Dienstag, 23. August 2016

Gelesen: "Kaktusblüte - Café au Lait und ganz viel Liebe 1" von Bea Lange



-          Format: Kindle Edition
-          Dateigröße: 2746 KB
-          Seitenzahl der Print-Ausgabe: 272 Seiten
-          Verlag: Bookshouse (1. Februar 2016)
-          Sprache: Deutsch

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Johanna arbeitet Tag und Nacht, um genügend Geld zusammenzukratzen. Sie zahlt einen horrenden Kredit ihres nichtsnutzigen Bruders ab, um die kränkelnden Eltern vor der Pfändung des Eigenheims zu schützen. Jo schämt sich für ihre Familie und verheimlicht ihre Situation. Als sie eines Nachts in einer Diskothek ihren Frust im Alkohol ertränkt, wirft sie sich auf peinliche Weise einem Traumtypen an den Hals. Einige Tage später muss sie feststellen, dass es sich um den Besitzer des Café Anderson handelt – ihren neuen Chef. Es prickelt gewaltig zwischen Mike und Jo, doch ihre Lage erlaubt ihr nicht, ihn an sich heranzulassen. Sie begegnet ihm mit beißender Arroganz, woraufhin er ihr spöttisch den Spitznamen Kaktus verpasst. Als ihr Bruder ins Café einbricht und die Tageseinnahmen stiehlt, bricht Johannas Lügengerüst zusammen und sie muss sich entscheiden, was ihr im Leben wirklich wichtig ist.
(Quelle: Bookshouse)


Bea Lange war mir bereits von einem anderen Roman bekannt. Daher war ich nun neugierig auf „Kaktusblüte“, dem ersten Teil der „Café au Lait und ganz viel Liebe“ – Reihe. Der Klappentext sprach mich sehr an und so machte ich mich gespannt ans Lesen.

Johanna wirkte zu Anfang vielleicht ein wenig unnahbar. Dann aber passiert etwas Peinliches und ab diesem Moment mochte ich Jo, wie Johanna auch genannt wird, wirklich sehr. Ihr Leben ist ziemlich stressig, sie hats wirklich nicht besonders leicht. Doch Jo ist selbstbewusst genug um alles zu schaffen, ihre Familie ist ihr sehr wichtig. Dabei aber vergisst sie sich schnell mal selbst.
Mike war mir ebenfalls sympathisch. Er ist ja wirklich ein Traum, für seine Mitmenschen und auch Angestellten ist er immer zur Stelle, er kümmert sich ganz toll um sie. Außerdem ist Mike auf dem Boden geblieben und sehr verlässlich. Eben ein Traumtyp.

Die anderen Charaktere sind Bea Lange ebenso gut gelungen. Ich konnte mir alle wirklich gut vorstellen.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und lässt sich sehr angenehm locker und leicht lesen. Ich bin regelrecht durch die Geschichte geflogen und hatte meine Freude dabei.
Die Handlung ist sehr ansprechend. Es ist eine Liebesgeschichte, die mir sehr gefallen hat. Jo und Mike sind ein tolles Gespann, ihre Dialoge haben mich auch immer wieder zum Lachen gebracht.
Bea Lange hat auch erotische Szenen eingebaut, diese sind ansprechend beschrieben ohne irgendwie abstoßend zu wirken. Sie passen sich zudem sehr gut ins Geschehen ein.
Was mir besonders gefiel die Geschichte ist alltäglich, sie könnte sich genauso irgendwo, jetzt im Moment abspielen.

Das Ende ist gelungen und hat in meinen Augen sehr gut zur Gesamtgeschichte gepasst. Es macht die Handlung rund und schließt sie soweit gut ab. Man ist aber dennoch gespannt wie es wohl weitergeht mit der Reihe und ob man Jo und Mike im zweiten Teil wiedersieht.


Kurz gesagt ist „Kaktusblüte“ von Bea Lange ein richtig toller Auftakt der „Café au Lait und ganz viel Liebe“ – Reihe der Autorin.
Toll beschriebene Charaktere, die mir richtig ans Herz gewachsen sind, ein locker und angenehm zu lesender Stil der Autorin sowie eine realistisch wirkende Handlung, die mich wunderbar zu unterhalten wusste, haben mich wirklich begeistert und machen Lust auf mehr.
Klare Leseempfehlung!



Ich bedanke mich beim Verlag für das eBook - Rezensionsexemplar und die Leserunde!


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