Samstag, 6. August 2016

Gelesen: "For Good – Über die Liebe und das Leben" von Ava Reed



-          Format: Kindle Edition
-          Dateigröße: 320 KB
-          Seitenzahl der Print-Ausgabe: 200 Seiten
-          Verlag: Drachenmond Verlag (29. Juni 2016)
-          Sprache: Deutsch

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Was würdest Du tun, wenn Du das verlierst, was Deinem Leben einen Sinn gab? Das, was Du mehr als alles andere auf dieser Welt geliebt hast. Würdest Du aufgeben? Nach dem Tod ihrer großen Liebe Ben, beginnt Charlie in Trauer zu versinken. Immer wieder erinnert sie sich an die vergangenen Zeiten, in denen sie ihn kennen- und lieben lernte. Doch der Verlust droht sie zu ersticken und blind zu machen für das, was das Leben ausmacht. Charlie zieht sich völlig zurück und beginnt zu verstehen, dass nichts je wieder so sein wird wie es einmal war.
(Quelle: Drachenmond Verlag)


Ava Reed ist eine Autorin, die mir bereits gut bekannt war. Nun also hatte ich mit „For Good – Über die Liebe und das Leben“ einen weiteren Roman von vor mir und aufgrund des sehr ansprechend klingenden Klappentextes war ich ungemein neugierig auf den Inhalt der Geschichte.

Charlie ist eine junge Frau, die sehr mit einem Verlust zu kämpfen hat. Sie vermisst Ben, ihren Liebsten so ungeheuer, ich konnte ich Gefühle, ihre Emotionen sehr gut nachempfinden, sie sind greifbar. Ihr Herz hat sie genau am rechten Fleck, sie ist sympathisch und liebevoll beschrieben.
Als Leser lernt man Charlie sowohl in der aktuellen Gegenwart kennen, erfährt aber auch durch ihre Erinnerungen wie das Leben einst gewesen ist.
Durch eben diese Erinnerungen lernt man auch Ben kennen. Man versteht was Charlie an Ben so gemocht hat, wird Zeuge ihrer Beziehung, ihres Glücks, ihrer Liebe. Mir gefielen diese Szenen wirklich sehr gut. Auch hier konnte ich alles nachvollziehen und die Gefühle der beiden regelrecht nachempfinden.

Ava Reed hat einen wundervollen Schreibstil. Sie schreibt flüssig und emotional, man kann vollkommen im Geschehen abtauchen, sich fallen lassen.
Es gibt hier, wie bereits erwähnt, verschiedene Zeitebenen. Die Kapitel der Gegenwart und der Vergangenheit wechseln sich hier jeweils ab. Das gefiel mir hier sehr gut, es passt einfach zur Geschichte. Geschildert werden die Kapitel aus Sicht von Charlie. Somit ist man ihr als Leser noch näher, kann mit ihr mitfühlen und auch mitleiden.
Die Handlung ist dramatisch und wirklich sehr traurig. Taschentücher sind hier ein Muss beim Lesen, kein Auge wird trocken bleiben. Die Beziehung von Charlie und Ben wirkte wie Magie auf mich, sie haben sich gesucht und gefunden. Und wurden tragisch voneinander getrennt.
Der Roman gibt aber auch Hoffnung, dass es lohnt wieder aufzustehen, die Trauer zu überwinden, egal wie schwer es erscheint. Es gibt immer ein Licht am Ende des Tunnels, man muss es nur suchen und annehmen.

Das Ende ist total schön Es schließt den Roman wunderbar ab, macht ihn rund. Und ganz am Schluss gibt es auch noch ein paar Szenen aus Sicht von Ben.


Insgesamt kann ich sagen ist „For Good – Über die Liebe und das Leben“ von Ava Reed ein Roman, der mich auf eine emotionale Achterbahnfahrt der Gefühle entführt hat.
Die gut beschriebenen Charaktere, ein einnehmender flüssig lesbarer Stil der Autorin und eine Handlung, die dramatisch und traurig ist aber auch Hoffnung macht das Licht am Ende des Tunnels zu finden, haben mich wunderbar unterhalten und begeistert.
Wirklich empfehlenswert!



Ich bedanke mich bei der Autorin für ihr eBook!


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