist sozial engagiert, arbeitet für „Maureenas!“, wo Frauen in Not Hilfe finden. Es ist mal wieder soweit, sie muss für eine Klientin ran, der sie eine neue Identität verpasst und die nun nach St. Elwine kommt. Ich fand Tally so toll beschrieben, sie wirkte auf mich unheimlich sympathisch, hat das Herz genau am rechten Fleck. Solche Frauen braucht das Land. Tally selbst ist in St. Elwine sofort wieder heimisch und sie wird auch direkt wieder herzlich aufgenommen.

Was mir persönlich unheimlich gut gefallen hat man begegnet als geübter St. Elwine Leser auch bereits bekannten und überaus beliebten Charakteren der anderen Bände wieder. Für mich war es wie ein Heimkommen, St. Elwine ist einfach ein Städtchen, man muss es besuchen um es zu verstehen was mich so fasziniert hat.

Der Schreibstil der Autorin ist gewohnt leicht und locker. Ich bin mal wieder durch die Seiten geflogen, es hätten so gerne noch viele Seiten mehr sein dürfen.
Geschildert wird das Geschehen aus verschiedenen Perspektiven. So ist man als Leser immer und überall zur Stelle, den Überblick aber verliert man niemals.
Die Handlung, hach ja es war einfach wieder toll. Die Bewohner von St. Elwine sind einfach unverbesserlich. Man bekommt hier wirklich Lust selbst dort zu wohnen, sich ein Leben aufzubauen. Die Geschichte wirkte auf mich sehr authentisch und glaubhaft.
Bemerkenswert fand ich, dass Britta Orlowski das Thema Selfpublisher eingebaut hat. Sie zeigt auf wie der Buchhandel doch darunter leidet. Doch nicht nur dieses Thema spielt eine Rolle, es dreht sich auch um die Krankheit Alzheimer und auch das Quilten ist wieder mit dabei. Hier merkt man immer wieder wie sehr Britta Orlowski dies liebt.

Das Ende kam viel zu schnell. Ich war gerade erst in St. Elwine angekommen, da musste ich es schon wieder verlassen. Der Schluss ist passend gehalten, er macht den Roman so richtig schön rund und hat mich mehr als zufrieden zurückgelassen. Hoffentlich darf ich irgendwann nochmals zurück nach St. Elwine reisen.


Zusammengefasst gesagt ist „Erdbeerpunsch“ von Britta Orlowski ein ganz wunderbarer 4. Teil der „St. Elwine“ – Reihe, der mich wieder gefangen genommen hat.
Authentisch gestaltete Charaktere, ein wunderbar locker leicht lesbarer Stil der Autorin, der einen alle andere vergessen lässt und eine Handlung, die einfach toll ist und so vielerlei alltägliche Themen anspricht, haben meine Erwartungen mehr als mich erfüllt und mich schlichtweg begeistert.
Lesen, lesen, lesen!!




1 Kommentar:

  1. Huhu liebe Manja,

    Ich kann dir nur völlig zustimmen! S. Elwine zu lesen ist tatsächlich wie zu Hause ankommen. Ich liebe die Bücher von Britta Orlowski. Alle. Ausnahmslos.

    Liebe Grüße vom Lesemonsterchen Dani

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