Freitag, 19. August 2016

Gelesen: "Malou. Diebin von Geschichten" von Lisa Rosenbecker



-          Format: Kindle Edition
-          Dateigröße: 2447 KB
-          Seitenzahl der Print-Ausgabe: 247 Seiten
-          Verlag: Impress (4. August 2016)
-          Sprache: Deutsch




**Lass dich nicht deiner Romanideen berauben…**
Jeder weiß, dass der Kuss einer Muse auch aus dem gewöhnlichsten Menschen einen gefeierten Autor machen kann. Doch die wenigsten wissen um die Anti-Musen, wie Malou Winters eine ist. Als Tochter einer Normalsterblichen und einer Romanfigur hat sie von der versteckten Zwischenweltbibliothek aus Zugang zu sämtlichen Londoner Buchwelten, die jemals erdacht und aufgeschrieben wurden. Statt jedoch zu inspirieren, ist es ihre Bestimmung, nicht zu Papier gebrachte Ideen zu finden und zu löschen. Eine Lebensaufgabe, die sie nicht selten frustriert, vor allem da in letzter Zeit etwas mit den Personen, zu denen ihre Aufträge sie führen, nicht zu stimmen scheint. Und dann gerät sie auch noch ins Visier eines nicht unattraktiven jungen Mannes, der gefährlich nah dran ist, ihre wahre Identität zu erraten…
(Quelle: Impress)


Bisher kannte ich noch keinen Roman von Lisa Rosenbecker. Daher habe ich mich wirklich sehr auf „Malou. Diebin von Geschichten“ aus ihrer Feder gefreut. Vom Klappentext her klang dieser Roman wirklich toll und so habe ich neugierig angefangen mit Lesen.

Malou ist 19 Jahre alt und hier in dieser Geschichte die Protagonistin. Eigentlich wollte sie Literatur studieren, denn Bücher sind ihre absolute Leidenschaft. Allerdings vor einem Jahr hat sie erfahren sie ist eine Anti-Muse. Sie ist im Dienst der Musen-Agentur unterwegs, soll Autoren mit einem Kuss deren Ideen stehlen damit sie es nicht schaffen ihre Geschichten zu schreiben. Doch Malou wird Zeugin eines Verbrechens und ab da ändert sich alles. Malou hat mir wirklich unheimlich gut gefallen. Sie ist stark, hat Charakter und an kann wirklich nicht anders, man muss sie mögen.
Chris ist ein Polizist in Ausbildung. Er wirkt grimmig, schaut irgendwie immer böse drein. Doch ganz ehrlich Chris ist anders als man es vermutet und ja ich mochte ihn auch total gerne.
Sheldon aber hat mir mein Herz geklaut. Aber Sheldon ist kein Mensch, nein er ist ein Kater und für mich einfach der heimlich Star dieser Geschichte. Er ist der Herr in Malous Zuhause, was ich ja genial fand. Vor allem auch weil er nach einer bestimmten Person einer Fernsehserie benannt ist.

Doch nicht nur die Protagonisten sind wirklich klasse gestaltet, die Nebenfiguren können da locker mithalten. Sie passen einfach ins Geschehen, geben ihm den nötigen Charme, machen es zu dem was es ist.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und wirklich locker leicht zu lesen. Es ist alles verständlich und man fliegt schon nahezu durch die Seiten.
Die Handlung selbst fand ich klasse. Ich kann es einfach nicht anders sagen. Hier passt alles, es gibt Spannung und auch Humor. Die Idee ist super, so etwas ist mir bisher wirklich noch nicht untergekommen. Für einen Bücherwurm wie mich ein Traum. Es ist alles nachvollziehbar umgesetzt, man kann wunderbar folgen. Lisa Rosenbecker hat hier ihr Herzblut ins Buch gesteckt, man merkt es mit jeder Zeile.

Das Ende passt ganz wunderbar zur Gesamtgeschichte. Es schließt diese Geschichte wunderbar ab, macht sie rund und lässt den Leser letztlich rundum zufrieden zurück.


Alles in Allem ist „Malou. Diebin der Geschichten“ von Lisa Rosenbecker ein Roman, der mich von Anfang bis Ende mitgerissen hat.
Vorstellbar gestaltete Charaktere, ein flüssig und locker lesbarer Stil der Autorin und eine Handlung, die von der Idee her einfach genial ist und mich gefesselt hat, haben mich begeistert und auf ganzer Linie überzeugt.
Unbedingt lesen!




1 Kommentar:

  1. Hallo Manja,

    schöne Rezension. Ich fand die Geschichte auch wirklich klasse und vor allem die Szenen mit Sheldon haben mich so manches mal zum Lachen gebracht - "Dein Kater ist kaputt" :D
    Viele Grüße
    Anja

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